Konsolen: Inflationsbereinigter Vergleich der Preise
Seit der Spielemesse E3 ist es bekannt, wie viel die Next-Generation-Konsolen von Sony und Microsoft kosten werden, nämlich 399 bzw. 499 Euro. Eine Berechnung vergleicht die Preise mit früheren Konsolen und zwar unter Berücksichtigung der Inflation.
Deutsche hatten es nach der Umstellung von D-Mark auf Euro einfach, da die Umrechnung des Verhältnisses 2:1 auch ohne Taschenrechner leicht durchführbar war (im Gegensatz zum österreichischen Schilling). Mehr als elf Jahre später ist das natürlich nicht mehr möglich, da sich durch die Inflation die Kaufkraft verringert hat. Dementsprechend ist es auch schwer, etwa den Startpreis der Xbox 360 (479 Euro) mit jenem der Xbox One (499 Euro) zu vergleichen.
Das ist auch der Ansatz von Ars Technica: Dort hat man die US-Einführungspreise zahlreicher Heimkonsolen seit 1977 analysiert und sie mit Hilfe des Bureau of Labor Statistics (vergleichbar mit dem Statistischen Bundesamt) um die Teuerungsrate bereinigt, also die Inflation dazugerechnet.
Grün sind die jeweiligen Startpreise, der rote Balken zeigt die inflationsbereinigten Kosten (Grafik: Ars Technica)
Das gibt durchaus einen guten Eindruck, wie "teuer" die heutigen Konsolen tatsächlich sind und wie viel man aus heutiger Sicht für NES, PlayStation und Co. bezahlt hätte. Dabei zeigt sich, dass die Microsoft-Konsole Xbox One eine der teuersten Konsolen der letzten 20 Jahre ist, nur zwei kosteten seit 1993 mehr.
Nur Sega Saturn und PlayStation 3 waren deutlich teurer: Die Sony-Konsole kostete im Jahr 2006 599 Dollar, heute käme sie auf 696 Dollar. Segas Saturn startete 1995 für 399 Dollar, 2013 hätte sie 612 Dollar gekostet. Die Auflistung zeigt außerdem, dass die Nintendo-Geräte auch aus heutiger Sicht günstig wären, da sie sich mit Ausnahme der Wii U stets unter der 300-Dollar-Marke platzieren.
Die Auflistung (die man aber natürlich nicht für bare Münze nehmen sollte) zeigt auch, dass einige Konsolen regelrechte Luxusgüter waren, gerade am Anfang dieser Geräteklasse: Atari 2600 (1977) und Intellivision (1979) kosteten seinerzeit 199 und 299 Dollar, was nun 768 bzw. 849 entspräche. Spitzenreiter sind allerdings zwei Geräte Anfang der 1990er: Neo Geo kam für 649 Dollar auf den Markt, das wären nun 1111 Dollar. Die Nummer-1-Postion geht an 3DO, die Konsole kostete zu Beginn 699 Dollar, das sind inflationsbereinigt ganze 1127 Dollar.
Das ist auch der Ansatz von Ars Technica: Dort hat man die US-Einführungspreise zahlreicher Heimkonsolen seit 1977 analysiert und sie mit Hilfe des Bureau of Labor Statistics (vergleichbar mit dem Statistischen Bundesamt) um die Teuerungsrate bereinigt, also die Inflation dazugerechnet.
Grün sind die jeweiligen Startpreise, der rote Balken zeigt die inflationsbereinigten Kosten (Grafik: Ars Technica)
Das gibt durchaus einen guten Eindruck, wie "teuer" die heutigen Konsolen tatsächlich sind und wie viel man aus heutiger Sicht für NES, PlayStation und Co. bezahlt hätte. Dabei zeigt sich, dass die Microsoft-Konsole Xbox One eine der teuersten Konsolen der letzten 20 Jahre ist, nur zwei kosteten seit 1993 mehr.
Nur Sega Saturn und PlayStation 3 waren deutlich teurer: Die Sony-Konsole kostete im Jahr 2006 599 Dollar, heute käme sie auf 696 Dollar. Segas Saturn startete 1995 für 399 Dollar, 2013 hätte sie 612 Dollar gekostet. Die Auflistung zeigt außerdem, dass die Nintendo-Geräte auch aus heutiger Sicht günstig wären, da sie sich mit Ausnahme der Wii U stets unter der 300-Dollar-Marke platzieren.
Die Auflistung (die man aber natürlich nicht für bare Münze nehmen sollte) zeigt auch, dass einige Konsolen regelrechte Luxusgüter waren, gerade am Anfang dieser Geräteklasse: Atari 2600 (1977) und Intellivision (1979) kosteten seinerzeit 199 und 299 Dollar, was nun 768 bzw. 849 entspräche. Spitzenreiter sind allerdings zwei Geräte Anfang der 1990er: Neo Geo kam für 649 Dollar auf den Markt, das wären nun 1111 Dollar. Die Nummer-1-Postion geht an 3DO, die Konsole kostete zu Beginn 699 Dollar, das sind inflationsbereinigt ganze 1127 Dollar.
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