Apple-Vertragsfertiger Foxconn erhöht Gehälter
Der taiwanische Vertragsfertiger Foxconn, der wichtigste Partner von Apple für die Fertigung von iPhones und iPads, hat die Löhne der Mitarbeiter seiner chinesischen Produktionsstätten zum dritten Mal seit 2010 angehoben.
In einer Stellungnahme erklärte Foxconn heute nach Angaben der Nachrichtenagentur 'Reuters', dass ein frisch eingestellter Mitarbeiter in dem Werk des Unternehmens in Shenzhen ab sofort 1800 Yuan pro Monat erhält. Dies entspricht umgerechnet knapp 220 Euro. Absolvieren die Mitarbeiter eine technische Schulung, steigt ihr Lohn auf 2200 Yuan - umgerechnet 265 Euro. Die Erhöhungen bringen den Mitarbeitern zwischen 16 und 25 Prozent mehr Geld.
Foxconn zufolge lag das Einstiegsgehalt vor drei Jahren noch bei 900 Yuan, also umgerechnet knapp 110 Euro. Als eines der größten Fertigungsunternehmen in China liege das Basiseinkommen junger Mitarbeiter in allen Werken von Foxconn schon jetzt weit über dem von den örtichen Behörden festgelegten Mindestlöhnen, hieß es weiter.
Man werde den Mitarbeitern weitere Ausbildungsmöglichkeiten bieten und ihnen mehr Zeit für Trainingsmaßnahmen einräumen, so Foxconn. Außerdem arbeite man daran, die in den Werken genutzten Technologien zu verbessern, die Effizienz zu steigern und die Löhne weiter anzuheben. Damit wolle man ein gutes Vorbild für die chinesische Fertigungsindustrie geben, erklärte der weltgrößte Vertragsproduzent von Elektronikgeräten.
Foxconn reagiert mit den Lohnerhöhungen offenbar auf die massive Kritik an den Arbeitsbedingungen in seinen Werken. Apple hatte vor kurzem "unabhängige" Prüfer in die Werkshallen geschickt, die die tatsächlichen Zustände untersuchen sollen. Inzwischen sind erste Angaben veröffentlicht worden, wonach die Arbeitsbedingungen bei Foxconn erheblich besser sein sollen, als bei anderen Herstellern etwa aus der Bekleidungsindustrie.
Foxconn zufolge lag das Einstiegsgehalt vor drei Jahren noch bei 900 Yuan, also umgerechnet knapp 110 Euro. Als eines der größten Fertigungsunternehmen in China liege das Basiseinkommen junger Mitarbeiter in allen Werken von Foxconn schon jetzt weit über dem von den örtichen Behörden festgelegten Mindestlöhnen, hieß es weiter.
Man werde den Mitarbeitern weitere Ausbildungsmöglichkeiten bieten und ihnen mehr Zeit für Trainingsmaßnahmen einräumen, so Foxconn. Außerdem arbeite man daran, die in den Werken genutzten Technologien zu verbessern, die Effizienz zu steigern und die Löhne weiter anzuheben. Damit wolle man ein gutes Vorbild für die chinesische Fertigungsindustrie geben, erklärte der weltgrößte Vertragsproduzent von Elektronikgeräten.
Foxconn reagiert mit den Lohnerhöhungen offenbar auf die massive Kritik an den Arbeitsbedingungen in seinen Werken. Apple hatte vor kurzem "unabhängige" Prüfer in die Werkshallen geschickt, die die tatsächlichen Zustände untersuchen sollen. Inzwischen sind erste Angaben veröffentlicht worden, wonach die Arbeitsbedingungen bei Foxconn erheblich besser sein sollen, als bei anderen Herstellern etwa aus der Bekleidungsindustrie.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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