Tim Cook: "Apple verdient mit Hardware, nicht mit euren Daten"
Apple-Chef Tim Cook versuchte in einem Fernseh-Interview den Nutzern seine Firma schmackhafter zu machen, in dem er auf die durch die Snowden-Enthüllungen verstärkten Ängste hinsichtlich der Überwachung und Sammlung von Daten einging und dabei einen Seitenhieb gegen den Konkurrenten Google setzte.
Apple habe eine deutlich andere Sichtweise auf die Sammlung von Nutzerdaten als andere Unternehmen, erklärte er. "Unser Geschäft besteht nicht darin, Informationen über euch zu haben. Ihr seid nicht unser Produkt", erklärte Cook und verwies darauf, dass sein Konzern in erster Linie mit dem Verkauf von Hardware sein Geld verdiene.
"Ich denke, jeder sollte sich fragen, wie Unternehmen ihr Geld verdienen", so der Apple-Chef weiter. Die Nutzer hätten alles Recht besorgt zu sein, wenn ihr Geschäft in der Hauptsache darauf bestünde, riesige Mengen persönlicher Daten zu sammeln und auszuwerten. Den Nutzern sollte jederzeit klar sein, was mit ihren Daten geschieht, was seitens der fraglichen Unternehmen eine umfassende Transparenz erforderlich mache, forderte Cook.
Hinsichtlich der von Apple angebotenen Kommunikations-Dienste betonte der Apple-Chef ebenfalls die Unterschiede zu Konkurrenten wie Google. Bei dem Suchmaschinenkonzern werden beispielsweise die Inhalte von E-Mail-Konversationen automatisiert ausgewertet, um je nach Kontext Werbeanzeigen einblenden zu können. "Wir lesen eure E-Mails nicht. Wir lesen eure iMessages nicht", so Cook. "Wenn die Regierung mit einer Verfügung kommt, um an eure iMessage zu kommen, können wir nichts liefern. Es ist verschlüsselt und wir haben den Schlüssel nicht."
Der Manager kritisierte auch die durch die Snowden-Veröffentlichungen bekannt gewordenen Datensammlungen durch die staatlichen Organe. Zwischen der Gewährleistung der Sicherheit und der Einschränkung der Freiheitsrechte der Menschen müsse eine sehr fragile Balance gehalten werden, was an dieser Stelle nicht gelungen sei. Cook sieht die US-Regierung hier in der Verantwortung, die Sache wieder in akzeptable Bahnen zu lenken.
"Ich denke, jeder sollte sich fragen, wie Unternehmen ihr Geld verdienen", so der Apple-Chef weiter. Die Nutzer hätten alles Recht besorgt zu sein, wenn ihr Geschäft in der Hauptsache darauf bestünde, riesige Mengen persönlicher Daten zu sammeln und auszuwerten. Den Nutzern sollte jederzeit klar sein, was mit ihren Daten geschieht, was seitens der fraglichen Unternehmen eine umfassende Transparenz erforderlich mache, forderte Cook.
Hinsichtlich der von Apple angebotenen Kommunikations-Dienste betonte der Apple-Chef ebenfalls die Unterschiede zu Konkurrenten wie Google. Bei dem Suchmaschinenkonzern werden beispielsweise die Inhalte von E-Mail-Konversationen automatisiert ausgewertet, um je nach Kontext Werbeanzeigen einblenden zu können. "Wir lesen eure E-Mails nicht. Wir lesen eure iMessages nicht", so Cook. "Wenn die Regierung mit einer Verfügung kommt, um an eure iMessage zu kommen, können wir nichts liefern. Es ist verschlüsselt und wir haben den Schlüssel nicht."
Der Manager kritisierte auch die durch die Snowden-Veröffentlichungen bekannt gewordenen Datensammlungen durch die staatlichen Organe. Zwischen der Gewährleistung der Sicherheit und der Einschränkung der Freiheitsrechte der Menschen müsse eine sehr fragile Balance gehalten werden, was an dieser Stelle nicht gelungen sei. Cook sieht die US-Regierung hier in der Verantwortung, die Sache wieder in akzeptable Bahnen zu lenken.
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Christian Kahle
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