Nokia gibt Mobil-Linux Meltemi auf - Qt bald auch?
Der finnische Handyhersteller Nokia gibt im Zuge seiner Bemühungen, die eigenen Kosten zu senken, nicht nur rund 10.000 seiner Mitarbeiter den Laufpass, sondern stellt auch die Arbeiten an einer mobilen Linux-Variante für Low-End-Smartphones ein.
Unter dem Codenamen "Meltemi" arbeitete der Konzern bis zuletzt an einer eigenen Linux-Version für besonders günstige Smartphones. Das neue Betriebssystem sollte auf Geräten zum Einsatz kommen, bei denen Windows Phone wegen zu hoher Kosten und Hardwareanforderungen nicht verwendet werden kann.
Nokia hatte die Existenz von Meltemi nie offiziell bestätigt, den Quellen des Wall Street Journal-Blogs 'All Things Digital' zufolge wurde das Projekt jedoch jüngst definitv aufgegeben. Teile des Vorhabens werden möglicherweise in andere Projekte einfließen.
Bei einem Konferenzgespräch zur Bekanntgabe der jüngsten Einsparungsmaßnahmen wurde Nokia-Chef Stephen Elop nach Meltemi gefragt, wollte sich zu dem Thema aber nicht äußern. Man habe sich bisher nicht öffentlich zu bestimmten Entwicklungsvorhaben geäußert und werde dies auch jetzt nicht tun, wehrte er die Nachfrage ab.
Nokia bekräftigte in einer Pressemitteilung zu den Kürzungen, dass man weiter auf Symbian Series 30 und Series 40 für das Segment der günstigen Smartphones setzen wolle. Erst in der letzten Woche hatte man neue Touch-Smartphones der Asha-Reihe vorgestellt, die Series 40 nutzen.
Außerdem hatte Nokia jüngst durchblicken lassen, dass man mit Microsoft eng zusammenarbeite, um noch günstigere Preise für Smartphones mit Windows Phone zu erreichen. Man habe gemeinsam mit den Redmondern Wege gefunden, die Preise noch stärker zu drücken als bisher angenommen. Künftig will man daher Geräte anbieten, die noch billiger sind als das mit 189 Euro ohnehin schon recht günstige Windows Phone Einsteigermodell Nokia Lumia 610.
Fast schon beiläufig erklärte Richard Kerris, der bei Nokia für den Kontakt zu Entwicklern zuständig ist, dass man sich langfristig wohl auch von einem anderen Projekt verabschieden will: Qt. Das Developer Framework Qt werde zwar von Nokia in naher Zukunft weiter unterstützt, man sei jedoch offen für neue Optionen. Qt wird vor allem bei Embedded-Geräten eingesetzt, ist aber wegen seiner vielfältigen Möglichkeiten auch bei den Entwicklern von Software für mobile Geräte beliebt.
Nokia hatte die Existenz von Meltemi nie offiziell bestätigt, den Quellen des Wall Street Journal-Blogs 'All Things Digital' zufolge wurde das Projekt jedoch jüngst definitv aufgegeben. Teile des Vorhabens werden möglicherweise in andere Projekte einfließen.
Bei einem Konferenzgespräch zur Bekanntgabe der jüngsten Einsparungsmaßnahmen wurde Nokia-Chef Stephen Elop nach Meltemi gefragt, wollte sich zu dem Thema aber nicht äußern. Man habe sich bisher nicht öffentlich zu bestimmten Entwicklungsvorhaben geäußert und werde dies auch jetzt nicht tun, wehrte er die Nachfrage ab.
Nokia bekräftigte in einer Pressemitteilung zu den Kürzungen, dass man weiter auf Symbian Series 30 und Series 40 für das Segment der günstigen Smartphones setzen wolle. Erst in der letzten Woche hatte man neue Touch-Smartphones der Asha-Reihe vorgestellt, die Series 40 nutzen.
Außerdem hatte Nokia jüngst durchblicken lassen, dass man mit Microsoft eng zusammenarbeite, um noch günstigere Preise für Smartphones mit Windows Phone zu erreichen. Man habe gemeinsam mit den Redmondern Wege gefunden, die Preise noch stärker zu drücken als bisher angenommen. Künftig will man daher Geräte anbieten, die noch billiger sind als das mit 189 Euro ohnehin schon recht günstige Windows Phone Einsteigermodell Nokia Lumia 610.
Fast schon beiläufig erklärte Richard Kerris, der bei Nokia für den Kontakt zu Entwicklern zuständig ist, dass man sich langfristig wohl auch von einem anderen Projekt verabschieden will: Qt. Das Developer Framework Qt werde zwar von Nokia in naher Zukunft weiter unterstützt, man sei jedoch offen für neue Optionen. Qt wird vor allem bei Embedded-Geräten eingesetzt, ist aber wegen seiner vielfältigen Möglichkeiten auch bei den Entwicklern von Software für mobile Geräte beliebt.
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