RIM in der Krise: Entlassungen und tiefrote Zahlen
Um den kanadischen Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) steht es derzeit alles andere als gut: Wie das Unternehmen mitteilte, brachen die Geschäftszahlen im letzten Geschäftsquartal dramatisch ein, RIM machte eine Milliarden weniger Umsatz als noch ein Jahr davor.
'Research in Motion' hat bekannt gegeben, dass man in dem am 3. März 2012 zu Ende gegangenen vierten Geschäftsquartal nur noch rund 4,2 Milliarden Dollar umsetzen konnte, das sind 1,4 Milliarden weniger als im Quartal davor. Als Nettoverlust gab RIM 125 Millionen Dollar an, vor einem Jahr konnte man sich noch über ein Plus in Höhe von 934 Millionen US-Dollar freuen, im dritten Geschäftsquartal waren es immerhin noch 265 Millionen Dollar.
Verantwortlich für die massive Abwärtstendenz ist die Tatsache, dass die früher im Businessbereich so beliebten Blackberry-Smartphones immer mehr aus der Mode kommen: In Q4 konnte RIM nur noch 11,1 Millionen Geräte verkaufen, das sind rund drei Millionen weniger als vor einem Jahr. Dazu kommen etwa 500.000 abgesetzte Playbooks, um diese Zahl zu erreichen, musste der kanadische Hersteller aber die Preise der Blackberry-Tablets stark senken.
Die Börse reagierte erwartungsgemäß, der RIM-Kurs sackte nach unten: Die Aktie notierte nachbörslich zwischenzeitlich bei 12,37 Dollar, das ist für RIM ein historischer Tiefststand. Danach ging es zumindest wieder auf 13,40 Dollar hoch, was aber immer noch ein Minus darstellt (33 Dollar-Cent).
Der neue aus Deutschland stammende RIM-CEO Thorsten Heins versucht die Dinge gar nicht zu beschönigen. Wie 'Reuters' berichtet sagte er: "Es ist mir jetzt sehr klar, dass RIM erhebliche Veränderungen benötigt." Die wurden dann auch gleich bekannt gegeben, Research in Motion gab die Entlassungen gleich mehrerer hochrangiger Manger bekannt, darunter auch der ehemalige Co-CEO und RIM-Mitgründer Jim Balsillie.
Die Hoffnungen ruhen nun auf Blackberry 10, der für Ende des Jahres anvisierten nächsten Version des RIM-Betriebssystems. Heins sagte außerdem, dass man sich wieder verstärkt auf Business-Kunden konzentrieren werde.
Verantwortlich für die massive Abwärtstendenz ist die Tatsache, dass die früher im Businessbereich so beliebten Blackberry-Smartphones immer mehr aus der Mode kommen: In Q4 konnte RIM nur noch 11,1 Millionen Geräte verkaufen, das sind rund drei Millionen weniger als vor einem Jahr. Dazu kommen etwa 500.000 abgesetzte Playbooks, um diese Zahl zu erreichen, musste der kanadische Hersteller aber die Preise der Blackberry-Tablets stark senken.
Die Börse reagierte erwartungsgemäß, der RIM-Kurs sackte nach unten: Die Aktie notierte nachbörslich zwischenzeitlich bei 12,37 Dollar, das ist für RIM ein historischer Tiefststand. Danach ging es zumindest wieder auf 13,40 Dollar hoch, was aber immer noch ein Minus darstellt (33 Dollar-Cent).
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Die Hoffnungen ruhen nun auf Blackberry 10, der für Ende des Jahres anvisierten nächsten Version des RIM-Betriebssystems. Heins sagte außerdem, dass man sich wieder verstärkt auf Business-Kunden konzentrieren werde.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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