Übernahme-Pläne: Samsung hat Opera und viele andere im Visier
Der südkoreanische Elektronikkonzern hat offenbar gleich eine ganze Reihe von Kandidaten für Übernahmen ausgemacht. Während erneut über eine mögliche Akquisition des Partners Blackberry spekuliert wurde, richteten sich die Augen des Managements auf ganz andere Ziele.
Während Blackberry maximal dazu dienen könnte, dem zuletzt schwächelnden Handy-Geschäft einen kleinen Impuls zu verleihen, hat Samsung eigentlich schon längst den nächsten Wachstumsmarkt im Blick: Die Heimvernetzung, die unter dem Begriff Internet of Things vorangetrieben wird. Der Konzern hat hier gute Chancen oben mitzuspielen, immerhin produziert man selbst viele Geräte, die in dem Bereich eine Rolle spielen - von Mobilgeräten über Fernseher bis hin zu Waschmaschinen und Kühlschränken.
Verschiedene einzelne Anbieter sind hier technologisch aber schon weiter als Samsung selbst und würden sich daher als Übernahmekandidaten anbieten. Laut einem Bericht der US-Nachrichtenagentur Bloomberg gehören hierzu unter anderem die ehemalige Motorola-Halbleitersparte Freescale Semiconductor sowie der Chipspezialist Atmel. Beide Unternehmen entwickeln seit einiger Zeit spezielle Halbleiter-Produkte, die in dem Segment benötigt werden.
Aber auch in Europa soll Samsung bereits Ziele ins Auge gefasst haben. Der bekannteste Name ist hier das norwegische Software-Unternehmen Opera, das auch Browser für Embedded-Systeme entwickelt. Im Gespräch sei aber auch die britische Firma AlertMe, die Technologien entwickelt, mit denen sich Geräte verschiedener Hersteller in einem Netzwerk steuern lassen. Im Blick sollen die Südkoreaner aber auch verschiedene Sensor-Spezialisten haben. Infografik: Internet of Things
Die Palette ist also breit gefächert. Und dies nicht ohne Grund. Denn aktuell wagt sich noch kein Branchenkenner darauf festzulegen, welcher Bereich der Heimvernetzung tatsächlich ein größerer Markt werden kann. Jede Entwicklung in dem Bereich kann derzeit sowohl den großen Durchbruch bedeuten, aber auch komplett fehlschlagen.
Verschiedene einzelne Anbieter sind hier technologisch aber schon weiter als Samsung selbst und würden sich daher als Übernahmekandidaten anbieten. Laut einem Bericht der US-Nachrichtenagentur Bloomberg gehören hierzu unter anderem die ehemalige Motorola-Halbleitersparte Freescale Semiconductor sowie der Chipspezialist Atmel. Beide Unternehmen entwickeln seit einiger Zeit spezielle Halbleiter-Produkte, die in dem Segment benötigt werden.
Aber auch in Europa soll Samsung bereits Ziele ins Auge gefasst haben. Der bekannteste Name ist hier das norwegische Software-Unternehmen Opera, das auch Browser für Embedded-Systeme entwickelt. Im Gespräch sei aber auch die britische Firma AlertMe, die Technologien entwickelt, mit denen sich Geräte verschiedener Hersteller in einem Netzwerk steuern lassen. Im Blick sollen die Südkoreaner aber auch verschiedene Sensor-Spezialisten haben. Infografik: Internet of Things
Die Palette ist also breit gefächert. Und dies nicht ohne Grund. Denn aktuell wagt sich noch kein Branchenkenner darauf festzulegen, welcher Bereich der Heimvernetzung tatsächlich ein größerer Markt werden kann. Jede Entwicklung in dem Bereich kann derzeit sowohl den großen Durchbruch bedeuten, aber auch komplett fehlschlagen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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