Neuer Apple-Campus:
Kosten laufen aus dem Ruder
Aus dem Ruder laufende Kosten sind kein Alleinstellungsmerkmal deutscher Großprojekte. Auch der Computer-Konzern Apple ist beim Bau der neuen Konzernzentrale von einem solchen Problem betroffen.
Noch haben die Arbeiten an dem ambitionierten Bauwerk gar nicht begonnen. Trotzdem explodieren die voraussichtlichen Kosten bereits. Wie die US-Nachrichtenagentur 'Bloomberg' berichtet, gingen die ursprünglichen Planungen von einem Bedarf von 3 Milliarden Dollar aus. Binnen der letzten zwei Jahre hat sich der Investitionsbedarf bereits auf 5 Milliarden Dollar erhöht.
Erst kürzlich musste der neue Konzernchef Tim Cook einräumen, dass sich die Fertigstellung des Baus wohl um ein Jahr auf 2016 verzögert. Wie Bloomberg unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen berichtet, soll einer der Gründe dafür in Nachverhandlungen mit dem zuständigen Architekturbüro Foster + Partners zu suchen sein. Gemeinsam mit diesem habe das Apple-Management daran gearbeitet, die neuen Kostenschätzungen durch Einsparungen um eine Milliarde Dollar nach unten zu bringen.
Die Kostenexplosion soll unter anderem von zahlreichen extravaganten Dingen verursacht worden sein, die auf der Wunschliste des verstorbenen Firmengründers Steve Jobs standen. Hier ging es beispielsweise darum, dass an den Außenwänden keine einzige Lücke oder Fuge zu sehen sein sollte, sondern die einzelnen Bereiche und Materialien wie aus einem Guss erscheinen.
Außerdem soll das Bauwerk gebogene Fensterfronten erhalten, für die ein Spezialhersteller in Deutschland ausfindig gemacht werden konnte, der seine Bauteile dann nach Kalifornien schicken muss. Jobs wünschte sich außerdem eine Innenausstattung aus teurem Ahorn-Holz.
Die Planungen sahen aber auch ein Umfeld des Gebäudes vor, das alles andere als ein pragmatischer Standard ist. 309 verschiedene Baum-Arten sollten auf dem Gelände ihren Platz finden. Rund tausend Bäume wollte Jobs außerdem vom aktuellen Fimengelände mitnehmen - diese sollten während der Bauarbeiten so aufbewahrt werden, dass sie keinen Schaden nehmen und später am neuen Ort gepflanzt werden.
In diesem Sommer soll nun endlich mit dem Abriss der Gebäude, die der Vorbesitzer des fraglichen Geländes - Hewlett-Packard - hinterließ, begonnen werden. Allerdings könnte auch dies schwierig werden. Denn das Silicon Valley erlebt derzeit einen Bau-Boom, durch den die Unternehmen in diesem Bereich bereits weitgehend ausgebucht sind.
Erst kürzlich musste der neue Konzernchef Tim Cook einräumen, dass sich die Fertigstellung des Baus wohl um ein Jahr auf 2016 verzögert. Wie Bloomberg unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen berichtet, soll einer der Gründe dafür in Nachverhandlungen mit dem zuständigen Architekturbüro Foster + Partners zu suchen sein. Gemeinsam mit diesem habe das Apple-Management daran gearbeitet, die neuen Kostenschätzungen durch Einsparungen um eine Milliarde Dollar nach unten zu bringen.
Die Kostenexplosion soll unter anderem von zahlreichen extravaganten Dingen verursacht worden sein, die auf der Wunschliste des verstorbenen Firmengründers Steve Jobs standen. Hier ging es beispielsweise darum, dass an den Außenwänden keine einzige Lücke oder Fuge zu sehen sein sollte, sondern die einzelnen Bereiche und Materialien wie aus einem Guss erscheinen.
Außerdem soll das Bauwerk gebogene Fensterfronten erhalten, für die ein Spezialhersteller in Deutschland ausfindig gemacht werden konnte, der seine Bauteile dann nach Kalifornien schicken muss. Jobs wünschte sich außerdem eine Innenausstattung aus teurem Ahorn-Holz.
Die Planungen sahen aber auch ein Umfeld des Gebäudes vor, das alles andere als ein pragmatischer Standard ist. 309 verschiedene Baum-Arten sollten auf dem Gelände ihren Platz finden. Rund tausend Bäume wollte Jobs außerdem vom aktuellen Fimengelände mitnehmen - diese sollten während der Bauarbeiten so aufbewahrt werden, dass sie keinen Schaden nehmen und später am neuen Ort gepflanzt werden.
In diesem Sommer soll nun endlich mit dem Abriss der Gebäude, die der Vorbesitzer des fraglichen Geländes - Hewlett-Packard - hinterließ, begonnen werden. Allerdings könnte auch dies schwierig werden. Denn das Silicon Valley erlebt derzeit einen Bau-Boom, durch den die Unternehmen in diesem Bereich bereits weitgehend ausgebucht sind.
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