Microsofts Smartphone-Desktop bekommt Konkurrenz von Ubuntu
Eines der Highlights der diesjährigen BUILD war sicherlich die Ankündigung, dass Windows 10 in der Smartphone-Variante dank der Continuum-Funktion auf Wunsch eine Art Desktop auf externen Displays bieten kann. Jetzt hat Ubuntu-Chef Mark Shuttleworth angekündigt, dass man Microsoft in dieser Hinsicht Konkurrenz machen will.
Wie Shuttleworth in einem per Google Hangouts übertragenen und bei YouTube weiterhin abrufbaren Gespräch mit Community-Mitgliedern erklärte, will das Ubuntu-Team bald ähnliche Features bieten. Zusammen mit einem noch nicht näher genannten Hardware-Partner arbeitet man an einem neuen Smartphone, auf dem Ubuntu laufen soll. Dieses Gerät ist es auch, das künftig bei Bedarf zu einer Art Desktop-PC werden soll.
Ubuntu soll Microsofts Continuum-ähnliche Features auf einem Linux-Smartphone bieten
Noch ließ Shuttleworth offen, wie genau der von Canonical und dem Ubuntu-Team gewählte Ansatz funktionieren wird. Denkbar wäre, dass entweder drahtlos zu externen Displays und Peripheriegeräten verbunden wird oder aber eine Docking-Station beziehungsweise ein Adapter notwendig ist. Der Ubuntu-Chef betonte, dass das geplante Gerät natürlich nicht so leistungsstark sein wird wie ein vollwertiger Desktop-PC, die Leistung aber durchaus ausreiche, um alltägliche Aufgaben zu erledigen - also Office-Anwendungen zu nutzen oder Inhalte aller Art aus dem Internet abzurufen.
Shuttleworth sprach auch Microsofts Ankündigungen von der BUILD Entwicklerkonferenz explizit an, denn für sie stellen sie eine Bestätigung dafür dar, dass man mit der Arbeit an der Unity-Plattform auf dem richtigen Weg ist. Unity ermöglicht schon jetzt die Verwendung von Anwendungen auf Geräten unterschiedlichster Formfaktoren mit entsprechend angepassten Benutzeroberflächen.
Laut den Aussagen von Shuttleworth soll die Einführung des neuen Ubuntu-Smartphones mit Continuum-ähnlichen Möglichkeiten noch in diesem Jahr erfolgen. Wann das neue Produkt auf den Markt kommt, ist natürlich noch vollkommen offen. Ebenso unklar ist, wer der Hardware-Partner von Canonical ist. Zuletzt hatte man zusammen mit dem spanischen Anbieter bq die ersten kommerziell vertriebenen Ubuntu-Smartphones auf den Markt gebracht. Außerdem kooperiert man mit dem Hersteller Meizu, der ein High-End-Smartphone mit Ubuntu ausrüstet.
Siehe auch: BQ Aquaris E4.5: Das erste Ubuntu-Smartphone geht in den Verkauf
Shuttleworth lud die Entwicklergemeinschaft ein, sich am Rennen um die Einführung der ersten Smartphones mit optionaler Desktop-Unterstützung zu beteiligen. Zwar gehe es nicht unbedingt darum, Microsoft mit seinem Continuum in Sachen Markteinführung zu schlagen, doch für ihn persönlich sei es natürlich reizvoll, derartige Funktionen zuerst in Verbindung mit einem freien Betriebssystem bieten zu können.
Ubuntu soll Microsofts Continuum-ähnliche Features auf einem Linux-Smartphone bieten
Noch ließ Shuttleworth offen, wie genau der von Canonical und dem Ubuntu-Team gewählte Ansatz funktionieren wird. Denkbar wäre, dass entweder drahtlos zu externen Displays und Peripheriegeräten verbunden wird oder aber eine Docking-Station beziehungsweise ein Adapter notwendig ist. Der Ubuntu-Chef betonte, dass das geplante Gerät natürlich nicht so leistungsstark sein wird wie ein vollwertiger Desktop-PC, die Leistung aber durchaus ausreiche, um alltägliche Aufgaben zu erledigen - also Office-Anwendungen zu nutzen oder Inhalte aller Art aus dem Internet abzurufen.
Shuttleworth sprach auch Microsofts Ankündigungen von der BUILD Entwicklerkonferenz explizit an, denn für sie stellen sie eine Bestätigung dafür dar, dass man mit der Arbeit an der Unity-Plattform auf dem richtigen Weg ist. Unity ermöglicht schon jetzt die Verwendung von Anwendungen auf Geräten unterschiedlichster Formfaktoren mit entsprechend angepassten Benutzeroberflächen.
Laut den Aussagen von Shuttleworth soll die Einführung des neuen Ubuntu-Smartphones mit Continuum-ähnlichen Möglichkeiten noch in diesem Jahr erfolgen. Wann das neue Produkt auf den Markt kommt, ist natürlich noch vollkommen offen. Ebenso unklar ist, wer der Hardware-Partner von Canonical ist. Zuletzt hatte man zusammen mit dem spanischen Anbieter bq die ersten kommerziell vertriebenen Ubuntu-Smartphones auf den Markt gebracht. Außerdem kooperiert man mit dem Hersteller Meizu, der ein High-End-Smartphone mit Ubuntu ausrüstet.
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