Was aus Apple wird: John Ternus plant radikalen Konzern-Umbau

Apples neuer CEO John Ternus plant einen umfassenden Konzernumbau. Die traditionellen Veröffentlichungszyklen sollen enden, um neue Geräte künftig über das ganze Jahr zu verteilen. Zudem erwägt Ternus, die Hierarchien abzuflachen.
Apple, Ceo, Manager, Apple Logo, Armband, Konzern, John Ternus, Hintergrundbeleuchtung, Portra?t, Unternehmensfu?hrung
WinFuture/KI-generiert

    Alles anders unter neuer Führung

    Bei Apple zeichnet sich wenige Wochen nach dem Führungswechsel ein grundlegender Umbau ab. John Ternus, der frühere Hardware-Chef und Nachfolger von Tim Cook, will die Entwicklung neuer Geräte beschleunigen und die Organisation verschlanken. Nach Informationen von Bloomberg hat er seine Pläne bereits intern besprochen.

    Eine Veränderung könnte Kunden schon bald direkt auffallen: Neue Produkte sollen nicht mehr so stark auf die großen Präsentationen im Frühjahr und Herbst zugeschnitten sein, sondern gleichmäßiger über das Jahr verteilt erscheinen.


    Intern wird laut dem Bericht zudem darüber diskutiert, wie Apple im Wettbewerb um KI-Technologien schneller reagieren kann.

    Auch innerhalb des Konzerns könnte sich einiges verschieben. Ternus erwägt demnach, die Zahl der Hierarchieebenen zwischen Ingenieurteams und Unternehmensführung zu verringern. In der Hardware-Abteilung verloren zuletzt mehrere Programm-Manager ihre Stellen. Zuvor hatte es bereits Einschnitte in den Teams für Siri und die Datenbrille Vision Pro gegeben. Ein weiter reichender Plan, rund 5000 Arbeitsplätze beim Kundendienst AppleCare zu streichen, liegt aber laut Gerüchteküche vorerst auf Eis.

    Mehr Geräte in der Pipeline als je zuvor?

    Während Apple an seiner Struktur arbeitet, stehen neue Produktideen im Raum. Für das kommende Jahr nennt der Bericht unter anderem eine smarte Brille und AirPods mit eingebauten Kameras. Auch über MacBooks mit Touchscreen wird spekuliert - eine bemerkenswerte Abkehr von der Haltung des Apple-Mitgründers Steve Jobs, der berührungsempfindliche Computerbildschirme einst ablehnte.

    Daneben soll Apple neue Ausgaben des HomePod Mini, des iPad Mini und der Streamingbox Apple TV 4K vorbereiten. Besondere Aufmerksamkeit gilt einem neu gestalteten iPhone zum 20. Jahrestag der ersten Vorstellung im Jahr 2007.

    Wie viel davon tatsächlich in welchem Tempo auf den Markt kommt, bleibt offen. Der geplante Umbau betrifft eingespielte Entwicklungsabläufe - und dürfte sich deshalb nicht von heute auf morgen umsetzen lassen.

    Was haltet ihr von der neuen Strategie bei Apple? Glaubt ihr, dass schnellere Produktstarts dem Unternehmen gut tun, oder leidet am Ende die Qualität? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
    Zusammenfassung
    • Der neue Apple-Chef John Ternus plant einen tiefgreifenden Konzernumbau
    • Veröffentlichungen neuer Geräte sollen künftig über das Jahr verteilt sein
    • Weniger Hierarchieebenen sollen Entwicklungsprozesse künftig beschleunigen
    • Stellenstreichungen betrafen bereits Sparten wie Hardware, Siri und Vision
    • Geplant sind smarte Brillen sowie AirPods mit integrierten Kamerasystemen
    • Ein neues Jubiläums-iPhone soll 20 Jahre nach dem ersten Modell erscheinen

    Siehe auch:
    Nadine Juliana Dressler

    Redakteurin für Windows & Netzwerke

    Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.

    WinFuture bei Google bevorzugenJetzt hinzufügen
    Jetzt einen Kommentar schreiben


    Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
    Apples Aktienkurs in Euro
    Tipp einsenden
    ❤ WinFuture unterstützen
    Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!