'Sommerputz': Aus für iGoogle und Google Video
Der Suchmaschinenbetreiber hat wieder einmal bekannt gegeben, dass mehrere seiner Dienste in Zukunft nicht mehr angeboten werden. Der prominenteste Service, den es nicht mehr geben wird, heißt iGoogle, allerdings bleibt hier noch ein wenig Zeit.
Unter dem Titel "Frühjahrsputz im Sommer" hat Google in seinem 'offiziellen Blog' das Aus für mehrere seiner Services bekannt gegeben, allen voran iGoogle: Die personalisierte Startseite der Suchmaschine kann aber durchaus noch eine ganze Weile genutzt werden, der Dienst wird nämlich erst am 1. November 2013 in Rente geschickt.
Das 2005 gestartete iGoogle sei in Zeiten heutiger Web-basierter Anwendungen nicht mehr zeitgemäß, schreibt das Unternehmen aus dem kalifornischen Mountain View. Mobile Apps würden auf Plattformen wie Chrome und Android heute längst auf Berührung eines Fingers personalisierte Echtzeit-Informationen bereitstellen, weshalb iGoogle im Verlauf der Zeit "erodiert" sei und nun eben nicht mehr fortgeführt werde.
Da man den Nutzern aber genügend Zeit geben möchte, ihre Daten zu exportieren, werde iGoogle aber eben erst in 16 Monaten eingestellt. Bereits früher - genauer gesagt am 20. August dieses Jahres - werde Google Video entsorgt. Das Unternehmen schreibt, dass dort seit bereits 2009 keine Uploads mehr angenommen werden, in diesem Sommer werde der Content von Google Video auf YouTube übersiedelt. Details dazu hat Google im 'YouTube-Blog' zusammengefasst.
Außerdem geht es dem Google Talk Chatback an den Kragen. Das Chat-Widget, das auf Webseiten eingebunden werden konnte, sei "veraltet" und wird deshalb auch eingestellt. Stattdessen ermuntert Google Webseitenbetreiber die 'Meebo-Bar' einzusetzen. Außerdem verabschiedet sich der Suchmaschinenbetreiber von der Unternehmenslösung Google Mini und rät zum Umstieg auf Google Search Appliance, Google Site Search sowie Google Commerce Search. Schließlich wird auch noch die Symbian Search App nicht mehr fortgeführt.
Das 2005 gestartete iGoogle sei in Zeiten heutiger Web-basierter Anwendungen nicht mehr zeitgemäß, schreibt das Unternehmen aus dem kalifornischen Mountain View. Mobile Apps würden auf Plattformen wie Chrome und Android heute längst auf Berührung eines Fingers personalisierte Echtzeit-Informationen bereitstellen, weshalb iGoogle im Verlauf der Zeit "erodiert" sei und nun eben nicht mehr fortgeführt werde.
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