PC-Lieferzahlen brechen im dritten Quartal um 20 Prozent ein
Die enorm gestiegenen Speicherpreise sorgen für einen extremen Einbruch der Verkaufszahlen von neuen PCs. Im Zeitraum zwischen Juli und September 2026 wurden laut IDC über 20 Prozent weniger PCs ausgeliefert als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Im Vergleich zum dritten Quartal 2025 fielen die in der Zeit von Juli bis September 2026 verkauften PC-Stückzahlen um ganze 20,1 Prozent. Selbst im Vergleich zum zweiten Quartal gab es einen Rückgang um 9,1 Prozent. Der sonst übliche Aufwärtstrend in der zweiten Jahreshälfte scheint somit 2026 auszubleiben. Im dritten Quartal 2026 wurden laut IDC weltweit nur noch 62,7 Millionen PCs verkauft.
IDC-Statistik zum PC-Markt im 3. Quartal 2026
Im dritten Quartal lag der Fokus deshalb laut IDC auf einem Abverkauf der Bestände des Handels, was zu niedrigeren Bestellungen bei den PC-Herstellern führte. Im sogenannten "Channel" mache sich inzwischen die Sorge breit, dass man zu viele Geräte auf Lager hält, während die gestiegenen Preise die Nachfrage ausbremsen. Die Möglichkeiten, Kunden mit Rabatten zum Kauf neuer Geräte zu bewegen, würden gleichzeitig wegen der hohen Kosten immer weiter schrumpfen.
Weil sich die Makrolage verschlechtert, dürften die Aussichten für die nächsten Quartale aufseiten der Händler mittelfristig sogar noch schlechter werden, bevor sich eventuell eine Verbesserung einstellt, so IDC-Analyst Jitesh Ubrani. Der Rückgang der Lieferzahlen fällt bei den PC-Herstellern unterdessen äußerst unterschiedlich aus.
Lenovo sicherte mit 14,9 Millionen ausgelieferten PCs im dritten Quartal wieder den Spitzenplatz. Dieser Wert fiel aber 22,6 Prozent niedriger aus als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Bei HP ging es um 31 Prozent abwärts auf zuletzt nur noch 10,3 Millionen Geräte. Dell verzeichnete einen Rückgang seiner Lieferzahlen um 25 Prozent, während Apple und Asus jeweils mit 11,3 bzw. 8,6 Prozent vergleichsweise glimpflich davonkamen.
Siehe auch:
- Die weltweiten PC-Lieferungen sanken im dritten Quartal 2026 um 20,1 Prozent
- Explodierende Komponentenpreise verteuern Notebooks sowie Desktop-Rechner
- Händler bestellten weniger Geräte und konzentrierten sich auf Lagerabverkäufe
- Wegen hoher Kosten schrumpft der finanzielle Spielraum für Rabattaktionen
- Lenovo behauptet die Marktspitze trotz eines Rückgangs um fast 23 Prozent
- HP und Dell verloren massiv, während Apple und Asus deutlich stabiler blieben
PC-Lieferzahlen fallen im Jahresvergleich um ein Fünftel
Der PC-Markt steht nach Angaben des Marktforschungsunternehmens International Data Corporation (IDC) unter extremem Druck. Weil die Preise für Notebooks und vorgefertigte Desktops durch die explodierenden Komponentenkosten zuletzt ebenfalls stark stiegen, sinken die Verkaufszahlen für PCs deutlich.Im Vergleich zum dritten Quartal 2025 fielen die in der Zeit von Juli bis September 2026 verkauften PC-Stückzahlen um ganze 20,1 Prozent. Selbst im Vergleich zum zweiten Quartal gab es einen Rückgang um 9,1 Prozent. Der sonst übliche Aufwärtstrend in der zweiten Jahreshälfte scheint somit 2026 auszubleiben. Im dritten Quartal 2026 wurden laut IDC weltweit nur noch 62,7 Millionen PCs verkauft.
IDC-Statistik zum PC-Markt im 3. Quartal 2026
Händler wollten steigenden Preisen zuvorkommen
Die Marktforscher sprechen bei ihren Zahlen allerdings von Verkäufen der PC-Hersteller an den Handel, es geht also im Grunde um Lieferzahlen. In diesem Zusammenhang gibt IDC zu bedenken, dass die Händler und Distributoren im zweiten Quartal für erhöhte Lieferzahlen sorgten, weil sie in Erwartung steigender Einkaufspreise ihre Lager aufstockten.Im dritten Quartal lag der Fokus deshalb laut IDC auf einem Abverkauf der Bestände des Handels, was zu niedrigeren Bestellungen bei den PC-Herstellern führte. Im sogenannten "Channel" mache sich inzwischen die Sorge breit, dass man zu viele Geräte auf Lager hält, während die gestiegenen Preise die Nachfrage ausbremsen. Die Möglichkeiten, Kunden mit Rabatten zum Kauf neuer Geräte zu bewegen, würden gleichzeitig wegen der hohen Kosten immer weiter schrumpfen.
Weil sich die Makrolage verschlechtert, dürften die Aussichten für die nächsten Quartale aufseiten der Händler mittelfristig sogar noch schlechter werden, bevor sich eventuell eine Verbesserung einstellt, so IDC-Analyst Jitesh Ubrani. Der Rückgang der Lieferzahlen fällt bei den PC-Herstellern unterdessen äußerst unterschiedlich aus.
Lenovo sicherte mit 14,9 Millionen ausgelieferten PCs im dritten Quartal wieder den Spitzenplatz. Dieser Wert fiel aber 22,6 Prozent niedriger aus als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Bei HP ging es um 31 Prozent abwärts auf zuletzt nur noch 10,3 Millionen Geräte. Dell verzeichnete einen Rückgang seiner Lieferzahlen um 25 Prozent, während Apple und Asus jeweils mit 11,3 bzw. 8,6 Prozent vergleichsweise glimpflich davonkamen.
Siehe auch:
- PC-Markt: Intel 'zwingt' Hersteller zum Kauf neuer Prozessoren
- PC-Markt stürzt erneut ab - Nutzer müssen mit Höchstpreisen rechnen
- Speicherkrise lässt Gebrauchtmarkt für PCs und Notebooks aufblühen
- Jetzt also doch: Windows 10-Ende lässt den PC-Markt kräftig wachsen
- Drohende Zölle und Windows 10-Ende: PC-Markt wächst deutlich
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
Lenovos Aktienkurs
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