Apple lässt Zulieferer auf Umweltvergehen prüfen
Der Computerhersteller Apple will die Zustände bei einer Reihe seiner Zulieferer einer unabhängigen Prüfung unterziehen lassen, um auf diesem Weg möglichen Umweltschädigungen durch seine Vertragspartner auf die Spur zu kommen.
Nach Angaben von 'ComputerWorld' gab es jüngst ein Treffen zwischen Apple und einigen chinesischen Umweltschutzorganisationen, bei dem es um angebliche Schädigungen der Umwelt durch eine Vielzahl von Zulieferern des US-Konzerns ging. Apple hat nach Angaben der Umweltschützer eine unabhängige Prüfung von insgesamt 15 Zulieferbetrieben durch eine unabhängige Drittfirma zugesagt.
Zuvor war bei Untersuchungen durch die Öko-Aktivisten festgestellt worden, dass an 27 Standorten, wo wahrscheinlich Apple-Produkte gefertigt werden, massive Umweltschäden verursacht wurden. In einem Fall sei die Verschmutzung der Umgebung durch zwei Hersteller mit einer erhöhten Zahl von Krebsfällen bei Anwohnern in Verbindung gebracht worden, heißt es.
Bei dem jüngsten Treffen bestätigte Apple, dass 15 der wegen Umweltschäden angeprangerten Firmen tatsächlich Produkte für das Unternehmen fertigen. Apple wollte jedoch nicht darüber aufklären, um welche Firmen es sich konkret handelt. Die Umweltschützer fordern nun eine Veröffentlichung der Namen der betroffenen Firmen, um sie öffentlich zur Verantwortung ziehen zu können.
Apple wird immer wieder vorgeworfen, bei der Herstellung seiner Notebooks, PCs, Smartphones, Tablets und anderen mobilen Unterhaltungsgeräte durch chinesische Vertragsfertiger nicht ausreichend auf den Umweltschutz zu achten.
Im August musste die Firma Catcher Technologies, die Aluminiumgehäuse für Apples MacBook-Serien herstellt, eines ihrer Werke aufgrund des Drucks der chinesischen Behörden vorrübergehend schließen. Zuvor hatten Anwohner über unerträglichen Gestank geklagt.
Zuvor war bei Untersuchungen durch die Öko-Aktivisten festgestellt worden, dass an 27 Standorten, wo wahrscheinlich Apple-Produkte gefertigt werden, massive Umweltschäden verursacht wurden. In einem Fall sei die Verschmutzung der Umgebung durch zwei Hersteller mit einer erhöhten Zahl von Krebsfällen bei Anwohnern in Verbindung gebracht worden, heißt es.
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