Apple hat viele iPads: Welches Tablet sich für wen eignet

Apple bietet iPads für unterschiedliche Ansprüche an - vom günstigen iPad 11 über das kompakte iPad Mini 7 bis zum leistungsstarken iPad Air M4 und dem technisch führenden iPad Pro M5. Die Unterschiede betreffen neben der Leistung vor allem Display, Stiftunterstützung, Anschlüsse, Größe und Akkulaufzeit. Unser Kollege Andrzej Tokarski ordnet sie ein.

Für die meisten Anwender bleibt das iPad 11 die naheliegendste Wahl. Der A16-Chip, 6 GB RAM und mindestens 128 GB Speicher reichen für Web, Streaming, Office, Notizen und Spiele problemlos aus. Im Vergleich zur günstigen Android-Konkurrenz bietet das Tablet zudem deutlich mehr Leistung. Schwächen zeigt vor allem das nicht laminierte 60-Hz-IPS-Display. Die sichtbare Luftschicht zwischen Glas und Panel macht die Stifteingabe weniger direkt. Auch die gemessene Akkulaufzeit von rund fünf Stunden fällt nur durchschnittlich aus.
iPads im Vergleich iPads im Vergleich iPads im Vergleich
Das iPad Mini 7 richtet sich an Nutzer, die möglichst wenig Tablet mit sich herumtragen wollen. Das 8,3-Zoll-Modell lässt sich bequem mit einer Hand halten und ist mit A17 Pro und 8 GB RAM dennoch leistungsstark. Die Grafikleistung liegt rund 34 Prozent über dem iPad 11. Hinzu kommt die Unterstützung für den Apple Pencil Pro, wodurch sich das Mini gut als digitaler Notizblock eignet. Auch hier arbeitet das Display allerdings nur mit 60 Hz. Zudem kann beim Scrollen der sogenannte Jelly-Effekt auftreten. Die Akkulaufzeit liegt bei etwa 5,5 Stunden.

Deutlich mehr Reserven bietet das iPad Air M4. Das laminierte LCD beseitigt die Luftschicht und ermöglicht zusammen mit dem Apple Pencil Pro eine präzisere Stifteingabe. Der M4-Chip und 12 GB RAM eignen sich auch für anspruchsvolle Aufgaben wie Videoschnitt. Über USB-C 3.2 lassen sich zudem externe Monitore anschließen. Das Air gibt es mit 11- und 13-Zoll-Display. Beide Varianten bleiben allerdings bei 60 Hz, während die Akkulaufzeit mit rund 4,5 beziehungsweise 5,5 Stunden enttäuschend ausfällt. Pencil und Magic Keyboard treiben den Gesamtpreis zusätzlich nach oben.

iPad Pro M5 an der Spitze

Das iPad Pro M5 ist das technisch aufwendigste Modell. Es kombiniert den M5-Chip mit bis zu 16 GB RAM und einem 120-Hz-Tandem-OLED-Display mit bis zu 1.600 Nits Spitzenhelligkeit. Thunderbolt und USB4 erlauben Datenraten von bis zu 40 Gbit/s. Gleichzeitig erreicht das Pro im Test rund 12,85 Stunden Laufzeit und damit deutlich mehr als die übrigen Modelle. Der hohe Preis macht es dennoch vor allem für Nutzer interessant, die maximale Leistung, ein hochwertiges OLED-Display, 120 Hz oder Thunderbolt benötigen.

Unterm Strich ist das iPad 11 die beste Standardempfehlung. Wer regelmäßig zeichnet oder deutlich mehr Leistung benötigt, fährt mit dem iPad Air M4 sinnvoller. Das Mini 7 punktet mit seiner außergewöhnlichen Kompaktheit, während das Pro M5 technisch Maßstäbe setzt, sich aber nur für eine vergleichsweise kleine Zielgruppe lohnt.

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