Kahlschlag bei Nokia:
10.000 Stellen gestrichen
Der finnische Handy-Hersteller Nokia plant, bis Ende 2013 insgesamt 10.000 Jobs zu streichen. Das gab das Unternehmen heute bekannt. Sie Stellenstreichungen haben auch die Schließung mehrerer Werke zur Folge, auch einige Führungskräfte müssen gehen.
Ein knappes Fünftel der weltweit rund 54.000 Mitarbeiter (exklusive eines Joint-Ventures mit Siemens) muss das angeschlagene finnische Unternehmen bis Ende nächsten Jahres verlassen. Das berichtet die Wirtschaftsseite 'Bloomberg'. Im Zuge dieser Maßnahme sollen auch mehrere Werke geschlossen werden, als Länder wurden Finnland, Kanada und Deutschland genannt.
Siehe auch: Nach 14 Jahren - Nokia verliert Handy-Marktführung
Auch mehrere Führungskräfte werden sich demnächst einen neuen Job suchen müssen, zu den in einer 'Nokia-Aussendung' genannten Namen gehören Niklas Savander (Aufsichtsrat und Executive Vice President of the Markets), Mary McDowell (Vizechefin Mobile Phones) und Marketing-Chefin Jerri DeVard.
Als Grund gab das Unternehmen an, dass man das "Betriebsmodell neu gestalten" müsse: Damit wolle man "sicherstellen, dass eine Struktur geschaffen werde, die unsere Wettbewerbs-Ambitionen unterstützen kann", wird darin Nokia-CEO Stephen Elop zitiert.
In Deutschland ist von der Werksschließung der Standort Ulm betroffen, dort arbeiten derzeit rund 730 Mitarbeiter auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung, sie werden bis Ende September ihre Büros räumen müssen.
Die aktuellen Geschäftszahlen, die das Unternehmen bekannt gab, sind alles andere als erfreulich: Der ehemalige Handy-Marktführer schrieb einen Verlust von fast einer Milliarde Euro, der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30 Prozent.
Die Luxusmarke Vertu, die Nokia bereits länger loswerden will, konnten die Finnen nun tatsächlich verkaufen. Wie bereits gestern berichtet, stand man in Verhandlungen mit dem Finanzinvestor EQT, nun gab Nokia bekannt, dass der Deal unter Dach und Fach ist. Ein Verkaufspreis wurde nicht genannt, im Vorfeld war jedoch von 200 Millionen Euro die Rede.
Siehe auch: Ex-Nokia-Manager - Stephen Elop schuld an Misere
Siehe auch: Nach 14 Jahren - Nokia verliert Handy-Marktführung
Auch mehrere Führungskräfte werden sich demnächst einen neuen Job suchen müssen, zu den in einer 'Nokia-Aussendung' genannten Namen gehören Niklas Savander (Aufsichtsrat und Executive Vice President of the Markets), Mary McDowell (Vizechefin Mobile Phones) und Marketing-Chefin Jerri DeVard.
Als Grund gab das Unternehmen an, dass man das "Betriebsmodell neu gestalten" müsse: Damit wolle man "sicherstellen, dass eine Struktur geschaffen werde, die unsere Wettbewerbs-Ambitionen unterstützen kann", wird darin Nokia-CEO Stephen Elop zitiert.
In Deutschland ist von der Werksschließung der Standort Ulm betroffen, dort arbeiten derzeit rund 730 Mitarbeiter auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung, sie werden bis Ende September ihre Büros räumen müssen.
Die aktuellen Geschäftszahlen, die das Unternehmen bekannt gab, sind alles andere als erfreulich: Der ehemalige Handy-Marktführer schrieb einen Verlust von fast einer Milliarde Euro, der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30 Prozent.
Die Luxusmarke Vertu, die Nokia bereits länger loswerden will, konnten die Finnen nun tatsächlich verkaufen. Wie bereits gestern berichtet, stand man in Verhandlungen mit dem Finanzinvestor EQT, nun gab Nokia bekannt, dass der Deal unter Dach und Fach ist. Ein Verkaufspreis wurde nicht genannt, im Vorfeld war jedoch von 200 Millionen Euro die Rede.
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