Aktionär will an Apples Milliarden beteiligt werden
Der Computer-Konzern Apple hat durch seinen großen Erfolg inzwischen 137 Milliarden Dollar in seiner Kriegskasse zusammengespart und weckt damit nun die Begehrlichkeiten von Aktionären.
Der Hedgefonds-Manager David Einhorn, dessen Firma 1,3 Millionen Apple-Aktien und somit 0,12 Prozent der Anteile besitzt, will zukünftig mehr von diesem Geld in Form von Dividendenzahlungen abhaben. Um dies zu erreichen hat er nun eine Klage gegen den Konzern eingereicht und versucht auch andere Aktionäre hinter sich zu versammeln, berichtet der britische 'Guardian'.
Seiner Ansicht nach sollen die Anteilseigner nicht nur von der Entwicklung des Aktienpreises profitieren, sonder verstärkt auch direkt an den hohen Gewinnen beteiligt werden. Er sehe zwar ein, dass Apple sich angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage ein ausreichend großes finanzielles Polster halten will, um notfalls auch kurzfristig auf neue Entwicklungen reagieren zu können. Die aktuell zusammengesammelte Summe übersteige einen dafür notwendigen Betrag allerdings bei weitem.
Dieser Einschätzung könnte man durchaus zustimmen. Denn im Zweifel würde die Summe vermutlich ausreichen, um gleich zwei oder drei der wichtigsten Unternehmen im IT-Bereich direkt zu übernehmen, wenn man nur die aktuellen Börsenwerte berücksichtigt. Apples Bargeld-Reserven entsprechen aktuell fast dem Bruttoinlandsprodukt Neuseelands.
Einhorn diskutiert die Idee einer höheren Dividenden-Zahlung nach eigenen Angaben bereits seit einigen Monaten mit dem Apple-Management. Dieses lehnte ein solches Ansinnen allerdings stets ab. Um den Druck auf die Konzernführung zu erhöhen, habe er nun also Klage eingereicht.
Um Unterstützer zu bekommen, schrieb er außerdem einen offenen Brief an andere Anteilseigner. "Es ist euer Geld", appelliert er in dem Schreiben und wies darauf hin, dass in vergleichbaren Fällen stets nur ein ausreichend hoher Druck dazu führte, dass Gelder an die Aktionäre ausgezahlt wurden.
Seiner Ansicht nach sollen die Anteilseigner nicht nur von der Entwicklung des Aktienpreises profitieren, sonder verstärkt auch direkt an den hohen Gewinnen beteiligt werden. Er sehe zwar ein, dass Apple sich angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage ein ausreichend großes finanzielles Polster halten will, um notfalls auch kurzfristig auf neue Entwicklungen reagieren zu können. Die aktuell zusammengesammelte Summe übersteige einen dafür notwendigen Betrag allerdings bei weitem.
Dieser Einschätzung könnte man durchaus zustimmen. Denn im Zweifel würde die Summe vermutlich ausreichen, um gleich zwei oder drei der wichtigsten Unternehmen im IT-Bereich direkt zu übernehmen, wenn man nur die aktuellen Börsenwerte berücksichtigt. Apples Bargeld-Reserven entsprechen aktuell fast dem Bruttoinlandsprodukt Neuseelands.
Einhorn diskutiert die Idee einer höheren Dividenden-Zahlung nach eigenen Angaben bereits seit einigen Monaten mit dem Apple-Management. Dieses lehnte ein solches Ansinnen allerdings stets ab. Um den Druck auf die Konzernführung zu erhöhen, habe er nun also Klage eingereicht.
Um Unterstützer zu bekommen, schrieb er außerdem einen offenen Brief an andere Anteilseigner. "Es ist euer Geld", appelliert er in dem Schreiben und wies darauf hin, dass in vergleichbaren Fällen stets nur ein ausreichend hoher Druck dazu führte, dass Gelder an die Aktionäre ausgezahlt wurden.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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