Apple-Chef Tim Cook besucht iPhone-Fabrik von Foxconn in China
Apple-Chef Tim Cook hat im Rahmen eines Aufenthalts in China auch einen Abstecher in ein Werk des Vertragsfertigers Foxconn gemacht, wo zehntausende chinesische Arbeiter das iPhone 6, iPhone 6 Plus und andere Geräte seines Unternehmens zusammenbauen.
Cook ließ die Nachricht über seinen Besuch im Werk des taiwanesischen Vertragsfertigers Foxconn im chinesischen Zhengzhou über seinen Twitter-Account verlauten. Auf einem Foto, das ihn an einer der zahllosen Arbeitsstationen in der iPhone-Fertigung zeigt, ist er zusammen mit einer chinesischen Mitarbeiterin von Foxconn zu sehen, die wegen des hohen Besuchs höchst erfreut zu sein scheint.
Apple-Chef Tim Cook in der iPhone-Fertigung bei Foxconn
Es sei großartig "talentierte Leute" wie die Foxconn-Mitarbeiterin Zhang Fan zu treffen, die bei der Fertigung des iPhone 6 helfen, so Cooks Statement unter dem Foto, das ihn sichtlich vergnügt in der Produktionsstätte zeigt. Gründe für seinen Besuch in Zhengzou wurden zunächst nicht genannt, man kann jedoch davon ausgehen, dass die Aktion eine gewisse Nähe zu den Mitarbeitern des weltgrößten Vertragsfertigers und wichtigsten Apple-Zulieferers überhaupt demonstrieren soll.
Das Werk in Zhengzhou hatte Ende 2013 eine Mitarbeiterzahl von rund 130.000, wobei dieser Wert durch Erweiterungen bald auf über 300.000 Personen ansteigen soll. Der Standort geriet bereits mehrfach in die Schlagzeilen, weil sich im April 2013 innerhalb weniger Tage gleich zwei Mitarbeiter durch Sprünge von Gebäuden das Leben nahmen. Foxconn reagierte darauf mit einer Lockerung der Arbeitsbedingungen, während Apple die Überwachung der Einhaltung seiner Vorgaben verschärfte.
Tim Cook hält sich derzeit im Rahmen eines von ihm selbst so genannten "Roadtrips" in China auf. Er wird dort unter anderem mit ranghohen Vertretern der Regierung zusammentreffen. So ist zum Beispiel ein Gespräch mit Vizepremier Ma Kai geplant, bei dem es vermutlich auch um den Umgang mit Apples Diensten in China gehen wird. Vor kurzem hatten Bürgerrechtler darauf aufmerksam gemacht, dass Nutzer von Apples iCloud in China derzeit Opfer von Phishing-Angriffen werden, die offenbar von Regierungsbehörden ausgehen. Es wird vermutet, dass die Behörden so an die Zugangsdaten gelangen wollen.
Apple-Chef Tim Cook in der iPhone-Fertigung bei Foxconn
Es sei großartig "talentierte Leute" wie die Foxconn-Mitarbeiterin Zhang Fan zu treffen, die bei der Fertigung des iPhone 6 helfen, so Cooks Statement unter dem Foto, das ihn sichtlich vergnügt in der Produktionsstätte zeigt. Gründe für seinen Besuch in Zhengzou wurden zunächst nicht genannt, man kann jedoch davon ausgehen, dass die Aktion eine gewisse Nähe zu den Mitarbeitern des weltgrößten Vertragsfertigers und wichtigsten Apple-Zulieferers überhaupt demonstrieren soll.
Bis zu 300.000 Mitarbeiter in Zhengzhou
Foxconn baut in der erst vor wenigen Jahren eröffneten Fabrik in Zhengzhou fast ausschließlich iPhones. Das Werk wurde dort in Windeseile errichtet, um die Lohnkosten niedrig zu halten. Weil die Löhne im Osten Chinas in Metropolen wie Shenzhen und Guangzhou in den letzten Jahren stark stiegen, verlagerte Foxconn die Produktion in Städte wie Zhengzhou, wo man mit umgerechnet gut 130 Euro nur rund die Hälfte dessen zahlen muss, was in den östlichen Regionen üblich ist.Das Werk in Zhengzhou hatte Ende 2013 eine Mitarbeiterzahl von rund 130.000, wobei dieser Wert durch Erweiterungen bald auf über 300.000 Personen ansteigen soll. Der Standort geriet bereits mehrfach in die Schlagzeilen, weil sich im April 2013 innerhalb weniger Tage gleich zwei Mitarbeiter durch Sprünge von Gebäuden das Leben nahmen. Foxconn reagierte darauf mit einer Lockerung der Arbeitsbedingungen, während Apple die Überwachung der Einhaltung seiner Vorgaben verschärfte.
Tim Cook hält sich derzeit im Rahmen eines von ihm selbst so genannten "Roadtrips" in China auf. Er wird dort unter anderem mit ranghohen Vertretern der Regierung zusammentreffen. So ist zum Beispiel ein Gespräch mit Vizepremier Ma Kai geplant, bei dem es vermutlich auch um den Umgang mit Apples Diensten in China gehen wird. Vor kurzem hatten Bürgerrechtler darauf aufmerksam gemacht, dass Nutzer von Apples iCloud in China derzeit Opfer von Phishing-Angriffen werden, die offenbar von Regierungsbehörden ausgehen. Es wird vermutet, dass die Behörden so an die Zugangsdaten gelangen wollen.
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