Apple-Läden trotzen Negativtrend im Einzelhandel
Der Computer-Konzern Apple hat in den letzten Jahren nicht nur mit seinen Produkten regelmäßig Maßstäbe für die IT-Industrie gesetzt, sondern eher unter dem Radar auch für den Einzelhandel.
Die Apple-Stores spielten in den verschiedenen Keynotes der letzten Jahre immer wieder eine Rolle. Allerdings wurden diese Präsentationen oft eher als Image-Reklame des Unternehmens angesehen und die Aufmerksamkeit richtete sich schnell auf die erwarteten neuen Produkte. Aus Sicht Apples bilden die Geschäfte aber inzwischen eine zentrale Säule des Geschäfts - und sie erreichen Umsätze, wie kaum eine andere Handelskette.
Allein die Apple-Filiale an der Zürcher Bahnhofstraße soll umgerechnet über 180.000 Euro Umsatz jährlich erzielen - und das pro Quadratmeter Verkaufsfläche. Der ganze Laden setzt mehr als 80 Millionen Euro per anno um, resümiert eine neue Studie der Immobilienberatung Location Group, die in dieser Woche veröffentlicht wird, berichtete das Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel' in seiner heutigen Ausgabe.
Der Apple-Store an der New Yorker Fifth Avenue kam 2012 laut der Untersuchung sogar auf einen Gesamtumsatz von rund 330 Millionen Euro. Apple betreibt weltweit bereits 390 eigene Geschäfte und expandiert weiter - auch in Asien, wo Luxusmarken ohnehin den Markt der Zukunft sehen.
Damit gelingt es dem Konzern, im Einzelhandel eine ganz andere Entwicklung einzuschlagen, als die meisten anderen großen Marken. Denn deren Ladengeschäfte rentieren sich aus reiner Verkaufs-Sicht oft kaum - insbesondere da die Mieten in den Top-Einkaufslagen zuletzt immer weiter nach oben kletterten.
Hinzu kommt insbesondere Amazon als immer wichtiger werdender Gegenspieler des klassischen Einzelhandels. Immer häufiger nutzen Kunden Ladengeschäfte, um einen Eindruck von einem Produkt zu erhalten und kaufen dann beim günstigsten Online-Anbieter. Das boomende Geschäft im Internet könnte so schon in wenigen Jahren dazu führen, dass große Shopping-Center und Flagship-Stores eher die Funktion von Schaufenstern übernähmen, nach deren Besuch die Kunden überhaupt erst online bestellten.
Allein die Apple-Filiale an der Zürcher Bahnhofstraße soll umgerechnet über 180.000 Euro Umsatz jährlich erzielen - und das pro Quadratmeter Verkaufsfläche. Der ganze Laden setzt mehr als 80 Millionen Euro per anno um, resümiert eine neue Studie der Immobilienberatung Location Group, die in dieser Woche veröffentlicht wird, berichtete das Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel' in seiner heutigen Ausgabe.
Der Apple-Store an der New Yorker Fifth Avenue kam 2012 laut der Untersuchung sogar auf einen Gesamtumsatz von rund 330 Millionen Euro. Apple betreibt weltweit bereits 390 eigene Geschäfte und expandiert weiter - auch in Asien, wo Luxusmarken ohnehin den Markt der Zukunft sehen.
Damit gelingt es dem Konzern, im Einzelhandel eine ganz andere Entwicklung einzuschlagen, als die meisten anderen großen Marken. Denn deren Ladengeschäfte rentieren sich aus reiner Verkaufs-Sicht oft kaum - insbesondere da die Mieten in den Top-Einkaufslagen zuletzt immer weiter nach oben kletterten.
Hinzu kommt insbesondere Amazon als immer wichtiger werdender Gegenspieler des klassischen Einzelhandels. Immer häufiger nutzen Kunden Ladengeschäfte, um einen Eindruck von einem Produkt zu erhalten und kaufen dann beim günstigsten Online-Anbieter. Das boomende Geschäft im Internet könnte so schon in wenigen Jahren dazu führen, dass große Shopping-Center und Flagship-Stores eher die Funktion von Schaufenstern übernähmen, nach deren Besuch die Kunden überhaupt erst online bestellten.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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