Nokia-CEO bekommt 19. Mio Euro bei Verkauf an MS
Der bisherige Nokia-Chef Stephen Elop kann sich im Falle eines erfolgreichen Abschlusses des Verkaufs der Mobilfunksparte von Nokia an Microsoft über ein ordentliches Sümmchen freuen. Er erhält fast 19 Millionen Euro in Form einer Sonderzahlung.
Wie Nokia im Zuge der Veröffentlichung von Informationen zum für den 19. Oktober angesetzten außerordentlichen Aktionärstreffen bekanntgab, soll Elop für seinen Rücktritt als Chef von Nokia eine "Terminations-Zahlung" in Höhe von 18,8 Millionen Euro erhalten. Voraussetzung ist, dass die Aktionäre von Nokia dem Verkauf der Handy-Sparte an Microsoft zustimmen.
Das Geld für Elop stammt nur zu einem Preis von Nokia selbst. Rund 70 Prozent der Sonderzahlung für den Manager kommen von Microsoft. Elop soll im Zuge der Übernahme von Nokias Abteilung für mobile Endgeräte wieder zurück zu seinem ehemaligen Arbeitgeber Microsoft wechseln, wo er eine führende Position in der neuen Gerätesparte übernimmt.
Stephen Elop wird von manchen Marktbeobachtern wegen der Vorgänge rund um Nokia auch als "trojanisches Pferd" bezeichnet. Hintergrund ist, dass er vor einiger Zeit von seinem Posten als Chef der Office-Sparte von Microsoft zu Nokia wechselte und nur kurze Zeit später bekanntgegeben wurde, dass Nokia ausschließlich auf Windows Phone als Smartphone-Betriebssystem setzen will. Der bevorstehende Kauf der Handy-Sparte von Nokia durch Microsoft verstärkt diesen Eindruck nur noch zusätzlich.
Tatsächlich setzt sich die Gesamtsumme von 18,8 Millionen Euro aus mehreren Zahlungen zusammen. So stehen Elop 18 Monatsgehälter zu sowie einer kurzfristiger Mangement-Bonus, was insgesamt etwa 4,2 Millionen Euro entspricht. Hinzu kommen rund 14,6 Millionen Euro, die aus einer vorgezogenen Auszahlung der ihm zustehenden Aktienanteile stammen.
Das Geld für Elop stammt nur zu einem Preis von Nokia selbst. Rund 70 Prozent der Sonderzahlung für den Manager kommen von Microsoft. Elop soll im Zuge der Übernahme von Nokias Abteilung für mobile Endgeräte wieder zurück zu seinem ehemaligen Arbeitgeber Microsoft wechseln, wo er eine führende Position in der neuen Gerätesparte übernimmt.
Stephen Elop wird von manchen Marktbeobachtern wegen der Vorgänge rund um Nokia auch als "trojanisches Pferd" bezeichnet. Hintergrund ist, dass er vor einiger Zeit von seinem Posten als Chef der Office-Sparte von Microsoft zu Nokia wechselte und nur kurze Zeit später bekanntgegeben wurde, dass Nokia ausschließlich auf Windows Phone als Smartphone-Betriebssystem setzen will. Der bevorstehende Kauf der Handy-Sparte von Nokia durch Microsoft verstärkt diesen Eindruck nur noch zusätzlich.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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