'Personifizierung von Copilot':
Microsoft gibt KI-Wölkchen Mico auf
Im Zuge der Zusammenlegung der für private und kommerzielle Kunden bisher separat angebotenen Copilot-Apps lässt Microsoft bereits nach kurzer Zeit seinen "Mico" genannten Versuch der "Personifizierung der KI" wieder verschwinden.
Mico war im Grunde Teil des Nutzungserlebnisses von Copilot per Sprache und wurde immer dann hervorgeholt, wenn es darum ging, die Interaktion mit dem KI-Assistenten möglichst persönlich zu gestalten. Mit der Zusammenlegung der Copilot-Apps für Privat- und Geschäftskunden fällt Mico nun aber direkt wieder weg, ebenso wie die bisher gebotene Sprachinteraktion mit Copilot.
Microsoft hat die Verantwortung für Copilot mittlerweile in andere Hände gegeben und dafür gesorgt, dass sich der frühere Gründer der KI-Firmen DeepMind und InflectionAI inzwischen auf die Entwicklung neuer KI-Modelle konzentriert. Suleymans Nachfolger Jacob Andreou setzt mittlerweile darauf, dass man sich bei Copilot auf "echte Arbeit" und eine "Optimierung auf Ergebnisse" konzentriert. Die private Nutzung scheint damit ebenfalls weniger persönlich zu werden.
Bei Microsoft hat man über die Jahrzehnte immer wieder versucht, mit irgendwelchen Figuren und Gesichtern für eine Auflockerung des Nutzungserlebnisses verschiedener Produkte zu sorgen. Die bekanntesten Beispiele sind der nervtötende Office-Assistent Clippy, der im grandios gescheiterten Microsoft Bob enthaltene Comic-Hund Rover und der nach der Figur aus den Videospielen der Halo-Serie benannte Sprachassistent von Windows Phone und Windows 10 namens Cortana.
Siehe auch:
- Microsoft stellt die Copilot-Spielfigur Mico nach kurzem Einsatz ein
- Das kleine Wölkchen sollte dem KI-Assistenten ein Gesicht verleihen
- Die Zusammenlegung der Copilot-Apps sorgt für das schnelle Aus von Mico
- Der Fokus verschiebt sich nun wieder auf Produktivität und Ergebnisse
- Frühere Versuche wie Clippy oder Cortana scheiterten ebenfalls bereits
Mico wurde nicht einmal ein Jahr alt
Erst im Oktober 2025 hatte Microsoft mit "Mico" einen Versuch gestartet, seinen KI-Diensten eine Art "Gesicht" zu geben. Das als "ausdrucksstark, anpassbar und angenehm" beschriebene "Wölkchen mit Gesicht" sollte dem KI-Assistenten Copilot eine persönlichere Note geben und mit diversen Gesichtsausdrücken und Farbänderungen auf Eingaben der Nutzer reagieren.Mico war im Grunde Teil des Nutzungserlebnisses von Copilot per Sprache und wurde immer dann hervorgeholt, wenn es darum ging, die Interaktion mit dem KI-Assistenten möglichst persönlich zu gestalten. Mit der Zusammenlegung der Copilot-Apps für Privat- und Geschäftskunden fällt Mico nun aber direkt wieder weg, ebenso wie die bisher gebotene Sprachinteraktion mit Copilot.
KI mit 'Persönlichkeit' sollte ChatGPT-User abjagen
Vorerst ist geplant, dass "Mico" noch als Teil bestimmter Lernfunktionen von Copilot weiter angeboten wird. Mico wurde unter Mustafa Suleyman eingeführt, um durch eine gewisse Wärme in der Aktion und einen persönlicheren Umgang zu versuchen, dem Konkurrenzangebot ChatGPT von OpenAI einige Nutzer abzujagen. Anscheinend funktionierte dieser Ansatz nicht.Microsoft hat die Verantwortung für Copilot mittlerweile in andere Hände gegeben und dafür gesorgt, dass sich der frühere Gründer der KI-Firmen DeepMind und InflectionAI inzwischen auf die Entwicklung neuer KI-Modelle konzentriert. Suleymans Nachfolger Jacob Andreou setzt mittlerweile darauf, dass man sich bei Copilot auf "echte Arbeit" und eine "Optimierung auf Ergebnisse" konzentriert. Die private Nutzung scheint damit ebenfalls weniger persönlich zu werden.
Bei Microsoft hat man über die Jahrzehnte immer wieder versucht, mit irgendwelchen Figuren und Gesichtern für eine Auflockerung des Nutzungserlebnisses verschiedener Produkte zu sorgen. Die bekanntesten Beispiele sind der nervtötende Office-Assistent Clippy, der im grandios gescheiterten Microsoft Bob enthaltene Comic-Hund Rover und der nach der Figur aus den Videospielen der Halo-Serie benannte Sprachassistent von Windows Phone und Windows 10 namens Cortana.
Siehe auch:
Themen:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
Videos zum Thema KI
- 3D-Druck: KI-Tool Tripo3D schickt Entwürfe direkt zum Drucker
- Tripo3D im Test: Von der Idee zum 3D-Druck mit Hilfe eines KI-Tools
- KI hält in Kameras Einzug: Was sie dort tut und was es bringt
- Super Bowl 2026: OpenAI lässt uns mit Codex Neues erschaffen
- Super Bowl 2026: Claude verrät, wie man einen Sixpack bekommt
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Bugs, KI bei Total War: Shogun 2 - Remaster bringt Fans auf die Palme
- Chatkontrolle: Eure Messenger-Daten landen teilweise bei Palantir
- Zelda: Link's Awakening erhält "dank" KI nativen Fan-Port für PC
- iPhone Duo kaputt? Apple verlangt bis zu 1719 Euro für Reparaturen
- Nvidia-Chef: Wer unsichere KI baut, bekommt keine Chips mehr
- Xbox Nano Controller: Liebling, Microsoft hat das Gamepad geschrumpft
- Fab 28: Explosion in Intel-Werk in Israel fordert Todesopfer
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen