Android-Patente brachten Microsoft 800 Mio. Dollar
Microsoft hat im zweiten Quartal des Jahres vermutlich mehr Geld durch Android-Lizenzen gemacht als mit dem eigenen mobilen Betriebssystem Windows Phone. Genauer gesagt sind es rund 792 Millionen Dollar, die nach Redmond von Samsung und HTC überwiesen worden sind.
Wie 'Android Authority' unter Berufung auf das Marktforschungsunternehmens 'Trefis' berichtet, hat Microsoft alleine im zweiten Quartal 2012 knapp 800 Millionen Dollar am Google-Betriebssystem verdient, was durch die Lizenzabkommen mit Smartphone-Herstellern zu erklären ist.
Microsoft hat seit 2003 mehr als 1100 Lizenzabkommen geschlossen, darunter finden sich auch namhafte Firmen wie Samsung und HTC. Vom koreanischen Samsung-Hersteller gehen pro verkauftes Android-Smartphone zwischen zwölf und 13 Dollar nach Redmond, von HTC gibt es zehn Dollar pro Gerät. Die beiden wichtigen asiatischen Android-Hersteller stellen auch die Grundlage für die Berechnungen von Trefis dar, weshalb der endgültige Betrag letztlich wohl noch etwas höher sein dürfte.
Im untersuchten Zeitraum haben die Android-Lizenznehmer laut 'Canalys' knapp 108 Millionen Geräte ausgeliefert, während das hauseigene Windows-Phone-Betriebssystem nur auf 5,1 Millionen Geräte (im zweiten Quartal) kam.
Genaue Microsoft-Zahlen zum Windows Phone stehen allerdings nicht zur Verfügung, da das Unternehmen sein Smartphone-Geschäft mit jenem der Xbox 360 in der "Entertainment & Devices Division" bündelt. Damit kann Microsoft auf das Handy-Geschäft durchaus zufrieden blicken, da es - trotz etwaiger WP-Verluste - unter dem Strich wohl mit einem Plus aussteigt.
Der nun vermeldete Betrag von rund 800 Millionen Dollar ist übrigens eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr: Ende September hatten ähnliche Berechnungen der Investmentbank Goldman Sachs ergeben, dass Microsoft mit im Quartal etwa 444 Millionen Dollar am Android-Erfolg mitverdient.
Microsoft hat seit 2003 mehr als 1100 Lizenzabkommen geschlossen, darunter finden sich auch namhafte Firmen wie Samsung und HTC. Vom koreanischen Samsung-Hersteller gehen pro verkauftes Android-Smartphone zwischen zwölf und 13 Dollar nach Redmond, von HTC gibt es zehn Dollar pro Gerät. Die beiden wichtigen asiatischen Android-Hersteller stellen auch die Grundlage für die Berechnungen von Trefis dar, weshalb der endgültige Betrag letztlich wohl noch etwas höher sein dürfte.
Im untersuchten Zeitraum haben die Android-Lizenznehmer laut 'Canalys' knapp 108 Millionen Geräte ausgeliefert, während das hauseigene Windows-Phone-Betriebssystem nur auf 5,1 Millionen Geräte (im zweiten Quartal) kam.
Genaue Microsoft-Zahlen zum Windows Phone stehen allerdings nicht zur Verfügung, da das Unternehmen sein Smartphone-Geschäft mit jenem der Xbox 360 in der "Entertainment & Devices Division" bündelt. Damit kann Microsoft auf das Handy-Geschäft durchaus zufrieden blicken, da es - trotz etwaiger WP-Verluste - unter dem Strich wohl mit einem Plus aussteigt.
Der nun vermeldete Betrag von rund 800 Millionen Dollar ist übrigens eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr: Ende September hatten ähnliche Berechnungen der Investmentbank Goldman Sachs ergeben, dass Microsoft mit im Quartal etwa 444 Millionen Dollar am Android-Erfolg mitverdient.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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