Microsoft patentiert sich virtuelle Umarmungen
Der Software-Konzern Microsoft hat sich Technologien patentieren lassen, mit denen Handreichungen, Umarmungen und andere vergleichbare Interaktionen über größere Distanzen ausgetauscht werden können.
Unter der Bezeichnung "Force-feedback within telepresence" werden in der Patentschrift vernetzte Systeme beschrieben, mit denen die Kommunikation zwischen Anwendern nicht nur auf Schrift oder Sprache beschränkt bleiben soll. Diese soll dadurch eingängiger werden.
Dabei gehen die Microsoft-Entwickler beispielsweise auf ein Szenario ein, bei dem das Händeschütteln simuliert wird. Der entfernte Kommunikationspartner soll hierbei sein Gerät - beispielsweise ein Smartphone - zu Beginn einer Konversation ebenso schütteln wie die Hand des Gegenübers. Die Bewegungen werden anschließend übertragen und von der Gegenstelle in physisches Feedback in Form von Vibrationen umgewandelt.
Das Patent beschränkt sich aber nicht nur darauf. Es werden auch Technologien abgedeckt, die dem Anwender über elektrische Stimulation, Bewegungen, Temperaturänderungen, Geräusche und vieles mehr einen Sinneseindruck vom Geschehen an anderer Stelle übermitteln sollen.
Aus der Patentschrift geht noch nicht klar hervor, in welchen Bereichen Microsoft die entsprechenden Methoden einzusetzen gedenkt. Denkbar wäre es, mit einigen von ihnen die Kommunikations-Software Skype zu erweitern. Im Wesentlichen dürfte man sich die Schutzrechte aber erst einmal gesichert haben, um bei einem späteren Einsatz solcher Technologien nicht in die Falle von Patenttrollen zu stolpern.
Dabei gehen die Microsoft-Entwickler beispielsweise auf ein Szenario ein, bei dem das Händeschütteln simuliert wird. Der entfernte Kommunikationspartner soll hierbei sein Gerät - beispielsweise ein Smartphone - zu Beginn einer Konversation ebenso schütteln wie die Hand des Gegenübers. Die Bewegungen werden anschließend übertragen und von der Gegenstelle in physisches Feedback in Form von Vibrationen umgewandelt.
Das Patent beschränkt sich aber nicht nur darauf. Es werden auch Technologien abgedeckt, die dem Anwender über elektrische Stimulation, Bewegungen, Temperaturänderungen, Geräusche und vieles mehr einen Sinneseindruck vom Geschehen an anderer Stelle übermitteln sollen.
Aus der Patentschrift geht noch nicht klar hervor, in welchen Bereichen Microsoft die entsprechenden Methoden einzusetzen gedenkt. Denkbar wäre es, mit einigen von ihnen die Kommunikations-Software Skype zu erweitern. Im Wesentlichen dürfte man sich die Schutzrechte aber erst einmal gesichert haben, um bei einem späteren Einsatz solcher Technologien nicht in die Falle von Patenttrollen zu stolpern.
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Christian Kahle
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