The Pirate Bay plant Start von 'Server-Drohnen'
Was wie ein verfrühter Aprilscherz klingt, ist offenbar ernst gemeint: Die Macher der Torrent-Seite The Pirate Bay haben angekündigt, GPS-gesteuerte Server-Drohnen einige Kilometer in die Luft schicken zu wollen. Derzeit handle es sich dabei aber noch um "Experimente".
"Jeder weiß, was The Pirate Bay (TPB) ist. Bald wird sich aber jeder die Frage stellen müssen, wo TPB ist", sagte ein Sprecher der Seite gegenüber 'TorrenFreak'. Die Pläne, die The Pirate Bay auch im internen 'Blog' vorgestellt hat, seien aber völlig ernstgemeint, versichern die Macher. So sei man derzeit in einer frühen Phase, heißt es im TPB-Blog, man habe gerade erst angefangen, die so genannten "Low Orbit Server Stations" (LOSS) zu entwickeln.
The Pirate Bay will mit Drohnen dieser Art die Server in Luft bekommen
Die Idee: Die Torrent-Suchmaschine will ihre "Front-Maschinen", also jene, die den Traffic zum (geheimen) Server-Standort umleiten, "sicherer" machen. Denn während ein Rechner am Boden jederzeit geschlossen werden könne, ist die Sache bei einem "fliegenden Proxy-System" schon schwieriger, ist man bei The Pirate Bay überzeugt.
Eine Drohne wäre um einiges sicherer, da man eine derartige Low Orbit Server Station nicht ohne weiteres schließen könnte: "Auf diese Weise müsste man unsere Maschinen mit einem Flugzeug abschießen, um das ganze System zu deaktivieren. Das wäre dann auch eine echte kriegerische Handlung", schreibt The Pirate Bay.
Überhaupt möglich wird das erst mit Hilfe der aktuellen technischen Entwicklung: Zum einen sind GPS-gesteuerte "Spielzeug"-Drohnen inzwischen gang und gäbe, zum anderen werden sowohl Übertragungstechnik als auch die Computer immer leistungsfähiger bzw. kleiner.
Konkret nennt man den Mini-Rechner Raspberry Pi als mögliche zentrale Einheit von LOSS. Man könne mit modernen Transmittern rund 50 Kilometer mit einer Geschwindigkeit von 100 Mbps überbrücken, heißt es im TPB-Blog.
Siehe auch: Behörden nehmen The Pirate Bay wieder ins Visier
The Pirate Bay will mit Drohnen dieser Art die Server in Luft bekommen
Die Idee: Die Torrent-Suchmaschine will ihre "Front-Maschinen", also jene, die den Traffic zum (geheimen) Server-Standort umleiten, "sicherer" machen. Denn während ein Rechner am Boden jederzeit geschlossen werden könne, ist die Sache bei einem "fliegenden Proxy-System" schon schwieriger, ist man bei The Pirate Bay überzeugt.
Eine Drohne wäre um einiges sicherer, da man eine derartige Low Orbit Server Station nicht ohne weiteres schließen könnte: "Auf diese Weise müsste man unsere Maschinen mit einem Flugzeug abschießen, um das ganze System zu deaktivieren. Das wäre dann auch eine echte kriegerische Handlung", schreibt The Pirate Bay.
Überhaupt möglich wird das erst mit Hilfe der aktuellen technischen Entwicklung: Zum einen sind GPS-gesteuerte "Spielzeug"-Drohnen inzwischen gang und gäbe, zum anderen werden sowohl Übertragungstechnik als auch die Computer immer leistungsfähiger bzw. kleiner.
Konkret nennt man den Mini-Rechner Raspberry Pi als mögliche zentrale Einheit von LOSS. Man könne mit modernen Transmittern rund 50 Kilometer mit einer Geschwindigkeit von 100 Mbps überbrücken, heißt es im TPB-Blog.
Siehe auch: Behörden nehmen The Pirate Bay wieder ins Visier
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