Kino.to-Programmierer zu vier Jahren Haft verurteilt
Bastian P., der Chefprogrammierer des vor knapp einem Jahr von den Behörden geschlossenen Streaming-Portals Kino.to, ist heute vom Landgericht Leipzig zu einer Haftstrafe von drei Jahren und zehn Monaten verurteilt worden.
Wie unter anderem 'Welt Online' unter Berufung auf die Nachrichtenagentur 'dpa' vermeldet, ist Bastian P. heute in Leipzig zu einer fast vierjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Damit folgte das Landgericht (fast gänzlich) der Forderung der Staatsanwaltschaft, diese hatte vier Monate mehr gefordert.
Der 29-jährige ehemalige Philosophie- und Informatikstudent hatte Ende März ein umfassendes Geständnis abgelegt und den Behörden viele Details zu seiner Tätigkeit beim im Vorjahr geschlossenen Streaming-Portal verraten. Sein Kooperationswille war wohl auch ausschlaggebend dafür, dass das Strafmaß reduziert worden ist, ursprünglich drohte P. eine Haft von fünf Jahren.
Ob er die Haftstrafe tatsächlich im Gefängnis absitzen muss, ist nicht bekannt. Das Leipziger Gericht hatte ursprünglich angekündigt, dass man nach seinem umfassenden Geständnis die Möglichkeit für offenen Vollzug überprüfen werde.
Bastian P. wurden Urheberrechtsverletzungen in über einer Million Fällen vorgeworfen, er galt als einer der Drahtzieher des Portals, das Anfang Juni 2011 unter Federführung der Staatsanwaltschaft Dresden nach zahlreichen zeitgleich durchgeführten Razzien in Deutschland, Spanien, Frankreich und den Niederlanden vom Netz genommen worden ist.
Der 29-jährige ehemalige Philosophie- und Informatikstudent hatte Ende März ein umfassendes Geständnis abgelegt und den Behörden viele Details zu seiner Tätigkeit beim im Vorjahr geschlossenen Streaming-Portal verraten. Sein Kooperationswille war wohl auch ausschlaggebend dafür, dass das Strafmaß reduziert worden ist, ursprünglich drohte P. eine Haft von fünf Jahren.
Ob er die Haftstrafe tatsächlich im Gefängnis absitzen muss, ist nicht bekannt. Das Leipziger Gericht hatte ursprünglich angekündigt, dass man nach seinem umfassenden Geständnis die Möglichkeit für offenen Vollzug überprüfen werde.
Bastian P. wurden Urheberrechtsverletzungen in über einer Million Fällen vorgeworfen, er galt als einer der Drahtzieher des Portals, das Anfang Juni 2011 unter Federführung der Staatsanwaltschaft Dresden nach zahlreichen zeitgleich durchgeführten Razzien in Deutschland, Spanien, Frankreich und den Niederlanden vom Netz genommen worden ist.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Aktuelle Filesharing-Downloads
Videos zum Thema
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Bösartige Chrome-Extensions schnüffeln mehr als 13 Mio. Nutzer aus
- S26 FE mit 50 GB im Vodafone-Netz: Tarif-Deal effektiv "gratis"
- Anhänge in Outlook nicht direkt nutzbar - Edge-Update soll Schuld sein
- Windows 11: Microsoft behebt Fehler bei Remote-Desktop-Verbindungen
- Black Friday startet: 11 Top-Angebote bei Media Markt und Saturn
- Volkswagen macht 5,8 Mrd. Euro Verlust - Porsche-Krise erhöht Druck
- Genialer Trick: Android Auto läuft wieder direkt auf eurem Smartphone
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
WordPress 7.1.4 ist draußen
d-hubs - Heute 08:08 Uhr -
Homebase - das neue Release ist da!
d-hubs - Gestern 22:48 Uhr -
Mailserver Stalwart ist gestern in Version 1.0 erschienen
d-hubs - Gestern 19:45 Uhr -
Schalter lässt sich nicht aktivieren
Oldbobby - Gestern 19:07 Uhr -
openDesk, das ist die anpassungsfähige Office- und Kollaborationssuit
d-hubs - Vorgestern 16:33 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen