300 Foxconn-Mitarbeiter drohten mit Selbstmord
Anfang des Jahres haben rund 300 Mitarbeiter von Foxconn, die mit der Fertigung der Xbox 360 beschäftigt sind, mit einem Massenselbstmord gedroht. Auf diese Weise wollten sie eine Gehaltserhöhung bzw. ihnen versprochene Abfindung durchsetzen.
Nach Angaben der (englischsprachigen) taiwanesischen Nachrichtenseite 'Want China Times' habe sich der Vorfall zwischen am 2. und 3. Januar ereignet. Rund 300 Angestellte des Technologie-Parks von Foxconn in Wuhan haben demnach das Dach der Fabrik besetzt und gedroht, gemeinsam in den Tod zu springen, sollten ihre Forderungen nicht erfüllt werden.
Ein von 'Want China Times' veröffentlichtes (aber unbestätigtes) Foto des Vorfalls
Die Foxconn-Mitarbeiter haben am 2. Januar, so berichtet 'Want China Times' unter Berufung auf die regierungskritische chinesische Webseite China Jasmine Revolution, vom Chef der Fabrik eine Gehaltserhöhung gefordert. Dies sei abgelehnt worden, den Mitarbeitern wurden daraufhin vor die Wahl gestellt: Sie könnten ihre Jobs kündigen und eine Abfindung bekommen oder ihre Stelle bei gleichen Gehalt behalten.
Daraufhin hätten sich die meisten der Arbeiter für die Abfindungs-Option entschieden, heißt es. Das Unternehmen wollte von der Vereinbarung aber später nichts mehr wissen und verweigerte die Auszahlung des versprochenen Geldes. In Folge kam es zur Eskalation und Besetzung des Fabrikdaches. Erst durch den Besuch des Bürgermeisters von Wuhan konnte Schlimmeres verhindert werden, das Stadtoberhaupt konnte die Protestierenden überzeugen, sich nicht das Leben zu nehmen.
Nach Angaben des Spielemagazins 'Kotaku' waren die betreffenden Mitarbeiter an der Produktion von Xbox-360-Konsolen beschäftigt. Mittlerweile hat Microsoft eine Stellungnahme zu diesem Vorfall veröffentlicht. Darin heißt es, dass Microsoft die Arbeitsbedingungen in den Fabriken, die die Produkte des Unternehmens herstellen, "sehr ernst" nehme: "Wir haben einen sehr strengen Verhaltenskodex, in dem unsere Erwartungen festhalten sind." Man beobachte die Arbeitsbedingungen bei seinen Herstellern auf regelmäßiger Basis und kümmere sich um Probleme, sobald diese auftreten. Das Unternehmen versprach, die Angelegenheit genauer zu untersuchen.
Foxconn, das für praktisch alle relevanten Hardware-Anbieter (im Gaming-Bereich u. a. auch für Nintendo und Sony) tätig ist, kam in den vergangenen Jahren immer wieder in die Schlagzeilen, nachdem es zu Selbstmorden unter seinen Mitarbeitern gekommen war. Der taiwanesische Hersteller betreibt in China mehrere Produktionsstätten und hat weltweit rund 1,2 Millionen Mitarbeiter.
Ein von 'Want China Times' veröffentlichtes (aber unbestätigtes) Foto des Vorfalls
Die Foxconn-Mitarbeiter haben am 2. Januar, so berichtet 'Want China Times' unter Berufung auf die regierungskritische chinesische Webseite China Jasmine Revolution, vom Chef der Fabrik eine Gehaltserhöhung gefordert. Dies sei abgelehnt worden, den Mitarbeitern wurden daraufhin vor die Wahl gestellt: Sie könnten ihre Jobs kündigen und eine Abfindung bekommen oder ihre Stelle bei gleichen Gehalt behalten.
Daraufhin hätten sich die meisten der Arbeiter für die Abfindungs-Option entschieden, heißt es. Das Unternehmen wollte von der Vereinbarung aber später nichts mehr wissen und verweigerte die Auszahlung des versprochenen Geldes. In Folge kam es zur Eskalation und Besetzung des Fabrikdaches. Erst durch den Besuch des Bürgermeisters von Wuhan konnte Schlimmeres verhindert werden, das Stadtoberhaupt konnte die Protestierenden überzeugen, sich nicht das Leben zu nehmen.
Nach Angaben des Spielemagazins 'Kotaku' waren die betreffenden Mitarbeiter an der Produktion von Xbox-360-Konsolen beschäftigt. Mittlerweile hat Microsoft eine Stellungnahme zu diesem Vorfall veröffentlicht. Darin heißt es, dass Microsoft die Arbeitsbedingungen in den Fabriken, die die Produkte des Unternehmens herstellen, "sehr ernst" nehme: "Wir haben einen sehr strengen Verhaltenskodex, in dem unsere Erwartungen festhalten sind." Man beobachte die Arbeitsbedingungen bei seinen Herstellern auf regelmäßiger Basis und kümmere sich um Probleme, sobald diese auftreten. Das Unternehmen versprach, die Angelegenheit genauer zu untersuchen.
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