FritzOS 8.50: Riesiges Firmware-Update landet auf weiterer FritzBox
Nachdem bereits zwei Router von Fritz das große Update auf FritzOS 8.50 erhalten hatten, ist jetzt die nächste FritzBox an der Reihe und wird mit der neuesten stabilen Firmware ausgestattet. Das Update bringt über 40 Anpassungen mit - inklusive elf neuer Funktionen.
So geht die Verteilung der aktuellen stabilen Firmware weiter. Mit der FritzBox 5690 steht das riesige Funktionsupdate auf FritzOS 8.50 ab sofort für die dritte FritzBox zum Download bereit. Besitzer des Glasfaser-Routers profitieren ab sofort von einer Vielzahl an Fehlerbehebungen, Verbesserungen und komplett neuen Funktionen.
Verbesserungen betreffen unter anderem die manuelle Konfiguration von WireGuard-Verbindungen, bei der jetzt auch VPN-Verbindungen für die Benutzereinwahl angelegt werden können sowie die Anzeige der Upstream- und die Downstream-Werte für die Top-Verbraucher im Online-Monitor. Auch die Benutzerführung für das Ändern und die Verwaltung von IPv4-Adressen in den Netzwerkgeräte-Details wurde erweitert und in der Kindersicherung wird die Funktion zur Verlängerung der Onlinezeit um 45 Minuten jetzt auch bei gemeinsam genutzten Budgets unterstützt.
Daneben werden lästige Fehler behoben. Dazu gehört etwa ein Problem, bei dem bei abgeschalteten Geräte-LEDs keine Fehlerzustände mehr angezeigt wurden. Auch die teils inkorrekte Darstellung von Sonderzeichen in Gerätenamen wurde berichtigt. Insgesamt bringt das Update über 40 Anpassungen mit.
- Das Update auf FritzOS 8.50 steht nun für die FritzBox 5690 bereit
- Die Firmware bringt über 40 Anpassungen inklusive vieler neuer Funktionen
- Videokonferenzen lassen sich nun im Heimnetzwerk priorisieren
- DNS-Anfragen im Heim- und Gastnetz können mit Listen gefiltert werden
- Für DECT-Telefone wie das FritzFon gibt es einen einfachen Modus
- Die Installation erfolgt automatisch oder manuell über die Benutzeroberfläche
Großes Firmware-Update für weiteren Router
Während es letzte Woche etliche Labor-Updates und sogar ein Update auf FritzOS 8.50 für den zweiten Router von Fritz gab, war es in den letzten Tagen still rund um die Geräte der Berliner Netzwerkspezialisten. Das ändert sich jetzt.So geht die Verteilung der aktuellen stabilen Firmware weiter. Mit der FritzBox 5690 steht das riesige Funktionsupdate auf FritzOS 8.50 ab sofort für die dritte FritzBox zum Download bereit. Besitzer des Glasfaser-Routers profitieren ab sofort von einer Vielzahl an Fehlerbehebungen, Verbesserungen und komplett neuen Funktionen.
Das ist alles neu
Komplett neu ist etwa die Möglichkeit, DNS-Anfragen aus Heim- und Gastnetz über angegebene Listen filtern zu lassen. Dazu kommen noch weitere Highlights wie eine automatische Erkennung und Priorisierung von Videokonferenzen und ähnlicher echtzeitrelevanter Kommunikation sowie die Unterstützung der Priorisierungseinstellungen jetzt auch in Richtung des Heimnetzes.Verbesserungen betreffen unter anderem die manuelle Konfiguration von WireGuard-Verbindungen, bei der jetzt auch VPN-Verbindungen für die Benutzereinwahl angelegt werden können sowie die Anzeige der Upstream- und die Downstream-Werte für die Top-Verbraucher im Online-Monitor. Auch die Benutzerführung für das Ändern und die Verwaltung von IPv4-Adressen in den Netzwerkgeräte-Details wurde erweitert und in der Kindersicherung wird die Funktion zur Verlängerung der Onlinezeit um 45 Minuten jetzt auch bei gemeinsam genutzten Budgets unterstützt.
Daneben werden lästige Fehler behoben. Dazu gehört etwa ein Problem, bei dem bei abgeschalteten Geräte-LEDs keine Fehlerzustände mehr angezeigt wurden. Auch die teils inkorrekte Darstellung von Sonderzeichen in Gerätenamen wurde berichtigt. Insgesamt bringt das Update über 40 Anpassungen mit.
FritzOS 8.50 (FritzBox 5690) - Komplette Patchnotes
Neue Funktionen in FritzOS 8.50
Weitere Verbesserungen im FritzOS 8.50
- Internet
- DNS-Anfragen aus Heim- und Gastnetz können über angegebene Filterlisten gefiltert werden
- Automatische Erkennung und Priorisierung von Videokonferenzen und ähnlich echtzeitrelevanter Kommunikation
- Unterstützung der Priorisierungseinstellungen jetzt auch in Richtung des Heimnetzes
- DECT
- Der neue "Einfache Modus" für das FritzFon fokussiert Menüs und Funktionen auf die Telefonie und vereinfacht die Bedienung erheblich. Die Anpassungen adressieren vor allem die Einschränkungen älterer Menschen (Barrierefreiheit) und legen ein besonderes Augenmerk auf die Bedürfnisse von weniger technikaffinen Nutzern
- Einfacher Modus: Der SOS-Ruf ermöglicht das Hinterlegen von bis zu vier Notfallkontakten, die im Ernstfall automatisch nacheinander angerufen werden. Dauer und die Wiederholung der Anrufsequenz lassen sich individuell einstellen
- Einfacher Modus: Zur einfacheren Bedienung für eingeschränkte Benutzer stehen u. a. folgende Funktionen zur Verfügung: Nach Aktivierung können die Softkeys als Schnellwahltasten genutzt werden, wobei jede Taste mit einer Rufnummer oder einer Funktion belegt werden kann
- Einfacher Modus: Bei Ziffernwahl erfolgt eine laute Ansage der eingegebenen Wählziffer (abschaltbar)
- Heimnetz
- Der Smart Check zeigt in der MyFritzApp den aktuellen Zustand der FritzBox an und gibt Hinweise & Empfehlungen, ab iOS: MyFritzApp 2.16.0, Android: MyFritzApp 2.29.0.
- Smart Home
- Bei aktivierter Funktion "Abschalten bei Überlast" werden Steckdosen bei Überschreitung einer festgelegten Leistung nach einer festgelegten Dauer ausgeschaltet
- Häufig genutzte Smart-Home-Abläufe wie "Haus verlassen", "Nach Hause kommen" oder "Urlaub" können mit wenigen Klicks automatisiert und unter anderem mit Zonen (Geofences), die zuvor in der FritzApp Smart Home eingerichtet wurden, ausgelöst werden
- Smart-Home-Routinen unterstützen Wenn-Dann-Verknüpfungen mit mehreren Auslösern, wie etwa auf dem Smartphone definierte Zonen. Dadurch startet eine Routine erst, wenn der letzte Bewohner mit seinem Smartphone das Haus verlassen hat
Weitere Verbesserungen im FritzOS 8.50
- Internet
- Verbesserung: Bei manueller Konfiguration von WireGuard-Verbindungen können jetzt auch VPN-Verbindungen für Benutzereinwahl angelegt werden
- Verbesserung: Die MTU (Maximum Transmission Unit) kann für alle WireGuard-VPN-Verbindungen eingestellt werden
- Verbesserung: Ereignismeldung der Kindersicherung zur Sperre von direkten IP-Aufrufen wurde um die Information zum anfragenden Gerät erweitert
- Verbesserung: Erneuerung des Let's-Encrypt-Zertifikats für die MyFritzNet-Adresse erfolgt nach 2/3 der Gesamtlaufzeit des aktuellen Zertifikats, um Kompatibilität zu gewährleisten
- Verbesserung: Für VPN-Verbindungen können weitere "entfernte Netzwerke" der Gegenstelle hinzugefügt werden
- Verbesserung: Für die lokale Namensauflösung (per mDNS) werden unterstützt: fritzbox.local, gateway.local, box.local
- Verbesserung: Im Online-Monitor werden für die Top-Verbraucher die Upstream- und die Downstream-Werte angezeigt
- Verbesserung: In der Kindersicherung wird die Funktion zur Verlängerung der Onlinezeit um 45 Minuten jetzt auch bei gemeinsam genutzten Budgets unterstützt
- Verbesserung: Nach Ausfall einer WireGuard-Verbindung werden dafür vorgesehene Daten nicht über die Internetverbindung gesendet (Kill-Switch)
- Verbesserung: Optimierung der Kommunikation zwischen FritzBox und App verringert die Wahrscheinlichkeit von Nachrichtenverlusten
- Verbesserung: Portfreigaben sind bei Firmenkopplungen auch für WireGuard-VPN-Verbindungen möglich
- Verbesserung: WireGuard-VPN-Verbindungen können ohne MyFritzNet- oder DynDNS-Adresse angelegt werden
- Behoben: Internetsperren der Kindersicherung funktionierten bei Nutzung einer VPN-Verbindung nicht mehr
- Behoben: Internetzugriff (Fernzugriff) auf die FritzBox konnte nur eingerichtet werden, während die FritzBox mit dem Internet verbunden war
- Änderung: Die Domain "fritz.box" wird standardmäßig nicht mehr als Domain-Name über DHCP verteilt; daher erfolgt bei DNS-Anfragen für Hostnamen keine automatische Erweiterung
- WLAN
- Verbesserung: RSN Overriding - verbesserte Kompatibilität für ältere WLAN-Geräte
- Telefonie:
- Verbesserung: Sprachnachrichten können nach einer einstellbaren Wartezeit oder bei Überschreiten einer einstellbaren Anzahl automatisch gelöscht werden
- Verbesserung: TCP-basierte Rufnummernregistrierung via Mobilfunk mit dem Anbieter Easybell stabilisiert
- DECT
- Verbesserung: Bessere Unterstützung für DECT-Telefone anderer Hersteller ohne CAT-iq-2.0-Unterstützung
- Verbesserung: Rufnummern innerhalb eines Telefonbucheintrags können nun auch nachträglich im FritzFon sortiert werden
- Verbesserung: Schnellere Audioverbindung von DECT-Telefonen mit der Einstellung "HD bevorzugt" zu anderen HD-Telefonen
- Heimnetz
- Verbesserung: Benutzerführung für das Ändern und die Verwaltung von IPv4-Adressen in den Netzwerkgeräte-Details erweitert
- Behoben: Darstellung von Sonderzeichen in Gerätenamen war teilweise nicht korrekt
- Änderung: Das DNS-Suffix "fritz.box" wird in den Voreinstellungen nicht mehr per DHCP an Heimnetzgeräte verteilt. Heimnetzgeräte wiederholen fehlgeschlagene Namensanfragen nicht mehr automatisch mit der Endung "fritz.box". Die vorherige Art der Verteilung kann unter "Heimnetz > Netzwerk > Netzwerkeinstellungen > Erweiterte Netzwerkeinstellungen > IPv4 > DHCP" aktiviert werden
- Speicher/NAS
- Verbesserung: Maximal zulässige Anzahl der Freigaben von 20 auf 250 erhöht
- Verbesserung: Senderlisten für Internetradio für mehr Länder voreingestellt
- System
- Verbesserung: Beim Versand von Supportdaten an Fritz wird die Versand-ID bei aktiviertem Push Service per Mail an den Standard-Empfänger gesendet
- Verbesserung: Detailkorrekturen in der Offlinehilfe und Übersetzungen
- Verbesserung: Deutlichere Darstellung der Tarifinformation bei überschrittenem Datenvolumen oder Freistunden in der Mail des Push Services "FritzBox-Info"
- Verbesserung: Die Liste der Heimnetzgeräte in der Info-Mail des Push Services ist nun nach Namen sortiert
- Verbesserung: Nutzer können nun einzelne Geräte aus der Liste bekannter Geräte vor der Übertragung der Einstellungen auf eine neue FritzBox löschen und erhalten Hinweise zur Verwaltung nicht erreichbarer Geräte
- Behoben: In der Info-Mail des Push Services wurde die FritzBox selbst als verbundenes Netzwerkgerät aufgelistet
- Behoben: Bei abgeschalteten LEDs wurden keine Fehlerzustände mehr angezeigt
Installation
Wer automatische Updates auf seiner FritzBox 5690 aktiviert hat, braucht sich um nichts zu kümmern. Das Update sollte in den nächsten Tagen von alleine während der in der Benutzeroberfläche festgelegten Zeiten aufgespielt werden. Wer die neue Firmware sofort installieren möchte oder automatische Updates deaktiviert hat, kann den Prozess auch direkt unter "System" > "Updates" und dem Reiter "Neues FritzOS suchen" anstoßen. Sollte keine neue Firmware gefunden werden, steht FritzOS 8.50 für die FritzBox 5690 zudem auf dem Download-Server von Fritz zum Herunterladen bereit. Siehe auch:- Fritz teilt kräftig aus: Ganze 11 FritzBoxen erhalten frische Beta-Updates
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Thema:
Felix KrauthRedakteur für Windows & Hardware
War Game Designer, bevor er Journalist wurde, und testet Spiele bis heute selbst. Sein Spektrum reicht von der FritzBox über Windows 11 und Apple bis zu Gaming.
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