Apple-Aktie rutscht auf tiefsten Stand seit Dez. 2011
Im Vorfeld der Bekanntgabe der nächsten Quartalsergebnisse fällt die Aktie des Computer-Konzerns Apple deutlich. Erstmals seit dem Dezember 2011 rutschte der Kurs unter die Marke von 400 Dollar.
Einer der Auslöser war die Meldung des Zulieferers Cirrus Logic, dass dieser seine Lagerbestände nicht schnell genug abverkauft bekommt. Das Unternehmen produziert unter anderem Audio-Chips, die in Apples Mobilgeräten zum Einsatz kommen. An der Börse kamen daraufhin Gerüchte in Umlauf, dass die Verkaufszahlen des iPhones im ersten Quartal dieses Jahres hinter den Erwartungen zurückbleiben würden.
Einige Analysten sprangen gleich auf den Zug auf und erklärten, Cirrus Logic habe sich bei seinen Produktionsmengen auf die Verkaufsprognosen von Apple gestützt und entsprechende Mengen hergestellt - sei diese dann aber nicht los geworden.
Insgesamt beruhigt sich der Hype um Apple ohnehin seit einiger Zeit. Im vergangenen Jahr hatten die Spekulationen an der Börse den Kurs so hoch getrieben, dass der Konzern nach den summierten Werten der Aktien zum teuersten Unternehmen der Welt wurde. Seit September ging der Kurs bis jetzt aber wieder um 43 Prozent nach unten.
Hierfür gibt es aber auch mehr Gründe, als nur kurzfristige Gerüchte. So ist Apple längst nicht mehr unangefochten, wenn es darum geht, wer die Entwicklung des Smartphone-Marktes prägt. Auch die Kombination aus Samsung und Google hat hier inzwischen ein Wörtchen mitzureden. Die Anleger wurden aber auch durch solch seltsame Fakten beunruhigt, wie jenem, dass Apple in den letzten Quartalsbilanzen nicht etwa einen Rückgang des Profits, sondern nur die geringste Gewinnsteigerung seit dem Jahr 2003 auswies.
Allerdings ist durchaus damit zu rechnen, dass Apple in diesem Jahr erstmals seit zehn Jahren tatsächlich einen rückläufigen Gewinn ausweisen wird. Angesichts dessen, dass kaum ein anderer Hersteller in dem Bereich solch hohe Gewinnmargen erzielt, ist dies aber lediglich ein kleines Wölkchen am immer noch stark leuchtenden Himmel.
Einige Analysten sprangen gleich auf den Zug auf und erklärten, Cirrus Logic habe sich bei seinen Produktionsmengen auf die Verkaufsprognosen von Apple gestützt und entsprechende Mengen hergestellt - sei diese dann aber nicht los geworden.
Insgesamt beruhigt sich der Hype um Apple ohnehin seit einiger Zeit. Im vergangenen Jahr hatten die Spekulationen an der Börse den Kurs so hoch getrieben, dass der Konzern nach den summierten Werten der Aktien zum teuersten Unternehmen der Welt wurde. Seit September ging der Kurs bis jetzt aber wieder um 43 Prozent nach unten.
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Allerdings ist durchaus damit zu rechnen, dass Apple in diesem Jahr erstmals seit zehn Jahren tatsächlich einen rückläufigen Gewinn ausweisen wird. Angesichts dessen, dass kaum ein anderer Hersteller in dem Bereich solch hohe Gewinnmargen erzielt, ist dies aber lediglich ein kleines Wölkchen am immer noch stark leuchtenden Himmel.
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