Mit iOS Maps verläuft man sich dreimal häufiger
Obwohl der Computer-Hersteller Apple intensiv an der Behebung von Fehlern in seinem neuen Kartendienst für die mobile iOS-Plattform arbeitet, reicht die Qualität der Datenbasis noch lange nicht an die der Konkurrenz heran.
Das ergab eine Untersuchung des Unternehmens CrowdFlower, die das US-Magazin 'Mashable' in Auftrag gab. Dafür wurden für das Gebiet der USA und Großbritanniens tausend beziehungsweise hundert zufällig ausgewählte Firmenadressen überprüft und die Ergebnisse von iOS Maps, Google Maps und Bing Maps miteinander verglichen.
In den USA wurden lediglich 75 Prozent der gesuchten Zielorte mit iOS Maps auch tatsächlich gefunden. In Großbritannien waren es sogar nur 50 Prozent. Doch auch wenn die Adressen gefunden wurden, heißt dies noch lange nicht, dass man letztlich an der richtigen Stelle herauskommt. Immerhin ein Drittel der Adressen, die in den Datenbanken vorhanden waren, lagen auf der Karte Großbritanniens nicht an der richtigen Stelle.
In den USA läuft man hingegen bereits deutlich weniger Gefahr, sich zu verlaufen: Lediglich 3,4 Prozent der Orte waren hier falsch eingezeichnet. Obwohl der Wert signifikant niedriger liegt, reicht er noch nicht an Google oder Bing heran, bei denen die Fehlerquote nur bei 1,1 beziehungsweise 1,3 Prozent lag.
Allerdings wollten die Tester iOS Maps noch nicht gänzlich abschreiben, sondern weitere Untersuchungen abwarten. "Es würde uns interessieren, zu sehen, wie sich die Daten mit der Zeit verbessern", erklärte Lukas Bergstrom, Produktmanager bei CrowdFlower. Denn während Google und Microsoft inzwischen seit Jahren an der Optimierung ihrer Produkte arbeiten, ist Apple erst relativ kurze Zeit dabei. Hinzu komme, dass die Nutzung von Firmendaten als Testobjekt ohnehin eine besondere Herausforderung an die Kartendienste stellt. Denn gerade kleinere Unternehmen kommen schnell neu hinzu oder schließen wieder - die Dynamik ist hier also bedeutend größer, als wenn es beispielsweise um Sehenswürdigkeiten geht.
In den USA wurden lediglich 75 Prozent der gesuchten Zielorte mit iOS Maps auch tatsächlich gefunden. In Großbritannien waren es sogar nur 50 Prozent. Doch auch wenn die Adressen gefunden wurden, heißt dies noch lange nicht, dass man letztlich an der richtigen Stelle herauskommt. Immerhin ein Drittel der Adressen, die in den Datenbanken vorhanden waren, lagen auf der Karte Großbritanniens nicht an der richtigen Stelle.
In den USA läuft man hingegen bereits deutlich weniger Gefahr, sich zu verlaufen: Lediglich 3,4 Prozent der Orte waren hier falsch eingezeichnet. Obwohl der Wert signifikant niedriger liegt, reicht er noch nicht an Google oder Bing heran, bei denen die Fehlerquote nur bei 1,1 beziehungsweise 1,3 Prozent lag.
Allerdings wollten die Tester iOS Maps noch nicht gänzlich abschreiben, sondern weitere Untersuchungen abwarten. "Es würde uns interessieren, zu sehen, wie sich die Daten mit der Zeit verbessern", erklärte Lukas Bergstrom, Produktmanager bei CrowdFlower. Denn während Google und Microsoft inzwischen seit Jahren an der Optimierung ihrer Produkte arbeiten, ist Apple erst relativ kurze Zeit dabei. Hinzu komme, dass die Nutzung von Firmendaten als Testobjekt ohnehin eine besondere Herausforderung an die Kartendienste stellt. Denn gerade kleinere Unternehmen kommen schnell neu hinzu oder schließen wieder - die Dynamik ist hier also bedeutend größer, als wenn es beispielsweise um Sehenswürdigkeiten geht.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Christian Kahle
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