Sicherheitslücke bei Intel-CPUs mit 64-Bit-System
Das U.S. Computer Emergency Readiness Team (US-CERT) hat eine Sicherheitslücke in einer Reihe von Prozessoren des weltweit größten Herstellers Intel ausgemacht. Über diese können sich Angreifer die Kontrolle über Windows und andere Betriebssysteme verschaffen.
Nach Angaben der Sicherheitsexperten ist der Fehler dazu geeignet, mit dem passenden Exploit Code mit Kernel-Privilegien ausführen zu lassen. Dadurch werden verschiedene 64-Bit-Betriebssysteme und Virtualisierungs-Anwendungen angreifbar. Konkret werden Windows 7, Windows Server 2008 R2, die 64-Bit-Fassungen von FreeBSD und NetBSD sowie der Xen-Hypervisor genannt.
Wer noch ein 32-Bit-Betriebssystem nutzt, ist hinsichtlich dieser Schwachstelle auf der sicheren Seite. Der Software-Konzern Microsoft hat bereits einen Patch bereitgestellt, mit dem der im Prozessor verankerte Fehler in seiner Wirkung blockiert wird. Ist der Rechner also auf dem aktuellen Stand, dürften keine Probleme zu erwarten sein. Für die anderen Systeme sind ebenfalls entsprechende Updates zu erwarten.
Der Bug liegt den Angaben zufolge in der Fehlerbehandlung der SYSRET-Instruktion begründet, die ein Teil des x86-64-Standards ist, der von AMD entwickelt wurde. Diese weicht leicht von den Intel-Spezifikationen ab. Wenn nun ein Betriebssystem, dass die entsprechende Instruktion laut den AMD-Dokumentationen implementiert hat, auf Intel-Prozessoren läuft, kommt der Fehler zum Tragen.
AMD-Chips sind von dem Problem daher nicht betroffen. Auch die Virtualisierungs-Software von VMware kann auf diesem Weg nicht angegriffen werden, da von ihr die SYSRET-Instruktion nicht genutzt wird. Nutzern von Systemen, die von dem Problem betroffen sein könnten, wird geraten, die aktuellsten Patches einzuspielen. Denn jetzt, wo das US-CERT die Sicherheitslücke öffentlich dokumentiert hat, ist damit zu rechnen, dass Angreifer versuchen werden, diesen Weg zur Verbreitung von Malware einzusetzen.
Wer noch ein 32-Bit-Betriebssystem nutzt, ist hinsichtlich dieser Schwachstelle auf der sicheren Seite. Der Software-Konzern Microsoft hat bereits einen Patch bereitgestellt, mit dem der im Prozessor verankerte Fehler in seiner Wirkung blockiert wird. Ist der Rechner also auf dem aktuellen Stand, dürften keine Probleme zu erwarten sein. Für die anderen Systeme sind ebenfalls entsprechende Updates zu erwarten.
Der Bug liegt den Angaben zufolge in der Fehlerbehandlung der SYSRET-Instruktion begründet, die ein Teil des x86-64-Standards ist, der von AMD entwickelt wurde. Diese weicht leicht von den Intel-Spezifikationen ab. Wenn nun ein Betriebssystem, dass die entsprechende Instruktion laut den AMD-Dokumentationen implementiert hat, auf Intel-Prozessoren läuft, kommt der Fehler zum Tragen.
AMD-Chips sind von dem Problem daher nicht betroffen. Auch die Virtualisierungs-Software von VMware kann auf diesem Weg nicht angegriffen werden, da von ihr die SYSRET-Instruktion nicht genutzt wird. Nutzern von Systemen, die von dem Problem betroffen sein könnten, wird geraten, die aktuellsten Patches einzuspielen. Denn jetzt, wo das US-CERT die Sicherheitslücke öffentlich dokumentiert hat, ist damit zu rechnen, dass Angreifer versuchen werden, diesen Weg zur Verbreitung von Malware einzusetzen.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Intels Aktienkurs in Euro
Beliebt im Preisvergleich
- CPUs:
Videos zum Thema
- Minisforum MS-02 Ultra: Workstation bewährt sich als Barebone-Version
- Geekom IT13 im Test: Anspruchsvoller Mini-PC mit starkem Innenleben
- X-Plus Storm 10X im Test: Netbook-Format mit bis zu 2 Terabyte SSD
- Geekom IT15: Leistungsstarker Mini-PC mit Intel-AI-Chip im Test
- Geekom XT13 Pro 2025 Edition: Leise Neuauflage des Mini-PC im Test
Neue Intel-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Microsoft veröffentlicht Surface-Wallpaper im dunklen Techniklook
- OpenAI-Chef: Arbeitsspeicher in Client-PCs eine "schreckliche" Idee
- App-Rechte und Design: Microsoft verteilt große Windows 11-Vorschau
- Nach plötzlichem Funkausfall: Voyager 1 sendet wieder Signale zur Erde
- iPhone 18 Pro Max mit 70 GB: Vodafone-Tarif effektiv für 1,57 Euro
- Disney+ bringt HDR überraschend zurück - doch das hat einen Haken
- FritzBox, Repeater & Co: Fritz jetzt mit garantiertem Updatezeitraum
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Schalter lässt sich nicht aktivieren
Oldbobby - Heute 17:59 Uhr -
nach dem Ende von LiMux setzt München
d-hubs - Heute 16:28 Uhr -
Neuvorstellung: NCViewer kompakter Bildbetrachter für Windows
DeVIL-I386 - Heute 04:22 Uhr -
WordPress 7.1.4 ist draußen
d-hubs - Gestern 08:08 Uhr -
Homebase - das neue Release ist da!
d-hubs - Vorgestern 22:48 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen