AMD erwägt inzwischen auch den eigenen Verkauf
Angesichts der seit langer Zeit stagnierenden Marktanteile und der aktuell stattfindenden Veränderungen im Halbleitermarkt steht das Management des Chipherstellers AMD kurz davor, die Reißleine zu ziehen.
Wie die Nachrichtenagentur 'Reuters' berichtet, habe der Konzern Berater von der Investmentbank JP Morgan Chase angeheuert und will mit diesen gemeinsam Optionen für die Zukunft des Unternehmens ausloten. Dabei wird durchaus auch über einen Verkauf an einen Investor nachgedacht, hieß es unter Berufung auf drei voneinander unabhängige Quellen, die über die Lage informiert sein sollen.
AMD hat am PC-Markt seit jeher die Position des Juniorpartners inne. Dem großen Konkurrenten Intel konnte man zwar hin und wieder mit Nadelstichen in bestimmten Teilbereichen - wie beispielsweise bei den Opteron-Prozessoren für Server - auf die Pelle rücken, es gelang allerdings nie, die eigenen Marktanteile signifikant zu steigern. Inzwischen richtet sich der Fokus der Technologiebranche zunehmend auf mobile Geräte und AMD fällt es umso schwerer, in diesem Rahme einen eigenen Platz zu finden.
Nun stellt sich also die Frage, wie das Unternehmen auch in Zukunft profitabel arbeiten kann. Dem Verkauf des Konzerns an einen neuen Investor soll dabei allerdings vorerst eine relativ geringe Priorität eingeräumt werden. Im Raum stehen auch andere Optionen, wie beispielsweise der Verkauf des Patentportfolios.
Offiziell dementiert der Konzern dies auf Anfrage. Man sei davon überzeugt, mit der aktuellen Strategie langfristig Erfolg zu haben, hieß es. Allerdings sind die Probleme angesichts von Entlassungen und nicht gerade berauschenden Bilanzen nicht zu übersehen. Zuletzt hatten sich mehrfach Branchenbeobachter besorgt darüber geäußert, ob es AMD wohl gelingen wird, neue Absatzmärkte zu erschließen und das Dahinschmelzen der Geldreserven zu stoppen. Immerhin ist der Börsenwert des Chipherstellers allein in diesem Jahr um 60 Prozent geschrumpft und liegt aktuell noch bei 1,4 Milliarden Dollar.
Spekulationen darüber, welche Rolle AMD zukünftig einnehmen könnte, gibt es durchaus. So steht seitens einiger Analysten die Vision im Raum, dass der Konzern von einem großen Technologie-Unternehmen übernommen wird. Dies könnte die Grundlage dafür bilden, die Erfolgsgeschichte von Apple zu kopieren: Vom Halbleiter, über die Software bis hin zum fertigen Produkt könnte so alles gut aufeinander abgestimmt aus einem Hause kommen. Dies würde allerdings voraussetzen, dass sich das Produktportfolio AMDs letztlich erfolgreich auf den Mobile-Bereich ausdehnen lässt und die High End-Prozessoren so konzipiert werden, dass sie beispielsweise nicht nur für den Einsatz in Servern, sondern beispielsweise auch in Spielekonsolen optimiert sind.
AMD hat am PC-Markt seit jeher die Position des Juniorpartners inne. Dem großen Konkurrenten Intel konnte man zwar hin und wieder mit Nadelstichen in bestimmten Teilbereichen - wie beispielsweise bei den Opteron-Prozessoren für Server - auf die Pelle rücken, es gelang allerdings nie, die eigenen Marktanteile signifikant zu steigern. Inzwischen richtet sich der Fokus der Technologiebranche zunehmend auf mobile Geräte und AMD fällt es umso schwerer, in diesem Rahme einen eigenen Platz zu finden.
Nun stellt sich also die Frage, wie das Unternehmen auch in Zukunft profitabel arbeiten kann. Dem Verkauf des Konzerns an einen neuen Investor soll dabei allerdings vorerst eine relativ geringe Priorität eingeräumt werden. Im Raum stehen auch andere Optionen, wie beispielsweise der Verkauf des Patentportfolios.
Offiziell dementiert der Konzern dies auf Anfrage. Man sei davon überzeugt, mit der aktuellen Strategie langfristig Erfolg zu haben, hieß es. Allerdings sind die Probleme angesichts von Entlassungen und nicht gerade berauschenden Bilanzen nicht zu übersehen. Zuletzt hatten sich mehrfach Branchenbeobachter besorgt darüber geäußert, ob es AMD wohl gelingen wird, neue Absatzmärkte zu erschließen und das Dahinschmelzen der Geldreserven zu stoppen. Immerhin ist der Börsenwert des Chipherstellers allein in diesem Jahr um 60 Prozent geschrumpft und liegt aktuell noch bei 1,4 Milliarden Dollar.
Spekulationen darüber, welche Rolle AMD zukünftig einnehmen könnte, gibt es durchaus. So steht seitens einiger Analysten die Vision im Raum, dass der Konzern von einem großen Technologie-Unternehmen übernommen wird. Dies könnte die Grundlage dafür bilden, die Erfolgsgeschichte von Apple zu kopieren: Vom Halbleiter, über die Software bis hin zum fertigen Produkt könnte so alles gut aufeinander abgestimmt aus einem Hause kommen. Dies würde allerdings voraussetzen, dass sich das Produktportfolio AMDs letztlich erfolgreich auf den Mobile-Bereich ausdehnen lässt und die High End-Prozessoren so konzipiert werden, dass sie beispielsweise nicht nur für den Einsatz in Servern, sondern beispielsweise auch in Spielekonsolen optimiert sind.
Thema:
AMDs Aktienkurs
Neue Downloads
Videos zum Thema AMD
- NiPoGi E3B: Mini-PC mit ungewöhnlichem Prozessor für Office & Co.
- Acemagic AX18 Pro: Notebook mit riesigem 18,5-Zoll-Display im Test
- Geekom A9 Max 2026: Starker Mini-PC für Gaming und Alltag im Test
- Geekom A5 Pro: Neuauflage des Mini-PCs ist nicht umsonst so beliebt
- AMD Radeon RX 6700 XT: So schlägt sich die betagte Grafikkarte heute
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- "Chat ist tot": OpenAI plant massiven Umbau der ChatGPT-Dienste
- Nintendo Switch 2: Media Markt verkauft Konsole heute zum Tiefpreis
- AMD RDNA 5: Release neuer Radeon-Grafikkarten verzögert sich massiv
- Faltbares iPhone: Neue Dummy-Bilder enthüllen Design und Funktionen
- Aktion endet heute: Nur 25 Euro für Unlimited-Tarif im Telekom-Netz
- Meta bestätigt: 20.000 Instagram-Konten durch KI-Panne gestohlen
- Nur bis Mitternacht: 12 tolle MwSt.-Angebote bei Media Markt & Saturn
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Google Summer of Code (GSoC) :: neue Features & Funktionalitäten
Ler-Khun - vor 2 Stunden -
OpenMediaVault - das intelligente System mit der modularen Architektur
Ler-Khun - vor 2 Stunden -
Wie kann ich die Untertitel einem Video hinzufügen?
MiezMau - Gestern 16:42 Uhr -
DaVinci Resolve 21 Final wurde freigegeben
Ler-Khun - Vorgestern 17:17 Uhr -
Bayerns Digitalministerium bemüht sich um digitale Souveränität
Computer - 05.06. 23:58 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen