Gute Nachricht für Windows 11:
Microsoft verbannt Werbung aus Suche
Microsoft überarbeitet die Suche in Windows 11 grundlegend. Das Betriebssystem verliert Werbung, erzwungene Web-Ergebnisse und Bing-Integrationen im Suchfenster. Nutzer erhalten stattdessen eine schnellere, lokale Dateisuche mit mehr Anpassungsoptionen.
Die bisherige Startseite der Suche war stark überladen. Zukünftig verzichtet das Betriebssystem auf Kacheln wie das Bild des Tages, Spieleempfehlungen oder tägliche Quizfragen. Stattdessen sehen Anwender beim Öffnen lediglich ihre letzten Suchanfragen. Zudem verzeiht das System Tippfehler deutlich besser: Wer versehentlich nach "utlook" sucht, bekommt wie beabsichtigt das E-Mail-Programm Outlook vorgeschlagen.
Das bisherige Such-Interface (links) ist mit Werbung überladen, das neue (rechts) entschlackt das Erlebnis
Die Suche verzeiht Tippfehler wie 'utlook', liefert trotzdem das gewünschte Ergebnis
Die Reduzierung auf lokale Inhalte bringt spürbare Leistungsvorteile. Ohne die ständige Verbindung zu webbasierten Bing-Diensten reagiert die Benutzeroberfläche zügiger und verbraucht weniger Arbeitsspeicher. Die Änderungen entlasten ältere Rechner, die bisher bei Suchanfragen Verzögerungen zeigten. Metadaten wie Dateipfade oder Änderungsdaten werden übersichtlich in einer Vorschauansicht dargestellt.
Zudem gliedern sich verbundene Cloud-Dokumente aus OneDrive nahtlos in die lokale Trefferliste ein. Anwender finden ihre gespeicherten Dateien somit schneller, ohne separate Browser-Fenster öffnen zu müssen. Die Integration der Cloud-Dienste erfolgt dezent und ordnet sich der primären lokalen Dateisuche unter. Das erleichtert den direkten Zugriff auf wichtige Arbeitsdokumente.
Die Testphase im Insider-Programm läuft voraussichtlich über mehrere Wochen. Wann genau das finale Update reguläre Rechner außerhalb des Testprogramms erreichen wird, ist derzeit noch unklar.
Wie gefällt euch die neue, aufgeräumte Suchfunktion in Windows 11? Bevorzugt ihr rein lokale Ergebnisse oder nutzt ihr auch die Web-Suche? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Microsoft räumt Windows-Suche auf
Es ist eine Nachricht, auf die sicherlich viele Nutzer von Windows 11 bereits lange gewartet haben, denn sie erhalten eine grundlegend überarbeitete Suchfunktion. Microsoft hat nämlich bekannt gegeben, dass man (zunächst im Experimental-Kanal) schrittweise störende Elemente aus dem Suchmenü entfernen wird. Das Ziel der Entwickler ist eine schnellere und übersichtlichere Bedienung, die lokale Dateien und installierte Anwendungen in den Vordergrund rückt.Die bisherige Startseite der Suche war stark überladen. Zukünftig verzichtet das Betriebssystem auf Kacheln wie das Bild des Tages, Spieleempfehlungen oder tägliche Quizfragen. Stattdessen sehen Anwender beim Öffnen lediglich ihre letzten Suchanfragen. Zudem verzeiht das System Tippfehler deutlich besser: Wer versehentlich nach "utlook" sucht, bekommt wie beabsichtigt das E-Mail-Programm Outlook vorgeschlagen.
Das bisherige Such-Interface (links) ist mit Werbung überladen, das neue (rechts) entschlackt das Erlebnis
Mehr Kontrolle in den Einstellungen
Wie das Unternehmen in einem Beitrag auf dem Windows-Blog erklärt, fließen Rückmeldungen der Nutzer direkt in das Update ein. Eine zentrale Neuerung ist die Möglichkeit, Vorschläge aus dem Web und dem Microsoft Store in den Datenschutzeinstellungen komplett zu deaktivieren. Werden Online-Suchen weiterhin genutzt, verzichtet der Anbieter ab sofort auf gesponserte Produktplatzierungen.
Die Suche verzeiht Tippfehler wie 'utlook', liefert trotzdem das gewünschte Ergebnis
Die Reduzierung auf lokale Inhalte bringt spürbare Leistungsvorteile. Ohne die ständige Verbindung zu webbasierten Bing-Diensten reagiert die Benutzeroberfläche zügiger und verbraucht weniger Arbeitsspeicher. Die Änderungen entlasten ältere Rechner, die bisher bei Suchanfragen Verzögerungen zeigten. Metadaten wie Dateipfade oder Änderungsdaten werden übersichtlich in einer Vorschauansicht dargestellt.
Zudem gliedern sich verbundene Cloud-Dokumente aus OneDrive nahtlos in die lokale Trefferliste ein. Anwender finden ihre gespeicherten Dateien somit schneller, ohne separate Browser-Fenster öffnen zu müssen. Die Integration der Cloud-Dienste erfolgt dezent und ordnet sich der primären lokalen Dateisuche unter. Das erleichtert den direkten Zugriff auf wichtige Arbeitsdokumente.
Optische Leere im Suchfenster
Durch das Entfernen der Werbekacheln entsteht allerdings auch ungenutzter Freiraum im Suchfenster. Da sich das Menü die Abmessungen mit dem Startmenü teilt, wirkt das Design noch recht unproportioniert. Microsoft plant laut eigenen Angaben weitere Anpassungen an der grafischen Oberfläche, um den Raum zukünftig besser und sinnvoller zu nutzen.Die Testphase im Insider-Programm läuft voraussichtlich über mehrere Wochen. Wann genau das finale Update reguläre Rechner außerhalb des Testprogramms erreichen wird, ist derzeit noch unklar.
Wie gefällt euch die neue, aufgeräumte Suchfunktion in Windows 11? Bevorzugt ihr rein lokale Ergebnisse oder nutzt ihr auch die Web-Suche? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Microsoft überarbeitet die Windows-Suche für mehr Übersichtlichkeit
- Störende Elemente wie Spiele-Empfehlungen und Werbung fallen künftig weg
- Eine verbesserte Toleranz bei Tippfehlern erleichtert die Eingabe
- Web- und Store-Vorschläge lassen sich in den Optionen ganz abschalten
- Die Beschränkung auf lokale Inhalte entlastet den Arbeitsspeicher
- OneDrive-Dokumente werden direkt in die Suchergebnisse integriert
Siehe auch:
- Windows 11: Copilot verrät, was PC verlangsamt, braucht aber 1 GB RAM
- Windows 11: So möchte Microsoft euer Handy mit dem PC verschmelzen
- Windows 11: Microsoft zieht Secure-Boot-Notbremse bei einigen PCs
- Microsoft erklärt: Das sind die Update-Typen für Windows 11
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