Aktuelles AMD-Quartal: Rot sind die Zahlen, grün ist die Hoffnung
Beim Halbleiter-Hersteller AMD von einer Krise zu sprechen, ist fast schon eine Untertreibung: Denn das Unternehmen hat - wieder einmal - ein katastrophales Quartal hinter sich. Das hat man Anfang des Monats bereits in Aussicht gestellt, was die Sache aber natürlich keinesfalls besser macht.
Denn im zweiten Quartal des Jahres kam AMD auf einen Umsatz von 942 Millionen Dollar. Das ist im Vergleich zum ersten Quartal von 2015 ein Minus von 8,5 Prozent, sieht man sich den Vorjahreszeitraum an, dann sind es sogar 34,6 Prozent weniger.
Das bedeutet natürlich, dass die Verluste ähnlich dramatisch sind, im zweiten Quartal war man mit 181 Millionen Dollar in den roten Zahlen, in 1Q15 waren es 180 Millionen. Auch hier der Vergleich mit dem Vorjahr: Im zweiten Quartal von 2014 betrug das Minus "nur" 36 Millionen Dollar.
Hauptverantwortlich für das Minus ist die "Computing and Graphics"-Abteilung, also die Sparte, die CPUs und GPUs produziert. Diese vermeldete einen Umsatz von 379 Millionen Dollar, das satte Minus betrug hier 147 Millionen Dollar (2Q14: 6 Millionen Dollar).
Für AMD geht es nun nach dem Motto "Und die Hoffnung stirbt zuletzt" weiter: Man hofft vor allem auf positive Effekte im Zusammenhang mit Windows 10 (wovon Branchenkenner aber nicht zwangsläufig ausgehen) sowie neue Chip-Generationen (CPUs und GPUs), unter dem Strich erwartet man für das dritte Quartal ein Umsatzplus von sechs Prozent (+/-3%).
"Blutbad"
Die für ihre kreativen und knackigen Headlines bekannte britische Technik-Seite The Register schreibt bezüglich der aktuellen AMD-Zahlen nur kurz und bündig: "Betet für AMD", in der URL bezeichnet man die Ergebnisse des zweiten Quartals von 2015 als Blutbad. Und man kann "El Reg" diesbezüglich auch nicht widersprechen.Denn im zweiten Quartal des Jahres kam AMD auf einen Umsatz von 942 Millionen Dollar. Das ist im Vergleich zum ersten Quartal von 2015 ein Minus von 8,5 Prozent, sieht man sich den Vorjahreszeitraum an, dann sind es sogar 34,6 Prozent weniger.
Das bedeutet natürlich, dass die Verluste ähnlich dramatisch sind, im zweiten Quartal war man mit 181 Millionen Dollar in den roten Zahlen, in 1Q15 waren es 180 Millionen. Auch hier der Vergleich mit dem Vorjahr: Im zweiten Quartal von 2014 betrug das Minus "nur" 36 Millionen Dollar.
Hauptverantwortlich für das Minus ist die "Computing and Graphics"-Abteilung, also die Sparte, die CPUs und GPUs produziert. Diese vermeldete einen Umsatz von 379 Millionen Dollar, das satte Minus betrug hier 147 Millionen Dollar (2Q14: 6 Millionen Dollar).
Konsolen bringen noch ein bisschen rein
Immerhin macht noch die "Enterprise, Embedded and Semi-Custom"-Sparte, die unter anderem für die Chipsätze für Xbox One und PlayStation 4 verantwortlich ist, Geld: Der Umsatz betrug hier zuletzt 563 Millionen Dollar. Das ist zwar auch weniger als im Jahr davor (613 Millionen Dollar), aber wenigstens steht hier noch eine leicht schwarze Zahl, nämlich 27 Millionen Dollar.Für AMD geht es nun nach dem Motto "Und die Hoffnung stirbt zuletzt" weiter: Man hofft vor allem auf positive Effekte im Zusammenhang mit Windows 10 (wovon Branchenkenner aber nicht zwangsläufig ausgehen) sowie neue Chip-Generationen (CPUs und GPUs), unter dem Strich erwartet man für das dritte Quartal ein Umsatzplus von sechs Prozent (+/-3%).
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