DVB-T-Nutzer sollen Funk-Spektrum für das Internet freimachen
Um im Funkspektrum mehr Platz für Internet-Verbindungen via Mobilfunk zu bekommen, muss die Nutzung von Frequenzen für das Fernsehen noch weiter zurücktreten. Binnen der kommenden zwei Jahre soll es in dem Bereich noch einmal einschneidende Veränderungen für die Nutzer geben.
Zumindest in den Großstädten soll bis zur Fußball-Europameisterschaft 2016 auf den DVB-T2-Standard umgerüstet werden. Diese Technik bietet zwar verschiedene Vorteile, wie beispielsweise den Raum zur Übertragung von HD-Inhalten. Doch wer bisher sein Fernsehprogramm per Antenne via DVB-T empfing, muss sich dann ein neues Empfangsgerät zulegen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus in seiner heutigen Ausgabe.
Millionen Alt-Geräte-Besitzer müssen sich wegen des Frequenzwechsels zu DVB-T2 dann einen neuen Decoder kaufen. Die Verbraucher sollen darauf mit dem Versprechen auf HD-Bilder eingeschworen werden. "Ab Mitte 2016 sollte den Bürgern zur Fußball-Europameisterschaft mit DVB-T2 hochauflösendes terrestrisches Fernsehen mindestens in den Ballungsräumen zur Verfügung gestellt werden", sagte Ulrich Lange (CSU), der in der Unionsfraktion für Infrastruktur-Politik zuständig ist.
HD-Empfang war bislang über das digitale erdgebundene Fernsehen (DVB-T) nicht möglich. Ländliche Räume könnten dann ab 2017 die dadurch frei werdenden Frequenzen für mobiles Breitband nutzen, so Lange. Besonders der Norden und der Osten sowie Bayern würden dabei vom schnelleren Internet profitieren.
Alles für das Plansoll
Experten der Koalitionsfraktionen im Bundestag sollen sich in einem gemeinsamen Antrag zum Breitbandausbau darauf geeinigt haben, die bisher für DVB-T eingesetzten Frequenzen für den Mobilfunk freizumachen. Hintergrund dessen ist die Zielsetzung, das Land bis zum Jahr 2018 flächendeckend mit breitbandigem Internet mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde im Download zu versorgen. Da sowohl Politik als auch Wirtschaft sich weiterhin weigern, die nötigen Investitionen in einem ordentlichen Infrastruktur-Ausbau anzuschieben, werden die Funkfrequenzen benötigt, um eine umfassende Breitband-Versorgung zu simulieren.Millionen Alt-Geräte-Besitzer müssen sich wegen des Frequenzwechsels zu DVB-T2 dann einen neuen Decoder kaufen. Die Verbraucher sollen darauf mit dem Versprechen auf HD-Bilder eingeschworen werden. "Ab Mitte 2016 sollte den Bürgern zur Fußball-Europameisterschaft mit DVB-T2 hochauflösendes terrestrisches Fernsehen mindestens in den Ballungsräumen zur Verfügung gestellt werden", sagte Ulrich Lange (CSU), der in der Unionsfraktion für Infrastruktur-Politik zuständig ist.
HD-Empfang war bislang über das digitale erdgebundene Fernsehen (DVB-T) nicht möglich. Ländliche Räume könnten dann ab 2017 die dadurch frei werdenden Frequenzen für mobiles Breitband nutzen, so Lange. Besonders der Norden und der Osten sowie Bayern würden dabei vom schnelleren Internet profitieren.
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