Vodafone: Bekennerschreiben aufgetaucht (Update)
Gestern musste das Telekommunikationsunternehmen Vodafone Deutschland bekannt geben, dass man zum Opfer eines massiven Hacker-Angriffs geworden ist. Ein nun aufgetauchtes Bekennerschreiben leugnet jegliche kriminelle Absichten.
Wie Caschy auf seinem Blog berichtet, habe er von Unbekannten per Mail ein (angebliches) Bekennerschreiben erhalten. Eine Gruppe namens "Team_L4w" behauptet darin, dass man lediglich auf ungenügende Sicherheitsmaßnahmen beim Mobilfunkprovider hinweisen wollte. Ob die Angaben stimmen und ob der Text tatsächlich von an diesem Hack beteiligten Personen stammt, lässt sich zu diesem Zeitpunkt aber nicht verifizieren.
Siehe auch: 2 Millionen Datensätze - Massiver Hack auf Vodafone
Die Hacker behaupten jedenfalls, dass die Datensätze, die man entwenden konnte, "keinesfalls" nur mit "hoher krimineller Energie sowie Insiderwissen", das hatte Vodafone gestern geschrieben, zu erlangen waren. Auch habe man die Daten nicht "tief versteckt in der IT-Infrastruktur" gefunden.
Im Gegenteil: Nach Angaben von Team_L4w lagen die Vodafone-Kundendaten auf einen besonders schlecht abgesicherten Server. Auch hätte der Tatverdächtige, der nach dem Hack ermittelt worden ist, nichts mit der Sache zu tun gehabt. Die Hacker hätten lediglich dessen Computer mit Schadsoftware infiziert, um so Zugriff auf den Vodafone-Server zu erlangen.
Bei diesem angeblich unschuldigen Verdächtigen dürfte es sich um einen Mitarbeiter eines Vodafone-Stores oder einen Reseller (die Hacker schreiben von einem "Subunternehmer") handeln. Sollte das stimmen, dann weist das darauf hin, wie der Angriff durchgeführt worden ist, nämlich über eine Datenbank eines Shops. Kriminelle Zwecke leugnet das Team_L4w und meint, dass man nur die Sicherheitslücke von Vodafone aufzeigen wollte. Man behauptet auch, am 4. September um 9.12 Uhr eine Mail an den Vodafone-Kundendienst geschickt zu haben, in der man den Hack samt Daten offenlegt.
Das nach eigenen Angaben dreiköpfige Hacker-Team muss allerdings auch einräumen, dass man bemerkt habe, dass die Daten insgesamt fünf Mal heruntergeladen worden sind (statt nur drei Mal). Deshalb seien die Kundendaten auch mittlerweile "im Dark- und Internet mit ein bisschen Suchen zu finden."
Update 15.17 Uhr: Vodafone Deutschland hat uns per Twitter mitgeteilt, dass dieses angebliche Bekennerschreiben "falsch" sei. Darin war behauptet worden, dass Mobilfunknummern entwendet worden seien, was aber laut Vodafone nicht stimme. Das Unternehmen ist überzeugt, dass es sich hier um "Trittbrettfahrer" handeln müsse.
Siehe auch: 2 Millionen Datensätze - Massiver Hack auf Vodafone
Die Hacker behaupten jedenfalls, dass die Datensätze, die man entwenden konnte, "keinesfalls" nur mit "hoher krimineller Energie sowie Insiderwissen", das hatte Vodafone gestern geschrieben, zu erlangen waren. Auch habe man die Daten nicht "tief versteckt in der IT-Infrastruktur" gefunden.
Im Gegenteil: Nach Angaben von Team_L4w lagen die Vodafone-Kundendaten auf einen besonders schlecht abgesicherten Server. Auch hätte der Tatverdächtige, der nach dem Hack ermittelt worden ist, nichts mit der Sache zu tun gehabt. Die Hacker hätten lediglich dessen Computer mit Schadsoftware infiziert, um so Zugriff auf den Vodafone-Server zu erlangen.
Bei diesem angeblich unschuldigen Verdächtigen dürfte es sich um einen Mitarbeiter eines Vodafone-Stores oder einen Reseller (die Hacker schreiben von einem "Subunternehmer") handeln. Sollte das stimmen, dann weist das darauf hin, wie der Angriff durchgeführt worden ist, nämlich über eine Datenbank eines Shops. Kriminelle Zwecke leugnet das Team_L4w und meint, dass man nur die Sicherheitslücke von Vodafone aufzeigen wollte. Man behauptet auch, am 4. September um 9.12 Uhr eine Mail an den Vodafone-Kundendienst geschickt zu haben, in der man den Hack samt Daten offenlegt.
Das nach eigenen Angaben dreiköpfige Hacker-Team muss allerdings auch einräumen, dass man bemerkt habe, dass die Daten insgesamt fünf Mal heruntergeladen worden sind (statt nur drei Mal). Deshalb seien die Kundendaten auch mittlerweile "im Dark- und Internet mit ein bisschen Suchen zu finden."
Update 15.17 Uhr: Vodafone Deutschland hat uns per Twitter mitgeteilt, dass dieses angebliche Bekennerschreiben "falsch" sei. Darin war behauptet worden, dass Mobilfunknummern entwendet worden seien, was aber laut Vodafone nicht stimme. Das Unternehmen ist überzeugt, dass es sich hier um "Trittbrettfahrer" handeln müsse.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Videos rund um Vodafone
Vodafone Aktienkurs
Beiträge aus dem Forum
Beliebt im Preisvergleich
- WLAN-Router mit Modem:
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Nach nur 4 Jahren: Angeblich schafft Apple den Action Button wieder ab
- Nvidia: Vermutete China-Affäre des CEO könnte zum Problem werden
- E-Auto-Privilegien: Neue Regeln für das Parken und Laden geplant
- Telekom konkurrenzlos? Erneuter Netztestsieg, Vodafone schwächelt
- Unter dem Radar: 7 FritzBox-Router erhalten frische FritzOS-8.40-Betas
- Sonde entdeckt Hinweise auf mögliche Vulkanaktivität auf dem Mars
- Windows 11 26H2 jetzt als Beta: Versionswechsel im Insider-Kanal
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
der Google Summer of Code (GSoC)
d-hubs - Gestern 17:32 Uhr -
LXQt, die leichte und modulare Desktop-Umgebung
DeVIL-I386 - Gestern 00:23 Uhr -
Neuvorstellung: NCViewer kompakter Bildbetrachter für Windows
DeVIL-I386 - Vorgestern 06:32 Uhr -
Veröffentlichung von LibreOffice 26.2.7
d-hubs - 04.11. 22:31 Uhr -
Warum ist es nicht möglich, dass die Leute hier das Forum betreuen?
Lewio82 - 04.11. 19:49 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen