Pilotprojekt: Als Ersatz geht der Roboter zur Schule
In einem Pilotprojekt wird es Schülern an drei Gymnasien der Region Rhône-Alpes jetzt ermöglicht, statt sich selbst einen Roboter zur Schule zu schicken. Zwei Jahre lang soll die Erprobung laufen.
Allerdings soll dies natürlich nicht die Regel werden. Statt dessen geht es hier um Schüler, die aus gesundheitlichen Gründen nicht am Unterricht in der Schule teilnehmen können. Diese sollen über den Roboter aber nicht nur von zu Hause aus weiter folgen, sondern auch mit Lehrern und Mitschülern interagieren können und den Kontakt zu ihrem sozialen Umfeld nicht verlieren.
Anybot-System
Zum Einsatz kommt hierbei ein Roboter namens QB, der von der US-Firma Anybots vertrieben wird. Immerhin 12.600 Euro kostet ein solches Gerät. Das System selbst wurde auf zwei Räder montiert, die über ein Kreiselsystem stabilisiertet werden. Als Kopf dient eine Art Kugel, die auf eine höhenverstellbare Stange montiert wurde. Darin integriert sind ein LCD-Bildschirm, zwei Kameras, drei Mikrofone und ein Lautsprecher. Der Kopf ist über eine verschlüsselte W-LAN-Verbindung mit dem Server verbunden.
Software-seitig wird der Roboter mit einer Telepräsenz-Plattform der französischen Firma Awabot ausgerüstet, die als Open Source zur Verfügung steht. Die Pilotschulen stattet man außerdem mit WLANs aus, um jederzeit Kontakt zum Roboter zu haben. Der Schüler zu Hause bekommt ein Notebook, über den die Steuerung erfolgt.
Bis September dieses Jahres wollen die Projektmitarbeiter sowohl die Kriterien, nach denen die Schüler ausgewählt werden, als auch die soziale Akzeptanz einer solchen Telepräsenz ermitteln. Des Weiteren werden die Mindest- und die Maximaldauer sowie die Bedingungen für die Abwesenheit eines Schülers festgelegt, die eine Nutzung des Roboters rechtfertigen würden. Nach Angaben des Projektträgers soll dieser Einsatz zeitlich begrenzt sein.
Anybot-System
Zum Einsatz kommt hierbei ein Roboter namens QB, der von der US-Firma Anybots vertrieben wird. Immerhin 12.600 Euro kostet ein solches Gerät. Das System selbst wurde auf zwei Räder montiert, die über ein Kreiselsystem stabilisiertet werden. Als Kopf dient eine Art Kugel, die auf eine höhenverstellbare Stange montiert wurde. Darin integriert sind ein LCD-Bildschirm, zwei Kameras, drei Mikrofone und ein Lautsprecher. Der Kopf ist über eine verschlüsselte W-LAN-Verbindung mit dem Server verbunden.
Software-seitig wird der Roboter mit einer Telepräsenz-Plattform der französischen Firma Awabot ausgerüstet, die als Open Source zur Verfügung steht. Die Pilotschulen stattet man außerdem mit WLANs aus, um jederzeit Kontakt zum Roboter zu haben. Der Schüler zu Hause bekommt ein Notebook, über den die Steuerung erfolgt.
Bis September dieses Jahres wollen die Projektmitarbeiter sowohl die Kriterien, nach denen die Schüler ausgewählt werden, als auch die soziale Akzeptanz einer solchen Telepräsenz ermitteln. Des Weiteren werden die Mindest- und die Maximaldauer sowie die Bedingungen für die Abwesenheit eines Schülers festgelegt, die eine Nutzung des Roboters rechtfertigen würden. Nach Angaben des Projektträgers soll dieser Einsatz zeitlich begrenzt sein.
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Christian Kahle
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