Regulärer Support vorbei:
So geht es mit Windows Server 2022 weiter
Ein Supportwechsel statt Abschied: Windows Server 2022 erhält seit dem 13. Oktober keinen regulären Support mehr. Sicherheitsupdates gibt es aber noch bis Oktober 2031. Microsoft empfiehlt, jetzt den Umstieg auf Windows Server 2025 zu planen.
Diese Termine gelten unter anderem für die Editionen Standard, Datacenter und Essentials. Für Administratoren bedeutet der Stichtag also zunächst keinen abrupten Schnitt. Nach Angaben von Microsoft war das Sicherheitsupdate vom Oktober "nur" das letzte Update innerhalb der regulären Supportphase.
Monatliche Sicherheitsaktualisierungen sollen anschließend im erweiterten Support ohne zusätzliche Kosten bereitstehen.
Entscheidend ist damit die Unterscheidung zwischen dem Ende des regulären Supports und dem vollständigen Supportende. Windows Server 2022 hat die erste Grenze erreicht, die zweite liegt noch fünf Jahre entfernt. Microsoft führt den 14. Oktober 2031 als endgültiges Ende des erweiterten Supports auf. Ein sofortiger Versionswechsel allein wegen des jetzt erreichten Stichtags ist deshalb nicht erforderlich.
Die Entwicklung folgt dem langfristigen Wartungsmodell der Software. Windows Server 2022 kam 2021 als sogenannte LTSC-Version auf den Markt. Die Abkürzung steht für "Long-Term Servicing Channel" und bezeichnet bei Windows Server einen Veröffentlichungszweig, der auf langfristigen Betrieb und Stabilität ausgelegt ist.
Bleibt ihr vorerst bei Windows Server 2022 oder plant ihr schon den Wechsel auf den Nachfolger? Schreibt es uns in die Kommentare!
Siehe auch:
- Der reguläre Support von Microsoft für Windows Server 2022 wurde nun beendet
- Sicherheitsupdates stehen im erweiterten Support bis zum 14. Oktober 2031 bereit
- Die monatlichen Aktualisierungen bleiben für Kunden ohne zusätzliche Kosten
- Als LTSC-Version ist das Betriebssystem auf Stabilität und Dauerbetrieb ausgelegt
- Ein sofortiger Wechsel der Serverversion ist für Administratoren nicht nötig
- Microsoft rät dennoch zur schrittweisen Planung eines Umstiegs auf Version 2025
- Der neuere Windows Server 2025 wird insgesamt bis zum 14. November 2034 unterstützt
Kein Abschied von den Sicherheitsupdates
Für Windows Server 2022 beginnt damit ein neuer Abschnitt. Microsoft hat den regulären Support offiziell beendet. Damit ist die Software allerdings nicht schutzlos. Sie wechselt in den erweiterten Support und erhält noch bis zum 14. Oktober 2031 Sicherheitsupdates.Diese Termine gelten unter anderem für die Editionen Standard, Datacenter und Essentials. Für Administratoren bedeutet der Stichtag also zunächst keinen abrupten Schnitt. Nach Angaben von Microsoft war das Sicherheitsupdate vom Oktober "nur" das letzte Update innerhalb der regulären Supportphase.
Monatliche Sicherheitsaktualisierungen sollen anschließend im erweiterten Support ohne zusätzliche Kosten bereitstehen.
Entscheidend ist damit die Unterscheidung zwischen dem Ende des regulären Supports und dem vollständigen Supportende. Windows Server 2022 hat die erste Grenze erreicht, die zweite liegt noch fünf Jahre entfernt. Microsoft führt den 14. Oktober 2031 als endgültiges Ende des erweiterten Supports auf. Ein sofortiger Versionswechsel allein wegen des jetzt erreichten Stichtags ist deshalb nicht erforderlich.
Die Entwicklung folgt dem langfristigen Wartungsmodell der Software. Windows Server 2022 kam 2021 als sogenannte LTSC-Version auf den Markt. Die Abkürzung steht für "Long-Term Servicing Channel" und bezeichnet bei Windows Server einen Veröffentlichungszweig, der auf langfristigen Betrieb und Stabilität ausgelegt ist.
Microsoft verweist auf Windows Server 2025
Auch wenn Sicherheitsupdates noch mehrere Jahre zugesichert sind, empfiehlt Microsoft, den Umstieg auf Windows Server 2025 zu planen. Der Nachfolger ist seit November 2024 verfügbar. Sein regulärer Support läuft bis zum 13. November 2029, der anschließende erweiterte Support bis zum 14. November 2034. Gegenüber Windows Server 2022 verschiebt sich das endgültige Supportende damit um gut drei Jahre nach hinten.Bleibt ihr vorerst bei Windows Server 2022 oder plant ihr schon den Wechsel auf den Nachfolger? Schreibt es uns in die Kommentare!
Siehe auch:
- Windows Server-Update verursacht Remote-Desktop-Ausfall (Update)
- Update-Chaos nach Patch-Day: WSUS-Server verweigert Synchronisation
- Windows: Microsoft veröffentlicht Notfall-Updates gegen Patchday-Bugs
- Microsoft bestätigt: Windows Juni-Patch legt erneut DHCP-Server lahm
- Windows Server 2022: Ungewolltes Upgrade auf 2025 sorgt für Chaos
Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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