Transformer Prime: Ärger wegen Bootloader-Sperre
Asus hat es sich beim Eee Pad Transformer Prime mit der Entwickler-Community verscherzt: Weil der Bootloader des 10,1-Zoll-Android-Tablets verschlüsselt ist, lassen sich auf das Gerät keine Custom-ROMs aufspielen.
Das Tegra-3-Quad-Core-Tablet Transformer Prime galt vor seiner Veröffentlichung als eines der besten Android-Geräte überhaupt. Dann kam es aber zu Verschiebungen des Liefertermins, einer Klage von Spielzeug-Hersteller Hasbro, zuletzt tauchten nach Angaben von 'androidpolice' auch noch Probleme mit der GPS-Leistung des Geräts auf.
Wie nun bekannt wurde, reißt die Asus-Negativserie nicht ab, ist aber in diesem Fall "hausgemacht". Wie Nutzer des 'xda-developers'-Forums herausfanden, ist der Bootloader des Transformer Prime nämlich mit AES-128 verschlüsselt. Der Advanced Encryption Standard in der 128-Bit-Variante macht es unmöglich, eine angepasste Firmware aufzuspielen.
Asus war bisher für eine gute Beziehung zur Community von Custom-ROM-Entwicklern bekannt, damit ist nun aber wohl Schluss. Kurz nachdem die Verschlüsselung bekannt wurde, gab es bei 'xda' die ersten Aufrufe, den taiwanesischen Hersteller mit einer "Attacke" auf dessen soziale Kunden-Kanäle (Facebook, Twitter, E-Mail, etc.) zum Umdenken zu zwingen. Die Operation "Unlock Bootloader" zeigt auch bereits erste Auswirkungen, so ist etwa die 'US-Fanseite auf Facebook' voll mit Protestmeldungen.
Vorbild für diese Aktion ist eine ähnliche Protestwelle, die im Frühjahr und Sommer 2011 den Smartphone-Hersteller HTC gezwungen hatte, die Sperrung des Bootloaders seiner Android-Geräte wieder aufzugeben.
Über die Hintergründe der Sperrung des Bootloaders kann derzeit nur spekuliert werden, eine offizielle Stellungnahme gibt es derzeit noch nicht. Laut 'AndroidAppTests' könnte hinter dieser Verschlüsselungsmaßnahme die derzeitige Version des Betriebssystems stecken: Das Transformer Prime sollte ursprünglich das erste Tegra-3-Tablet mit Android 4.0 sein, ausgeliefert wird es aber noch mit Version 3.2.
Ein Update auf Ice Cream Sandwich soll schnellstmöglich nachgereicht werden. Mit der Sperrung des Bootloaders könnte Asus demnach verhindern wollen, dass es frei entwickelte ICS-Updates vor der offiziellen Veröffentlichung des Android-4.0-Betriebssystems auf das Gerät schaffen.
Wie nun bekannt wurde, reißt die Asus-Negativserie nicht ab, ist aber in diesem Fall "hausgemacht". Wie Nutzer des 'xda-developers'-Forums herausfanden, ist der Bootloader des Transformer Prime nämlich mit AES-128 verschlüsselt. Der Advanced Encryption Standard in der 128-Bit-Variante macht es unmöglich, eine angepasste Firmware aufzuspielen.
Asus war bisher für eine gute Beziehung zur Community von Custom-ROM-Entwicklern bekannt, damit ist nun aber wohl Schluss. Kurz nachdem die Verschlüsselung bekannt wurde, gab es bei 'xda' die ersten Aufrufe, den taiwanesischen Hersteller mit einer "Attacke" auf dessen soziale Kunden-Kanäle (Facebook, Twitter, E-Mail, etc.) zum Umdenken zu zwingen. Die Operation "Unlock Bootloader" zeigt auch bereits erste Auswirkungen, so ist etwa die 'US-Fanseite auf Facebook' voll mit Protestmeldungen.
Vorbild für diese Aktion ist eine ähnliche Protestwelle, die im Frühjahr und Sommer 2011 den Smartphone-Hersteller HTC gezwungen hatte, die Sperrung des Bootloaders seiner Android-Geräte wieder aufzugeben.
Über die Hintergründe der Sperrung des Bootloaders kann derzeit nur spekuliert werden, eine offizielle Stellungnahme gibt es derzeit noch nicht. Laut 'AndroidAppTests' könnte hinter dieser Verschlüsselungsmaßnahme die derzeitige Version des Betriebssystems stecken: Das Transformer Prime sollte ursprünglich das erste Tegra-3-Tablet mit Android 4.0 sein, ausgeliefert wird es aber noch mit Version 3.2.
Ein Update auf Ice Cream Sandwich soll schnellstmöglich nachgereicht werden. Mit der Sperrung des Bootloaders könnte Asus demnach verhindern wollen, dass es frei entwickelte ICS-Updates vor der offiziellen Veröffentlichung des Android-4.0-Betriebssystems auf das Gerät schaffen.
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