Mehr mobiles Internet: Fernsehen über DVB-T wird 2017 abgeschaltet
Der Fernsehempfang per Funk über die aktuelle DVB-T-Technologie ist in zwei Jahren Geschichte. Wer aktuell entsprechende Empfangssysteme einsetzt, um auch unabhängig von einem Kabel-Anschluss oder einer Satelliten-Anlage seine Programme zu empfangen, kann diese dann wegwerfen.
Das ist die Folge einer Änderung der Frequenzverordnung, die vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur vorgeschlagen und heute vom Bundeskabinett beschlossen wurde. Demnach werden die Frequenzen im 700-Megahertz-Band, die heute für die DVB-T-Ausstrahlung eingesetzt werden, im Jahr 2017 geräumt und den Mobilfunkbetreibern zum Ausbau ihrer Bandbreite zur Verfügung gestellt.
Infografik: Anteile der TV-Übertragungstechnologien
"Mit der Änderung der Frequenzverordnung sind alle rechtlichen Voraussetzungen für die Frequenzauktion geschaffen. Der Weg für eine schnelle Vergabe der Frequenzen ist frei. Ich erwarte aus den Erlösen einen Milliardenbetrag", sagte der zuständige Verkehrs- und Digitalinfrastruktur-Minister Alexander Dobrindt. Erstmals, so betonte er, würden die Einnahmen aus der Neuvergabe der Frequenzen dabei komplett in den Breitband-Ausbau und sonstige Digitalisierungs-Projekte zurückinvestiert.
Vom Ausbau des Breitband-Mobilfunks in dem Spektrum sollen insbesondere ländliche Regionen profitieren. Denn die Frequenzen eignen sich besonders gut, um Mobilfunkzellen aufzuspannen, die große Flächen abdecken und dabei nicht zu viele Nutzer bedienen müssen. Nicht zuletzt will die Bundesregierung auf diesem Weg ihr Ziel erreichen, dass in wenigen Jahren flächendeckend Downstream-Bandbreiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde verfügbar sind - obwohl diese dann von den Nutzern aufgrund der Drosselungs-Praxis bei Mobilfunk-Anbindungen kaum genutzt werden können.
Freunde des terrestrisch ausgestrahlten Fernsehens müssen in zwei Jahren dann in neue Hardware investieren. Die Übertragung wird dann auf den Nachfolge-Standard DVB-T2 umgeschaltet, das eine höhere Effizienz bietet.
DVB-T2-HD, die Pakete und Informationen zum Empfang der privaten Sender:
"Mit der Änderung der Frequenzverordnung sind alle rechtlichen Voraussetzungen für die Frequenzauktion geschaffen. Der Weg für eine schnelle Vergabe der Frequenzen ist frei. Ich erwarte aus den Erlösen einen Milliardenbetrag", sagte der zuständige Verkehrs- und Digitalinfrastruktur-Minister Alexander Dobrindt. Erstmals, so betonte er, würden die Einnahmen aus der Neuvergabe der Frequenzen dabei komplett in den Breitband-Ausbau und sonstige Digitalisierungs-Projekte zurückinvestiert.
Vom Ausbau des Breitband-Mobilfunks in dem Spektrum sollen insbesondere ländliche Regionen profitieren. Denn die Frequenzen eignen sich besonders gut, um Mobilfunkzellen aufzuspannen, die große Flächen abdecken und dabei nicht zu viele Nutzer bedienen müssen. Nicht zuletzt will die Bundesregierung auf diesem Weg ihr Ziel erreichen, dass in wenigen Jahren flächendeckend Downstream-Bandbreiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde verfügbar sind - obwohl diese dann von den Nutzern aufgrund der Drosselungs-Praxis bei Mobilfunk-Anbindungen kaum genutzt werden können.
Freunde des terrestrisch ausgestrahlten Fernsehens müssen in zwei Jahren dann in neue Hardware investieren. Die Übertragung wird dann auf den Nachfolge-Standard DVB-T2 umgeschaltet, das eine höhere Effizienz bietet.
DVB-T2-HD, die Pakete und Informationen zum Empfang der privaten Sender:
| Vertrag + Receiver | Nur Vertrag |
|---|---|
| 7,99€ monatlich + 9,95€ einmalig | 5,75€ monatlich |
| 24 Monate Laufzeit, Preis danach 5,75€ | 24 Monate Laufzeit, Preis danach 5,75€ |
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Christian Kahle
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