Seagate: Neue Konsolen verhindern das Schlimmste
Der Festplatten-Hersteller Seagate konnte in seinem zweiten Geschäftsquartal die Erwartungen nicht erfüllen. Vor allem die Nachfrage bei Cloud-Betreibern fiel geringer aus als gedacht.
Während das klassische Geschäft mit den Computer-Herstellern seit einiger Zeit ohnehin nicht so gut läuft, setzte Seagate nicht zuletzt auf den ständig steigenden Bedarf an Speicherplatz bei den Cloud-Diensten. Diese haben zuletzt immerhin bereits einen Anteil von 10 bis 15 Prozent an den Umsätzen, die Seagate generiert. Im ganzen Geschäftsjahr sollen es sogar 20 Prozent werden.
Die Hardware-Hersteller, die diesen Bereich mit Storage-Systemen beliefern, verkauften im letzten viertel Jahr allerdings einige hunderttausend Festplatten weniger, als der Hersteller erwartet hatte. Dies schlug vor allem auch deshalb spürbar zu Buche, weil in dem Bereich natürlich Speichermedien mit einer viel höheren Gewinnspanne verkauft werden können, als im PC-Bereich.
Letztlich führte dies zu einem Rückgang der Einnahmen in den letzten drei Monaten um 4 Prozent auf 3,53 Milliarden Dollar. Damit lag Seagate noch unter dem, womit die Analysten ohnehin schon nur gerechnet hatten. Auch beim Gewinn ging es entsprechend nach unten: Verbuchte man vor einem Jahr noch 492 Millionen Dollar, standen nun nur noch 428 Millionen Dollar unter dem Strich.
Dass es nicht noch weiter nach unten ging, hat Seagate im Grunde nur dem Bereich "Client Non-Compute" zu verdanken: Hier geht es um Festplatten, die in Produkten für Endverbraucher verbaut werden, die keine Computer sind - also Unterhaltungselektronik. Hier dürfte vor allem auch der begonnene Verkauf der neuen Spielekonsolen-Generation eine wichtige Rolle gespielt haben.
Der gesunkene Gewinn geht aber auch teilweise auf das Konto gesteigerter Ausgaben. Laut Seagate-Chef Steve Luczo wurde mehr Geld in die Produktionsbereiche von Festplatten für mobile Geräte und Server investiert, um hier eine bessere Grundlage für die Zukunft aufzubauen.
Die Hardware-Hersteller, die diesen Bereich mit Storage-Systemen beliefern, verkauften im letzten viertel Jahr allerdings einige hunderttausend Festplatten weniger, als der Hersteller erwartet hatte. Dies schlug vor allem auch deshalb spürbar zu Buche, weil in dem Bereich natürlich Speichermedien mit einer viel höheren Gewinnspanne verkauft werden können, als im PC-Bereich.
Letztlich führte dies zu einem Rückgang der Einnahmen in den letzten drei Monaten um 4 Prozent auf 3,53 Milliarden Dollar. Damit lag Seagate noch unter dem, womit die Analysten ohnehin schon nur gerechnet hatten. Auch beim Gewinn ging es entsprechend nach unten: Verbuchte man vor einem Jahr noch 492 Millionen Dollar, standen nun nur noch 428 Millionen Dollar unter dem Strich.
Dass es nicht noch weiter nach unten ging, hat Seagate im Grunde nur dem Bereich "Client Non-Compute" zu verdanken: Hier geht es um Festplatten, die in Produkten für Endverbraucher verbaut werden, die keine Computer sind - also Unterhaltungselektronik. Hier dürfte vor allem auch der begonnene Verkauf der neuen Spielekonsolen-Generation eine wichtige Rolle gespielt haben.
Der gesunkene Gewinn geht aber auch teilweise auf das Konto gesteigerter Ausgaben. Laut Seagate-Chef Steve Luczo wurde mehr Geld in die Produktionsbereiche von Festplatten für mobile Geräte und Server investiert, um hier eine bessere Grundlage für die Zukunft aufzubauen.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Seagates Aktienkurs in Euro
Beliebte Seagate-Downloads
Videos zum Thema Festplatten
- Seagate Expansion Portable: Festplatte ausbauen und loslegen
- Geekom Mini Fun 11: Upgrade-Guide für mehr Power
- Speicher: Ugreen bietet eine neue NAS-Serie mit einigen Finessen
- Sabrent 5-Bay Dockingstation: Sehr viel Speicher für den Arbeitsplatz
- Sabrent Dual Bay: Kompakte Docking-Station für Festplatten
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Beliebt im Preisvergleich
- Solid State Drives (SSD):
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Dank Emulator: PlayStation 5 kann jetzt Games von PS2-Discs abspielen
- Urteil: Media Markt darf bei Defekt nicht einfach auf Hersteller verweisen
- Anthropic-KI dreht frei, schickt falschen Hinweis zu Mordfall an Polizei
- Thorium-229-Basis: Neue Kernuhr ebnet Weg für genauere Zeitmessung
- VW ID. Tiguan offiziell vorgestellt: Elektro-SUV mit 600 km Reichweite
- Rufus-Trick: Windows 11 dank wenig Ballast mit 2,5 GB RAM-Verbrauch
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen