Nokia: Windows Phones stoppen den freien Fall nicht
Der finnische Handyhersteller Nokia verzeichnet inzwischen zwar einen guten Absatz von Smartphones mit Microsofts Windows Phone 7-Betriebssystem, was aber nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass man noch lange nicht von einem erfolgreichen Umbruch des Geschäftes sprechen kann.
Zum dritten Mal in Folge wies das Unternehmen einen sehr hohen Quartalsverlust aus. 1,07 Milliarden Euro betrug der Fehlbetrag in den vergangenen drei Monaten. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte Nokia noch einen Gewinn von 745 Millionen Euro ausweisen können. Der Umsatz brach ebenfalls kräftig ein: 10,01 Milliarden Euro stehen hier in den Bilanzen, das sind 21 Prozent weniger als vor einem Jahr.
Die Verkaufszahlen des Konzerns gehen weiter zurück. Bei den Feature-Phones verzeichnete Nokia 93,9 Millionen abgesetzte Einheiten. Hier war der Rückgang mit einem Prozent noch relativ gering. Bei den Smartphones sanken die Absatzzahlen allerdings um 31 Prozent auf 19,6 Millionen Stück. Insgesamt verkaufte Nokia im vergangenen Quartal also noch 113,5 Millionen Handys, während es ein Jahr zuvor 123,7 Millionen waren.
Erschwerend kommt hinzu, dass Nokia einen deutlich geringeren Durchschnittspreis für seine Geräte verzeichnete. Dieser Rückgang ist nicht allein mit dem geringeren Absatz von teuren Smartphones zu erklären: Konnte man vor einem Jahr noch 69 Euro pro ausgeliefertem Gerät einnehmen, sind es jetzt nur noch 53 Euro.
Nokia-Chef Stephen Elop äußerte sich erfreut über die Entwicklung des Geschäfts mit Windows Phone-Smartphones. Die Mobiltelefone der Lumia-Serie verkaufte sich rund 1 Million Mal. Im Vergleich zu den Absatzzahlen der iOS- oder Android-Konkurrenz ist dies allerdings noch immer eine recht magere Zahl.
Konkrete Prognosen oder Ziele für die Entwicklung der Bilanzen im neuen Geschäftsjahr wollte das Nokia-Management nicht nennen. Zu groß seien die Unsicherheiten in einer Zeit des Umbruchs, hieß es. Längerfristig wolle man aber wieder schneller wachsen als der Markt und so wieder zur alten Position als unangefochtener Marktführer zurückkehren.
Die Verkaufszahlen des Konzerns gehen weiter zurück. Bei den Feature-Phones verzeichnete Nokia 93,9 Millionen abgesetzte Einheiten. Hier war der Rückgang mit einem Prozent noch relativ gering. Bei den Smartphones sanken die Absatzzahlen allerdings um 31 Prozent auf 19,6 Millionen Stück. Insgesamt verkaufte Nokia im vergangenen Quartal also noch 113,5 Millionen Handys, während es ein Jahr zuvor 123,7 Millionen waren.
Erschwerend kommt hinzu, dass Nokia einen deutlich geringeren Durchschnittspreis für seine Geräte verzeichnete. Dieser Rückgang ist nicht allein mit dem geringeren Absatz von teuren Smartphones zu erklären: Konnte man vor einem Jahr noch 69 Euro pro ausgeliefertem Gerät einnehmen, sind es jetzt nur noch 53 Euro.
Nokia-Chef Stephen Elop äußerte sich erfreut über die Entwicklung des Geschäfts mit Windows Phone-Smartphones. Die Mobiltelefone der Lumia-Serie verkaufte sich rund 1 Million Mal. Im Vergleich zu den Absatzzahlen der iOS- oder Android-Konkurrenz ist dies allerdings noch immer eine recht magere Zahl.
Konkrete Prognosen oder Ziele für die Entwicklung der Bilanzen im neuen Geschäftsjahr wollte das Nokia-Management nicht nennen. Zu groß seien die Unsicherheiten in einer Zeit des Umbruchs, hieß es. Längerfristig wolle man aber wieder schneller wachsen als der Markt und so wieder zur alten Position als unangefochtener Marktführer zurückkehren.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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