NSA will ihre Admins unter schärfere Kontrolle stellen
Beim US-Geheimdienst NSA sucht man nach den Veröffentlichungen durch den Whistleblower Edward Snowden nach Möglichkeiten, interne Informationen besser geheimhalten zu können.
Snowden hatte eine Zeit lang für die NSA gearbeitet und sich dabei Informationen zu einer ganzen Reihe von Spionage- und Überwachungsaktivitäten des Geheimdienstes verschafft. Nun sorgt er Stück für Stück für die Veröffentlichung der Informationen, was international bis in höchste Regierungskreise für Aufregung sorgt.
Um einen ähnlichen Vorfall zukünftig zu verhindern, will Keith B. Alexander, der Chef der Behörde, verschiedene Maßnahmen ergreifen. Dabei geht es vor allem um die Administratoren, die die Netzwerke des Geheimdienstes betreuen. Denn diese haben in ihrem Job naturgemäß faktisch den weitestgehenden Zugang zu den auf den Systemen gepeicherten Informationen.
Wie die New York Times berichtet, soll als schnelle Maßnahme erst einmal ein Vier-Augen-Prinzip eingeführt werden. Dadurch soll keiner der rund tausend Administratoren, die für die Behörde arbeiten, mehr allein einen weitergehenden Zugang zu den Computersystemen bekommen. Statt dessen müssen stets zwei Techniker ihre Zugangscodes eingeben, um an den Rechnern direkt arbeiten zu können. Das soll verhindern, dass ein einzelner Beschäftigter sich Daten kopieren und nach außen schmuggeln kann. Dies ist in verschiedenen Bereichen bereits eine normale Prozedur, war in der IT-Abteilung der NSA bisher allerdings kein Standard.
Weiterhin wird man voraussichtlich bessere Monitoring-Systeme implementieren. Diese sollen dann dafür sorgen, dass Alarm geschlagen wird, falls ein Admin sich nach und nach Zugriff auf eine ganze Bandbreite von Informationen verschafft. Auch die Auswahlkriterien für zukünftige IT-Mitarbeiter werden noch einmal auf den Prüfstand kommen. Sicherheits-Überprüfungen sind zwar bereits normal, doch haben diese offenbar nicht ausgereicht, um zu verhindern, dass eine Person wie Snowden beschäftigt wurde, der dann in Widerspruch zu den Aktivitäten des Geheimdienstes kam und nach eigenen Angaben als Patriot vor allem die Bespitzelung von US-Bürgern durch deren eigene Geheimdienste publik machen wollte.
Um einen ähnlichen Vorfall zukünftig zu verhindern, will Keith B. Alexander, der Chef der Behörde, verschiedene Maßnahmen ergreifen. Dabei geht es vor allem um die Administratoren, die die Netzwerke des Geheimdienstes betreuen. Denn diese haben in ihrem Job naturgemäß faktisch den weitestgehenden Zugang zu den auf den Systemen gepeicherten Informationen.
Wie die New York Times berichtet, soll als schnelle Maßnahme erst einmal ein Vier-Augen-Prinzip eingeführt werden. Dadurch soll keiner der rund tausend Administratoren, die für die Behörde arbeiten, mehr allein einen weitergehenden Zugang zu den Computersystemen bekommen. Statt dessen müssen stets zwei Techniker ihre Zugangscodes eingeben, um an den Rechnern direkt arbeiten zu können. Das soll verhindern, dass ein einzelner Beschäftigter sich Daten kopieren und nach außen schmuggeln kann. Dies ist in verschiedenen Bereichen bereits eine normale Prozedur, war in der IT-Abteilung der NSA bisher allerdings kein Standard.
Weiterhin wird man voraussichtlich bessere Monitoring-Systeme implementieren. Diese sollen dann dafür sorgen, dass Alarm geschlagen wird, falls ein Admin sich nach und nach Zugriff auf eine ganze Bandbreite von Informationen verschafft. Auch die Auswahlkriterien für zukünftige IT-Mitarbeiter werden noch einmal auf den Prüfstand kommen. Sicherheits-Überprüfungen sind zwar bereits normal, doch haben diese offenbar nicht ausgereicht, um zu verhindern, dass eine Person wie Snowden beschäftigt wurde, der dann in Widerspruch zu den Aktivitäten des Geheimdienstes kam und nach eigenen Angaben als Patriot vor allem die Bespitzelung von US-Bürgern durch deren eigene Geheimdienste publik machen wollte.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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