So funktionierte der Google-Glass-Fallschirmsprung
Gleich zwei Mal hat das Suchmaschinenunternehmen im Rahmen der Entwicklerkonferenz Google I/O spektakuläre Fallschirmsprung-Demonstrationen seiner "Cyberbrille" Google Glass durchgeführt. Insbesondere die Live-Variante war beeindruckend, aber auch ein organisatorischer Kraftakt.
Das US-Blog 'TechCrunch' (TC) hat nun die Hintergründe der spektakulären Aktion, die man als "Googles Antwort auf Steve Jobs' 'One More Thing'-Ankündigung" bezeichnet, erfahren und es wird klar, dass das Unternehmen an allen Hebeln ziehen musste, um die Sprünge zu ermöglichen.
Zwar sagte Google-Mitgründer Sergey Brin vor den Live-Sprüngen auf der Bühne, dass es "500 unterschiedliche Möglichkeiten gibt, wie das alles schief gehen kann", tatsächlich lief aber alles vollkommen glatt ab: Die Fallschirmspringer, die so genannte Wingsuits trugen, sprangen aus einem Zeppelin, insgesamt kamen in den rund vier Minuten 25 Kameras zum Einsatz.
TechCrunch erfuhr von Google, dass man sich die Aktion vor gerade einmal sechs Wochen ausgedacht habe. Man wollte einen spektakulären Weg finden, wie man die Möglichkeiten der "Glass"-Brille zeigen kann. Die meisten Google-Mitarbeiter taten die Fallschirmsprung-Idee zunächst als "Witz" ab, bald aber machte sich ein Team auf, sie in die Tat umzusetzen.
Zunächst suchte man die Springer, TechCrunch schreibt, dass Google hierfür die besten der Welt haben wollte und auch schnell fand. Danach wurde es allerdings schwieriger, da man für die Aktionen einen Haufen an Genehmigungen benötige. Zu den beteiligten Behörden und Institutionen zählten San Franciscos Stadtverwaltung, Feuerwehr und Polizei, außerdem noch NASA und die US-Luftfahrtbehörde FAA.
Auch rechtliche Hürden mussten genommen werden: So war es bisher nicht erlaubt, die Türen eines Zeppelins während des Fluges zu öffnen, man konnte die FAA aber überzeugen, die entsprechende Regelung zu ändern. Google gibt an, dass die Google-I/O-Sprünge die ersten dieser Art im US-Luftraum gewesen seien.
Die wohl größte Hürde war die Verbindung, da es alles andere als einfach ist, mehr als einen Kilometer über dem Boden eine verlässliche Verbindung zu bekommen. Mobilfunk (zu hoch) und WLAN (zu unzuverlässig) schieden aus. Man testete unter anderem einen Wok (Ja, tatsächlich das Kochgerät), der mit einem MiFi-LTE-Hotspot verbunden war, allerdings war dies nicht die Lösung, die dann tatsächlich zum Einsatz kam. Wie man die Verbindung letztlich hergestellt hat, verriet Google jedoch nicht.
Schließlich hatte Google auch einfach Glück, da das Wetter mitspielte. So gab es in der Gegend zwar einige Wolken, die den Sprung hätten verhindern können, diese zogen aber glücklicherweise nicht in Richtung des Veranstaltungsortes in der Innenstadt von San Francisco.
Zwar sagte Google-Mitgründer Sergey Brin vor den Live-Sprüngen auf der Bühne, dass es "500 unterschiedliche Möglichkeiten gibt, wie das alles schief gehen kann", tatsächlich lief aber alles vollkommen glatt ab: Die Fallschirmspringer, die so genannte Wingsuits trugen, sprangen aus einem Zeppelin, insgesamt kamen in den rund vier Minuten 25 Kameras zum Einsatz.
TechCrunch erfuhr von Google, dass man sich die Aktion vor gerade einmal sechs Wochen ausgedacht habe. Man wollte einen spektakulären Weg finden, wie man die Möglichkeiten der "Glass"-Brille zeigen kann. Die meisten Google-Mitarbeiter taten die Fallschirmsprung-Idee zunächst als "Witz" ab, bald aber machte sich ein Team auf, sie in die Tat umzusetzen.
Zunächst suchte man die Springer, TechCrunch schreibt, dass Google hierfür die besten der Welt haben wollte und auch schnell fand. Danach wurde es allerdings schwieriger, da man für die Aktionen einen Haufen an Genehmigungen benötige. Zu den beteiligten Behörden und Institutionen zählten San Franciscos Stadtverwaltung, Feuerwehr und Polizei, außerdem noch NASA und die US-Luftfahrtbehörde FAA.
Auch rechtliche Hürden mussten genommen werden: So war es bisher nicht erlaubt, die Türen eines Zeppelins während des Fluges zu öffnen, man konnte die FAA aber überzeugen, die entsprechende Regelung zu ändern. Google gibt an, dass die Google-I/O-Sprünge die ersten dieser Art im US-Luftraum gewesen seien.
Die wohl größte Hürde war die Verbindung, da es alles andere als einfach ist, mehr als einen Kilometer über dem Boden eine verlässliche Verbindung zu bekommen. Mobilfunk (zu hoch) und WLAN (zu unzuverlässig) schieden aus. Man testete unter anderem einen Wok (Ja, tatsächlich das Kochgerät), der mit einem MiFi-LTE-Hotspot verbunden war, allerdings war dies nicht die Lösung, die dann tatsächlich zum Einsatz kam. Wie man die Verbindung letztlich hergestellt hat, verriet Google jedoch nicht.
Schließlich hatte Google auch einfach Glück, da das Wetter mitspielte. So gab es in der Gegend zwar einige Wolken, die den Sprung hätten verhindern können, diese zogen aber glücklicherweise nicht in Richtung des Veranstaltungsortes in der Innenstadt von San Francisco.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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