UK-Blockade beschert The Pirate Bay Zugriffsrekord
Vergangene Woche hat das britische Höchstgericht entschieden, dass die Internet-Provider auf der Insel den Zugriff auf Pirate Bay künftig blocken müssen. Fürs erste hat man damit aber genau das Gegenteil erreicht: Die Gratiswerbung bescherte Pirate Bay Rekordzugriffe.
Zwölf Millionen Nutzer bzw. Zugriffe mehr als sonst: Das ist das erste Fazit der Betreiber des BitTorrent-Verzeichnisses The Pirate Bay nach der Entscheidung der britischen Höchstrichter. Diese hatten vergangene Woche angeordnet, dass die Provider Sky, Everything Everywhere, TalkTalk, O2 und Virgin Media dafür sorgen müssen, dass ihre Nutzer nicht mehr auf "The Pirate Bay" zugreifen können.
Virgin Media hat als erster UK-Provider die TPB-Blockade umgesetzt
Wie 'TorrentFreak' berichtet, hat die britische Justiz vorerst das genaue Gegenteil erreicht: The Pirate Bay (TPB) konnte seit der Bekanntgabe der Sperrmaßnahmen Rekordzugriffe verzeichnen: "Wir sollten der BPI (Anm.: British Phonographic Industry) einen Dankesbrief schreiben", sagte ein TPB-Insider gegenüber dem Filesharing-Blog.
Die British Phonographic Industry (BPI), die britische Branchenvereinigung der Musikindustrie, war maßgeblich an der Entscheidung der Londoner Höchstrichter beteiligt, man hatte die Sperrung des Portals als Anti-Piraterie-Maßnahme vehement gefordert.
Die Macher von Pirate Bay hatten eine ähnliche Entwicklung bereits letzte Woche geahnt und sich gleich nach der Bekanntgabe der Entscheidung über die Gratiswerbung gefreut: Bezahlte Werbung wäre für TPB ohnehin nicht möglich gewesen, schon gar nicht in angesehenen Medien wie dem TV-Sender BBC bzw. Tageszeitungen wie Guardian und Telegraph, schreibt 'TorrentFreak'.
Das riesige Medienecho über die bevorstehenden Blockaden, die nun nach und nach von den ISPs umgesetzt werden (British Telecom überlegt noch welchen Standpunkt man in der Causa einnimmt), habe den TPB-Machern in Folge die "goldene Gelegenheit" gegeben, die Nutzer des Portals über alle Maßnahmen zur Umgehung der Sperren aufzuklären.
Siehe auch: Überwachung treibt Nutzer stärker zu VPN-Diensten
Virgin Media hat als erster UK-Provider die TPB-Blockade umgesetzt
Wie 'TorrentFreak' berichtet, hat die britische Justiz vorerst das genaue Gegenteil erreicht: The Pirate Bay (TPB) konnte seit der Bekanntgabe der Sperrmaßnahmen Rekordzugriffe verzeichnen: "Wir sollten der BPI (Anm.: British Phonographic Industry) einen Dankesbrief schreiben", sagte ein TPB-Insider gegenüber dem Filesharing-Blog.
Die British Phonographic Industry (BPI), die britische Branchenvereinigung der Musikindustrie, war maßgeblich an der Entscheidung der Londoner Höchstrichter beteiligt, man hatte die Sperrung des Portals als Anti-Piraterie-Maßnahme vehement gefordert.
Die Macher von Pirate Bay hatten eine ähnliche Entwicklung bereits letzte Woche geahnt und sich gleich nach der Bekanntgabe der Entscheidung über die Gratiswerbung gefreut: Bezahlte Werbung wäre für TPB ohnehin nicht möglich gewesen, schon gar nicht in angesehenen Medien wie dem TV-Sender BBC bzw. Tageszeitungen wie Guardian und Telegraph, schreibt 'TorrentFreak'.
Das riesige Medienecho über die bevorstehenden Blockaden, die nun nach und nach von den ISPs umgesetzt werden (British Telecom überlegt noch welchen Standpunkt man in der Causa einnimmt), habe den TPB-Machern in Folge die "goldene Gelegenheit" gegeben, die Nutzer des Portals über alle Maßnahmen zur Umgehung der Sperren aufzuklären.
Siehe auch: Überwachung treibt Nutzer stärker zu VPN-Diensten
Themen:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Aktuelle Filesharing-Downloads
Videos zum Thema
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Media Markt & Saturn: Die ersten Black-Friday-Deals sind jetzt da
- Ericsson: Mobilfunknetze sollen Drohnen orten und verfolgen können
- Galaxy S27 Ultra: Dummy-Modell zeigt neues Design mit drei Kameras
- Apple kämpft mit Speicherpreisen - weitere Teuerungen möglich
- Samsung-Update legt Android Auto lahm: Fix ist bereits unterwegs
- Konkreter Plan: So will China 'vor 2030' Menschen auf den Mond bringen
- Russland: Rechenzentren müssen 10% Kapazität für Staat reservieren
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen