DVB-T2: Umstellung auf neuen Fernsehfunk nimmt jetzt Fahrt auf
Der digitale Fernseh-Empfang hat sich in seiner ersten Generation gerade erst so richtig durchgesetzt, schon steht die zweite Version in den Startlöchern. Die Landesmedienanstalten haben jetzt die Ausschreibung von entsprechenden Übertragungskapazitäten begonnen.
Gesucht wird den Angaben zufolge nun ein Plattformanbieter, der die Programme der privaten Sender über den neuen neuen DVB-T2/HEVC-Standard verbreitet. Die Ausschreibung läuft jetzt bis Ende Januar des kommenden Jahres. Bis zum März wollen sich die Landesmedienanstalten dann entschieden haben, welcher Bewerber den Zuschlag bekommt.
Die aktuellen Planungen sehen vor, dass der Umstieg auf die neue Technologie im Sommer des Jahres 2016 beginnt. Zuerst werden dabei die Ballungszentren auf die zweite Generation des digitalen terrestrischen Fernsehens umgestellt. Der gesamte Prozess soll letztlich mit dem Wechsel von ARD und ZDF auch in der Fläche im Jahr 2019 abgeschlossen sein.
Mit der Ausschreibung sei jetzt ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung des digitalen Fernsehens getan. "Rund zehn Prozent der TV-Haushalte in Deutschland nutzen aktuell das Antennenfernsehen. Wir wollen für die Zuschauer den Empfangsweg Terrestrik nicht nur erhalten, sondern mit der Möglichkeit des HD-Empfangs und einem größeren Programmangebot auch zukunftsfähig machen", sagte Jürgen Brautmeier, Vorsitzender der Kommission für Zulassung und Aufsicht der Medienanstalten. Infografik: Anteile der TV-Übertragungstechnologien
Der erneute Wechsel der Technologie dürfte nicht bei allen Nutzern gut ankommen, da in vielen Fällen die Anschaffung neuer Empfänger notwendig wird. Angesichts der steigenden Zahl von Smartphone-Nutzern will man der Bevölkerung den Umstieg aber auch damit schmackhaft machen, dass der Wechsel und die absehbare Abschaltung von DVB-T erneut Frequenzbänder für die Nutzung von mobilen Datenverbindungen freimachen wird.
Die aktuellen Planungen sehen vor, dass der Umstieg auf die neue Technologie im Sommer des Jahres 2016 beginnt. Zuerst werden dabei die Ballungszentren auf die zweite Generation des digitalen terrestrischen Fernsehens umgestellt. Der gesamte Prozess soll letztlich mit dem Wechsel von ARD und ZDF auch in der Fläche im Jahr 2019 abgeschlossen sein.
Mit der Ausschreibung sei jetzt ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung des digitalen Fernsehens getan. "Rund zehn Prozent der TV-Haushalte in Deutschland nutzen aktuell das Antennenfernsehen. Wir wollen für die Zuschauer den Empfangsweg Terrestrik nicht nur erhalten, sondern mit der Möglichkeit des HD-Empfangs und einem größeren Programmangebot auch zukunftsfähig machen", sagte Jürgen Brautmeier, Vorsitzender der Kommission für Zulassung und Aufsicht der Medienanstalten. Infografik: Anteile der TV-Übertragungstechnologien
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Christian Kahle
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