Apple: Mac-Verkäufe explodieren - auch an Firmen
Während Apple zuletzt vor allem mit seinen Entwicklungen im Smartphone- und Tablet-Bereich in den Schlagzeilen stand, rückte Charlie Wolf, ein Analyst bei Needham & Co., nun das Geschäft des Unternehmens mit Computern in den Blickpunkt. Dieses lag teilweise unter dem Radar, entwickelte sich aber prächtig.
Wie Wolf laut einem Bericht von 'Gigaom' ausführte, habe Apple inzwischen einen weltweiten Marktanteil von 5,2 Prozent erreicht. Dies ist der beste Wert seit 15 Jahren, hieß es. Damals aber lagen die Verkaufszahlen von Computern noch sehr weit unter den heutigen Werten.
Die Erfolgsmeldungen aus diesem Bereich, die Apple zwar selbst immer wieder anführte, die aber in der Öffentlichkeit kaum Beachtung fanden, sind ber durchaus eines genaueren Blickes würdig. Immerhin verzeichnet das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino Quartal für Quartal solide zweistellige Zuwachsraten, während die meisten Konkurrenten gerade noch einstellige oder gar negative Wachstumsraten aufweisen.
Laut Wolf verzeichnete Apple im Privatkundensegment im dritten Quartal einen Zuwachs der Absatzzahlen um stattliche 24,6 Prozent. Über die ganze Brache hinweg kletterten die Verkaufszahlen zum Vergleich hingegen nur um 5,3 Prozent.
Aber das ist noch nicht einmal die bemerkenswerteste Entwicklung. Wie der Analyst ausführte, konnte Apple massiv Unternehmenskunden gewinnen. Die Verkäufe von Macs an Firmen legten demnach um 43,8 Prozent zu. Die gesamte PC-Branche kam hier im dritten Quartal lediglich auf 4,8 Prozent. Die stärksten Wachstumszahlen verzeichnete der Hersteller dabei im Geschäft mit großen und sehr großen Unternehmen: Diese kamen auf ein Plus von 62,2 Prozent beziehungsweise 56,7 Prozent. Allerdings liefen diese Bereiche mit 16 Prozent und 19,2 Prozent auch im allgemeinen PC-Geschäft recht gut.
Kleinere Probleme hat Apple allerdings derzeit im Bildungsbereich, wo das Unternehmen traditionell recht gut aufgestellt war. Hier lag das Wachstum mit 2,9 Prozent klar hinter dem Branchenschnitt von 16,9 Prozent zurück. An Behörden verkaufte man sogar 0,6 Prozent weniger Rechner als im Vorjahr - der Durschnitt lag hier bei plus 6,2 Prozent.
Für die positive Entwicklung im Firmengeschäft gibt es nach Ansicht Wolfs zwei Gründe, die ineinander greifen: Nachdem Apple in den letzten Jahren vor allem bei Privatnutzern gut ankam, wollen viele Beschäftigte nun auch im Büro gern an einem Mac arbeiten und versuchen diesen Wunsch bei Neuanschaffungen einzubringen. Hinzu kommt, dass heute immer mehr Anwendungen in die Cloud abwandern. Kompatibilitätsprobleme, die früher eine signifikante Hürde für den Weg von Macs in Firmen darstellten, spielen daher eine immer geringere Rolle.
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Die Erfolgsmeldungen aus diesem Bereich, die Apple zwar selbst immer wieder anführte, die aber in der Öffentlichkeit kaum Beachtung fanden, sind ber durchaus eines genaueren Blickes würdig. Immerhin verzeichnet das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino Quartal für Quartal solide zweistellige Zuwachsraten, während die meisten Konkurrenten gerade noch einstellige oder gar negative Wachstumsraten aufweisen.
Laut Wolf verzeichnete Apple im Privatkundensegment im dritten Quartal einen Zuwachs der Absatzzahlen um stattliche 24,6 Prozent. Über die ganze Brache hinweg kletterten die Verkaufszahlen zum Vergleich hingegen nur um 5,3 Prozent.
Aber das ist noch nicht einmal die bemerkenswerteste Entwicklung. Wie der Analyst ausführte, konnte Apple massiv Unternehmenskunden gewinnen. Die Verkäufe von Macs an Firmen legten demnach um 43,8 Prozent zu. Die gesamte PC-Branche kam hier im dritten Quartal lediglich auf 4,8 Prozent. Die stärksten Wachstumszahlen verzeichnete der Hersteller dabei im Geschäft mit großen und sehr großen Unternehmen: Diese kamen auf ein Plus von 62,2 Prozent beziehungsweise 56,7 Prozent. Allerdings liefen diese Bereiche mit 16 Prozent und 19,2 Prozent auch im allgemeinen PC-Geschäft recht gut.
Kleinere Probleme hat Apple allerdings derzeit im Bildungsbereich, wo das Unternehmen traditionell recht gut aufgestellt war. Hier lag das Wachstum mit 2,9 Prozent klar hinter dem Branchenschnitt von 16,9 Prozent zurück. An Behörden verkaufte man sogar 0,6 Prozent weniger Rechner als im Vorjahr - der Durschnitt lag hier bei plus 6,2 Prozent.
Für die positive Entwicklung im Firmengeschäft gibt es nach Ansicht Wolfs zwei Gründe, die ineinander greifen: Nachdem Apple in den letzten Jahren vor allem bei Privatnutzern gut ankam, wollen viele Beschäftigte nun auch im Büro gern an einem Mac arbeiten und versuchen diesen Wunsch bei Neuanschaffungen einzubringen. Hinzu kommt, dass heute immer mehr Anwendungen in die Cloud abwandern. Kompatibilitätsprobleme, die früher eine signifikante Hürde für den Weg von Macs in Firmen darstellten, spielen daher eine immer geringere Rolle.
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