Samsung mit Rekordgewinn aber auch Euro-Sorgen
Der südkoreanische Elektronikhersteller Samsung erwartet für das gerade abgelaufene zweite Quartal 2012 einen satten operativen Gewinn in Höhe von 6,7 Billionen Won (rund 4,7 Milliarden Euro). Verantwortlich dafür ist vor allem die Smartphone-Sparte des Unternehmens.
Wie unter anderem die Nachrichtenagentur 'Reuters' unter Berufung auf eine 'Samsung-Mitteilung' berichtet, kommt der Elektronikriese im zweiten Geschäftsquartal auf einen Umsatz von 47 Billionen Won, das sind umgerechnet 33,2 Milliarden Euro.
Dabei handelt es sich allerdings derzeit um Mittelwerte von Prognosen, die endgültigen Zahlen sollen Ende Juli bekannt gegeben werden. Zu diesem Zeitpunkt soll es dann auch Einblicke in die einzelnen Sparten geben, aktuell wurden nur die erwarteten Gesamtwerte verlautbart.
Hauptverantwortlich für das gute Ergebnis sollen aber vor allem die ausgezeichneten Smartphone-Verkäufe sein: Reuters schreibt, dass die Nachfrage nach dem aktuellen Flaggschiff-Modell Galaxy S3 größer gewesen sei als erwartet - und das, obwohl es zunächst zu Lieferschwierigkeiten bei einzelnen Teilen gekommen sei.
Samsung auf Erfolgskurs
Allerdings reagierten die Aktienmärkte verhalten, die Samsung-Papiere verloren heute an der Seouler Börse trotz der optimistischen Prognosen rund zwei Prozent an Wert. Grund dafür ist, dass bei Anlegern Bedenken bestehen, ob Samsung den Schwung des zweiten Geschäftsquartals in die zweite Jahreshälfte mitnehmen kann.
Sorgen bereitet dem asiatischen Unternehmen vor allem die wirtschaftliche Lage in Europa: Die anhaltende Schuldenkrise in der Europäischen Union könnte zur Folge haben, dass die Nachfrage nach technischen Geräten nachlässt. "Europa ist unser größter Markt für Unterhaltungselektronik", sagte ein Samsung-Manager, der anonym bleiben wollte, gegenüber Reuters. "Sollte der Euro weiter fallen, könnten wir gezwungen sein, Kosten zu senken und Produktpreise zu erhöhen."
Hinweis: Die Grafik wurde uns freundlicherweise von Statista zur Verfügung gestellt.
Dabei handelt es sich allerdings derzeit um Mittelwerte von Prognosen, die endgültigen Zahlen sollen Ende Juli bekannt gegeben werden. Zu diesem Zeitpunkt soll es dann auch Einblicke in die einzelnen Sparten geben, aktuell wurden nur die erwarteten Gesamtwerte verlautbart.
Hauptverantwortlich für das gute Ergebnis sollen aber vor allem die ausgezeichneten Smartphone-Verkäufe sein: Reuters schreibt, dass die Nachfrage nach dem aktuellen Flaggschiff-Modell Galaxy S3 größer gewesen sei als erwartet - und das, obwohl es zunächst zu Lieferschwierigkeiten bei einzelnen Teilen gekommen sei.
Samsung auf Erfolgskurs
Allerdings reagierten die Aktienmärkte verhalten, die Samsung-Papiere verloren heute an der Seouler Börse trotz der optimistischen Prognosen rund zwei Prozent an Wert. Grund dafür ist, dass bei Anlegern Bedenken bestehen, ob Samsung den Schwung des zweiten Geschäftsquartals in die zweite Jahreshälfte mitnehmen kann.
Sorgen bereitet dem asiatischen Unternehmen vor allem die wirtschaftliche Lage in Europa: Die anhaltende Schuldenkrise in der Europäischen Union könnte zur Folge haben, dass die Nachfrage nach technischen Geräten nachlässt. "Europa ist unser größter Markt für Unterhaltungselektronik", sagte ein Samsung-Manager, der anonym bleiben wollte, gegenüber Reuters. "Sollte der Euro weiter fallen, könnten wir gezwungen sein, Kosten zu senken und Produktpreise zu erhöhen."
Hinweis: Die Grafik wurde uns freundlicherweise von Statista zur Verfügung gestellt.
Thema:
Samsungs Aktienkurs in Euro
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