AMD bleibt Eins: CPU-Hersteller erteilt Aufspaltung eine Absage
Der amerikanische Spezialist für PC-Prozessoren und Grafikchips AMD hat Gerüchte über eine mögliche Aufspaltung des Unternehmens mit anschließendem Verkauf bestimmter Geschäftsbereiche dementiert. Es gebe derzeit keine Pläne, AMD in seine Teile zu zerlegen.
Nachdem AMD mit Lisa Su eine neue Chefin bekommen hat, kamen Gerüchte auf, wonach das Unternehmen erneut darüber nachdenken soll, seine verschiedenen Geschäftsbereiche voneinander zu trennen, um sie künftig eigenständig sein zu lassen oder gegebenenfalls sogar an Dritte zu veräußern. Das Ziel sei es, das Unternehmen wieder zu sicheren Gewinnen zu führen.
Jetzt hat AMD-Sprecherin Sarah Youngbauer gegenüber ExtremeTech entsprechende Spekulationen zurückgewiesen. Sie sagte, dass man sich zwar normalerweise nicht zu Gerüchten äußere, in diesem Fall aber bestätigen wolle, dass es keine Projekte gebe, die eine Ausgliederung oder den Verkauf einzelner Geschäftsbereiche betreffen würden.
Man halte darüber hinaus an den im Mai angekündigten Plänen für die langfristige Geschäftsentwicklung fest, so die Sprecherin. Zwar hat AMD mit sinkenden Umsätzen und Verlusten zu kämpfen, was sich mit dem Verkauf oder der Auslagerung bestimmter Geschäftsbereiche vielleicht bekämpfen ließe, nach Einschätzung von Beobachtern ist aber derzeit kaum ein gangbarer Weg absehbar, wie dies geschehen könnte.
Einer der Gründe dafür ist, dass die von Intel ausgegebene Lizenz für die Entwicklung von x86-kompatiblen Prozessoren an ein weiteres Bestehen von AMD als unabhängiges Unternehmen geknüpft ist. Die Übernahme von AMDs CPU-Sparte durch einen externen Käufer kommt daher kaum in Frage, da ihr im Zuge eines solchen Vorgangs wohl die Geschäftsgrundlage in Form der x86-Lizenz verloren gehen würde.
Auch eine Aufspaltung von AMD in zwei getrennte Unternehmen, die sich jeweils auf den Vertrieb von CPUs beziehungsweise Grafikchips konzentieren würden, scheint unterdessen ebenfalls unwahrscheinlich. Erst durch die im Rahmen der Übernahme von ATI einst erworbenen Grafiktechnologien ist AMD heute in der Lage, seine SoCs mit einer noch immer überlegenen integrierten Grafikeinheit zu versehen.
Jetzt hat AMD-Sprecherin Sarah Youngbauer gegenüber ExtremeTech entsprechende Spekulationen zurückgewiesen. Sie sagte, dass man sich zwar normalerweise nicht zu Gerüchten äußere, in diesem Fall aber bestätigen wolle, dass es keine Projekte gebe, die eine Ausgliederung oder den Verkauf einzelner Geschäftsbereiche betreffen würden.
Man halte darüber hinaus an den im Mai angekündigten Plänen für die langfristige Geschäftsentwicklung fest, so die Sprecherin. Zwar hat AMD mit sinkenden Umsätzen und Verlusten zu kämpfen, was sich mit dem Verkauf oder der Auslagerung bestimmter Geschäftsbereiche vielleicht bekämpfen ließe, nach Einschätzung von Beobachtern ist aber derzeit kaum ein gangbarer Weg absehbar, wie dies geschehen könnte.
Einer der Gründe dafür ist, dass die von Intel ausgegebene Lizenz für die Entwicklung von x86-kompatiblen Prozessoren an ein weiteres Bestehen von AMD als unabhängiges Unternehmen geknüpft ist. Die Übernahme von AMDs CPU-Sparte durch einen externen Käufer kommt daher kaum in Frage, da ihr im Zuge eines solchen Vorgangs wohl die Geschäftsgrundlage in Form der x86-Lizenz verloren gehen würde.
Auch eine Aufspaltung von AMD in zwei getrennte Unternehmen, die sich jeweils auf den Vertrieb von CPUs beziehungsweise Grafikchips konzentieren würden, scheint unterdessen ebenfalls unwahrscheinlich. Erst durch die im Rahmen der Übernahme von ATI einst erworbenen Grafiktechnologien ist AMD heute in der Lage, seine SoCs mit einer noch immer überlegenen integrierten Grafikeinheit zu versehen.
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