HP-Chefin: Apple kann 2012 PC-Marktführer werden
Meg Whitman, die neue Chefin des Computerkonzerns Hewlett-Packard, geht davon aus, dass der Konkurrent Apple sich im kommenden Jahr an die Spitze des weltweiten Computer-Marktes setzen kann - zumindest was die Umsätze angeht. Das sagte sie in einem Interview mit der französischen Tageszeitung 'Le Figaro'.
"Apple macht einen großartigen Job", sagte Whitman. Aktuell steht zwar ihr Unternehmen noch an der Spitze des Marktes, allerdings kann man längst nicht solch imposante Wachstumszahlen verzeichnen, wie der Konkurrent aus dem benachbarten Cupertino. Daher könnte es ihrer Meinung nach passieren, dass dieser im kommenden Jahr vorbeizieht.
"Wir müssen unser Auftreten und unsere Produkte verbessern, um die führende Position dann wieder zu übernehmen", mahnte Whitman an. Was auch immer im kommenden Jahr geschehe - für Hewlett-Packard wird es ohnehin eines größerer Umbau-Arbeiten im Unternehmen - wolle man doch spätestens 2013 wieder ganz vorn stehen.
Whitman hatte erst kürzlich die Entscheidung getroffen, das Vorhaben ihres Vorgängers Leo Apotheker, die PC-Sparte auf Hewlett-Packard herauszutrennen, wieder zu verwerfen. Wie sie in dem Interview ausführte, hätten sich in den letzten Wochen rund hundert Leute mit dieser Frage beschäftigt. Diese waren in zwei Teams aufgespalten, von denen eines die Argumente für und eines jene gegen eine Abspaltung zusammenstellen sollte.
Letztlich hätten die Positionen derer überwogen, die für eine Beibehaltung des PC-Geschäftes standen. Gegen eine Abspaltung habe laut Whitman unter anderem gesprochen, dass dieser Prozess Kosten in einer Höhe von rund 1 Milliarde Dollar nach sich gezogen hätte. Außerdem wären die Folgen für den Konzernumsatz zu hochgewesen.
Aber auch auf andere Bereiche hätte sich die Trennung massiv ausgewirkt. "Unternehmen, die unsere Server, Netzwerksysteme und Storage-Produkte kaufen, bestellen auch unsere PCs. Letztlich ist die Marke HP untrennbar mit unseren PCs verknüpft", sagte Whitman.
"Wir müssen unser Auftreten und unsere Produkte verbessern, um die führende Position dann wieder zu übernehmen", mahnte Whitman an. Was auch immer im kommenden Jahr geschehe - für Hewlett-Packard wird es ohnehin eines größerer Umbau-Arbeiten im Unternehmen - wolle man doch spätestens 2013 wieder ganz vorn stehen.
Whitman hatte erst kürzlich die Entscheidung getroffen, das Vorhaben ihres Vorgängers Leo Apotheker, die PC-Sparte auf Hewlett-Packard herauszutrennen, wieder zu verwerfen. Wie sie in dem Interview ausführte, hätten sich in den letzten Wochen rund hundert Leute mit dieser Frage beschäftigt. Diese waren in zwei Teams aufgespalten, von denen eines die Argumente für und eines jene gegen eine Abspaltung zusammenstellen sollte.
Letztlich hätten die Positionen derer überwogen, die für eine Beibehaltung des PC-Geschäftes standen. Gegen eine Abspaltung habe laut Whitman unter anderem gesprochen, dass dieser Prozess Kosten in einer Höhe von rund 1 Milliarde Dollar nach sich gezogen hätte. Außerdem wären die Folgen für den Konzernumsatz zu hochgewesen.
Aber auch auf andere Bereiche hätte sich die Trennung massiv ausgewirkt. "Unternehmen, die unsere Server, Netzwerksysteme und Storage-Produkte kaufen, bestellen auch unsere PCs. Letztlich ist die Marke HP untrennbar mit unseren PCs verknüpft", sagte Whitman.
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