Seagate leidet mit dem PC-Markt:
Über 1000 Mitarbeiter sollen gehen
Der Festplattenhersteller Seagate ist ebenfalls von der geringeren Nachfrage im PC-Markt betroffen und reagiert darauf nun mit Stellenstreichungen. Das Unternehmen kündigte die Entlassung von mehr als 1000 Mitarbeitern an, weil man auf diesem Weg die Kosten senken will, um besser im Markt bestehen zu können.
Wie Seagate nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters heute mitteilte, will man insgesamt 1050 Mitarbeiter entlassen und somit die Zahl der Arbeitsplätze um rund zwei Prozent reduzieren. Bisher beschäftigt Seagate gut 52.000 Mitarbeiter in aller Welt. Die jetzt angekündigten Entlassungen sind Teil einer geplanten Umstrukturierung, die das Unternehmen wettbewerbsfähiger machen soll.
Nach Angaben von Seagate will man durch die Entlassungen jährlich rund 113 Millionen Dollar einsparen, zuvor muss man jedoch rund 53 Millionen Dollar abschreiben, um die Kosten der Umstrukturierung abzudecken. Der Unternehmensumbau soll nach dem Willen der Geschäftsführung von Seagate bis zum Ende des Jahres 2015 abgeschlossen sein.
Seagate musste in den letzten beiden Geschäftsquartalen jeweils einen Umsatzrückgang vermelden, weil die Nachfrage auf Seiten der Hersteller von PCs und anderen mit Festplatten ausgerüsteten Geräten nachließ. Gründe für die Probleme sind unter anderem die großen Lagerbestände der Notebook-Hersteller und der hohe Kurs des US-Dollars.
Seagate versucht als Antwort auf den Rückgang der Nachfrage aus dem PC-Markt seit einiger Zeit wie der Konkurrent Western Digital verstärkt in Cloud-Speicher-Produkte zu investieren, um sich so neue Einnahmequellen zu erschließen.
Nach Angaben von Seagate will man durch die Entlassungen jährlich rund 113 Millionen Dollar einsparen, zuvor muss man jedoch rund 53 Millionen Dollar abschreiben, um die Kosten der Umstrukturierung abzudecken. Der Unternehmensumbau soll nach dem Willen der Geschäftsführung von Seagate bis zum Ende des Jahres 2015 abgeschlossen sein.
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