Hardware-Partner dürfen Android Wear, Auto und TV nicht verändern
Das Google-Betriebssystem Android ist bekannt dafür, dass es von Hardware-Partnern anpassbar ist. Hersteller können unter anderem ihren Smartphones eigene Apps und "Skins", also Benutzeroberflächen, verpassen. Diese Flexibilität des OS hat aber auch Nachteile, da die OEMs sich immer wieder Zeit damit lassen.
Das will Google auf seinen neuen und vergangene Woche enthüllten Plattformen Android Wear, Android Auto und Android TV nicht mehr zulassen. Wie Ars Technica berichtet, hat Googles Technikchef David Burke in einem Interview bestätigt, dass alle neuen Android-Initiativen auch künftig unter weitgehender Kontrolle des Suchmaschinenriesen stehen werden.
Burke sagte, dass das User Interface ein essentielles Element der Nutzererfahrung sein soll und die Hardware-Hersteller deshalb nur eine sehr begrenzte Möglichkeit zu Anpassungen und Veränderungen bekommen werden. "Die UI ist in diesem Fall mehr als nur ein Teil des Produkts", so Burke, der den Standpunkt anhand von Android TV erläuterte.
"Wir wollen ein besonders einheitliches Nutzererlebnis bieten, sodass man bei zwei Fernsehgeräten mit Android TV (unterschiedlicher Hersteller) die gleiche Erfahrung bekommt. Die TV-Geräte sollen gleich funktionieren und Software-seitig gleich aussehen." Die Hersteller können ihre Hardware zwar selbst vermarkten und eigenen Namen wählen, auch zusätzliche Dienste können von ihnen integriert werden, "abgesehen davon soll die Plattform gleich sein."
Eine derartige Fragmentierung will Google bei den neuen OS-Varianten bzw. -Klassen aber verhindern und wird die Firmware-Updates direkt und ohne dass der Nutzer viel davon bemerkt anbieten.
Burke sagte, dass das User Interface ein essentielles Element der Nutzererfahrung sein soll und die Hardware-Hersteller deshalb nur eine sehr begrenzte Möglichkeit zu Anpassungen und Veränderungen bekommen werden. "Die UI ist in diesem Fall mehr als nur ein Teil des Produkts", so Burke, der den Standpunkt anhand von Android TV erläuterte.
"Wir wollen ein besonders einheitliches Nutzererlebnis bieten, sodass man bei zwei Fernsehgeräten mit Android TV (unterschiedlicher Hersteller) die gleiche Erfahrung bekommt. Die TV-Geräte sollen gleich funktionieren und Software-seitig gleich aussehen." Die Hersteller können ihre Hardware zwar selbst vermarkten und eigenen Namen wählen, auch zusätzliche Dienste können von ihnen integriert werden, "abgesehen davon soll die Plattform gleich sein."
Google wird Updates selbst anbieten
Der Hintergrund dieses Schritts dürfte jedem (Nicht-Nexus-)Android-Besitzer klar sein: Während die Google-eigenen Smartphones und Tablets die Updates als erste bekommen, müssen Besitzer eines Geräts von Samsung, Sony, HTC und Co. teils Monate auf Aktualisierungen warten.Eine derartige Fragmentierung will Google bei den neuen OS-Varianten bzw. -Klassen aber verhindern und wird die Firmware-Updates direkt und ohne dass der Nutzer viel davon bemerkt anbieten.
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