Ende des Glücks: Seagate bekommt jetzt doch noch Schwierigkeiten
Der Hunger nach immer mehr Speicherplatz scheint bei immer mehr Nutzern langsam aber sicher zu verfliegen. Trotz der rückläufigen PC-Verkäufe konnte der Festplatten-Hersteller Seagate darauf vertrauen, dass das Geschäft gut läuft - doch nun sieht es plötzlich nicht mehr so gut aus.
Der Speicherbedarf bei den Nutzer stieg über viele Jahre hinweg durch immer neue Medien-Technologien stetig an - erst wurden MP3-Sammlungen angelegt, später dann ganze Kollektionen von Filmen und Serien und bald zuletzt stiegen deren Auflösungen immer weiter an. Entsprechend mussten immer neue Festplatten nachgekauft werden und auch die PC-Krise ließ das Geschäft für die Festplatten-Hersteller recht stabil verlaufen.
Doch inzwischen zeigt sich auch hier ein Trend zur Auflösung der alten Gewohnheiten. Auf der einen Seite steht dabei der Boom der Streaming-Anbieter für Musik und Video. Da riesige Angebote an Inhalten so jederzeit verfügbar sind, werden eigene Sammlungen für viele Nutzer überflüssig. Und bei neuen Geräten orientieren sich immer mehr Anwender außerdem an kompakten mobilen Systemen, die gleich noch den Vorteil schneller SSDs mitbringen.
Für Seagates letztes Quartal bedeutete dies einen klaren Einschnitt. Das Unternehmen hatte eigentlich einen Umsatz in Höhe von 3,2 Milliarden bis 3,3 Milliarden Dollar erwartet. Nach den vorläufigen Zahlen, die der Hersteller im Rahmen einer Umsatzwarnung veröffentlichte und die noch nicht von den vorgeschriebenen unabhängigen Stellen überprüft wurden, wurden nun aber nur Einnahmen in Höhe von 2,9 Milliarden Dollar erreicht.
Damit dürfte auch die Zeit einer profitablen Geschäftstätigkeit erst einmal vorbei sein. Bei allen Problemen, die es in den letzten Jahren immer wieder gab, konnte Seagate doch stets schwarze Zahlen schreiben. Damit ist für das jetzt abgeschlossene Quartal allerdings nicht zu rechnen. Nach absoluten Zahlen lieferte man in den letzten drei Monaten übrigens rund 45 Millionen Festplatten aus, die es zusammen auf eine Speicherkapazität von 52 Exabyte brachten.
Doch inzwischen zeigt sich auch hier ein Trend zur Auflösung der alten Gewohnheiten. Auf der einen Seite steht dabei der Boom der Streaming-Anbieter für Musik und Video. Da riesige Angebote an Inhalten so jederzeit verfügbar sind, werden eigene Sammlungen für viele Nutzer überflüssig. Und bei neuen Geräten orientieren sich immer mehr Anwender außerdem an kompakten mobilen Systemen, die gleich noch den Vorteil schneller SSDs mitbringen.
Für Seagates letztes Quartal bedeutete dies einen klaren Einschnitt. Das Unternehmen hatte eigentlich einen Umsatz in Höhe von 3,2 Milliarden bis 3,3 Milliarden Dollar erwartet. Nach den vorläufigen Zahlen, die der Hersteller im Rahmen einer Umsatzwarnung veröffentlichte und die noch nicht von den vorgeschriebenen unabhängigen Stellen überprüft wurden, wurden nun aber nur Einnahmen in Höhe von 2,9 Milliarden Dollar erreicht.
Damit dürfte auch die Zeit einer profitablen Geschäftstätigkeit erst einmal vorbei sein. Bei allen Problemen, die es in den letzten Jahren immer wieder gab, konnte Seagate doch stets schwarze Zahlen schreiben. Damit ist für das jetzt abgeschlossene Quartal allerdings nicht zu rechnen. Nach absoluten Zahlen lieferte man in den letzten drei Monaten übrigens rund 45 Millionen Festplatten aus, die es zusammen auf eine Speicherkapazität von 52 Exabyte brachten.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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